Verletzungsgeplagter VfL erkämpft Punkt in Oythe

„Mega stolz“ war Trainer Michael Zuidema nach dem Fußball-Landesliga-Spiel seiner Elf in Oythe. Ein stark ersatzgeschwächtes Germania Leer erkämpfte sich ein 1:1 – und beschenkte damit den Ehrenpräsidenten zum Geburtstag.

Selten sei Michael Zuidema so glücklich über die Leistung seiner Mannschaft wie am Sonntag, sagte der Trainer von Germania Leer nach dem 1:1 beim Landesliga-Vierten VfL Oythe. „Ich bin mega stolz. Läuferisch und kämpferisch war das überragend“, so Zuidema. Mit dem einen Punkt sei er hochzufrieden – vor allem, weil Leer stark ersatzgeschwächt nach Vechta gefahren war. Mehr als ein halbes Dutzend Spieler fehlten dem ostfriesischen Fußball-Landesliga-Aufsteiger. Kurzfristig fiel auch noch Innenverteidiger Alagie Jabbie mit einem Sehnenriss auf dem Fuß aus.

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Nächster Neuzugang für die kommende Saison: Böhmann wechselt zum VfL

Der VfL Germania Leer treibt die Planungen für die kommende Saison weiter voran: Nach zahlreichen Vertragsverlängerungen steht jetzt der zweite Neuzugang (nach Mike Mücke vom JFV Norden) fest.

Vom Bezirksligisten Blau-Weiß Ramsloh wechselt Tobias Böhmann an den Hoheellernweg.

„Wir haben Tobias schon länger beobachtet. Er passt genau in unser Anforderungsprofil junger und ehrgeiziger Spieler“, sagt Germania-Trainer Michael Zuidema. Dass der Neuzugang beruflich im Außendienst ohnehin in Leer und Umgebung tätig ist, spielte dem VfL zusätzlich in die Karten. „Tobias ist flexibel einsetzbar. Er kann hinter den Spitzen spielen, aber hat zuletzt auch auf beiden Flügelseiten überzeugt“, freut sich Michael Zuidema auf den Neuzugang.

Tobias Böhmann lief in seiner Jugendzeit für Hansa Friesoythe auf, ehe er nach Ramsloh wechselte, wo er bereits als A-Jugendlicher den Sprung in den Herrenkader schaffte. In dieser Saison erzielte er in zwölf Spielen bisher drei Tore. Seine Torgefährlichkeit stellte der 24-Jährige insbesondere in der vorletzten Spielzeit unter Beweis. In der Ramsloher Aufstiegssaison traf Tobias Böhmann in 22 Spielen 24 Mal. 

Wichtige Personalien am letzten Tag des Transferfensters

Am letzten Tag des Transferfensters konnte der VfL Germania Leer noch einen Neuzugang verpflichten. Außerdem steht fest, dass ein Stammspieler Germania im Sommer Richtung Profifußball verlassen wird. 

Mit sofortiger Wirkung wechselt Thido Beening zum VfL. Der 23-jährige Defensivspieler spielte zuletzt für den früheren Niedersachsenligisten Fortuna Sachsenross Hannover. Beening studiert in der Landeshauptstadt. Da er in den kommenden Wochen aber vermehrt in Ostfriesland sein wird, bot sich ein Wechsel zum VfL an. "Zumal wir Thido und seine Qualitäten gut kennen und er keine Zeit zur Integration brauchen wird. Wir haben mit ihm eine verlässliche Alternative mehr im Kader", sagt Germania-Trainer Michael Zuidema.

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Planung für neue Saison läuft: Koets bleibt - und erster Neuzugang steht fest

Jubelt weiter in gelb-blau: Lukas Koets
Jubelt weiter in gelb-blau: Lukas Koets

Der VfL Germania Leer stellt bereits die Weichen für die kommende Saison. Ein Neuzugang und eine vorzeitige Vertragsverlängerung stehen für die nächste Spielzeit fest.

 

Mike Mücke ist bereits der erste Neuzugang für die kommende Saison. Mücke wird im Juni 18 Jahre. Derzeit spielt er noch für den JFV Norden in der A-Junioren-Niedersachsenliga. "Mike ist ein aussichtsreicher junger Spieler. Er wurde mehrere Jahre bei uns im JFV Leer ausgebildet und wollte in dieser Saison im A-Jugendbereich möglichst hochklassig spielen. Deshalb läuft er in der U19-Niedersachsenliga für Norden auf", so Michael Zuidema.

 

 

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Ex-Bundesligaprofi überreicht Siegerpokal an VfL-Nachwuchs

Die E1-Jugend des VfL hat am Sonntag in Moorhusen das Qualifikationsturnier zur Endrunde des EWE-Cups gewonnen. Der Finaltag findet in Oldenburg statt.

15 Punkte und ein Torverhältnis von 24:1 Toren aus fünf Spielen. So lautete die beeindruckende Bilanz des Germania-Nachwuchses in der Vorrunden-Gruppe.

Spannender wurde es im packenden Halbfinale gegen Frisia Loga. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1. Also musste das Siebenmeterschießen entscheiden. Hier setzte sich der VfL mit 3:1 durch.

Auch das Endspiel gegen den SV Hage verlief dramatisch. Es gab auf beiden Seiten zahlreiche Torchancen. Erst kurz vor dem Spielende gelang dem VfL das Tor zum 1:0-Erfolg und damit zum Turniersieg, der die Qualifikation zur Endrunde am 1. März in Oldenburg bedeutet. Neben Germania Leer qualifizierten sich auch der SV Hage und der Turnierdritte Frisia Loga (durch ein 1:0 im Spiel um Platz 3 gegen die JSG Leybucht/Wirdum/Grimersum).

Der Siegerpokal für den Erfolg beim Qualifikationsturnier wurde vom ehemaligen Bundesliga-Profi Mike Hanke an die VfL-Spieler überreicht.

VfL gewinnt Timmeler Wintercup

Mit einer Erfolgsmeldung verabschieden wir uns in die Nacht: 😊

Der VfL Germania Leer hat am späten Samstagabend den 12. Timmeler Wintercup gewonnen!

Beim Hallenturnier auf Sandboden bezwang der VfL im Finale den Überraschungsfinalisten TuS Weene mit 6:1.

Der TuS hatte zuvor im Halbfinale überraschend Germanias Landesliga-Rivalen Grün-Weiß Firrel ausgeschaltet.

Dritter Platz bei der Hallenkreismeisterschaft

 

Das Aus für den VfL Germania Leer kam gestern in der BBS-Halle bei der Hallenkreismeisterschaft im Halbfinale. Dort unterlag Germania dem Landesliga-Rivalen Firrel mit 1:4. Alle vier Tore erzielte der überragende Manuel Suda. Der VfL musste in der Partie auf Lukas Koets verzichten, der ebenfalls ein überzeugendes Turnier gespielt hatte. "Schade, sein Fehlen hat sich dann leider schon bemerkbar gemacht", resümierte VfL-Trainer Michael Zuidema.

Bis dahin hatte sich Germania souverän durch das Turnier gespielt.
Am Finaltag gab es für Germania in der Zwischenrunde Siege gegen Ihrhove (2:1), gegen den FC Kickers Leer e.V. (5:1) sowie gegen die SG Westoverledingen (4:2).
Auch im Viertelfinal-Stadtduell gegen Frisia Loga behielt der VfL die Oberhand. Frisia wurde mit 2:1 bezwungen.
Dann kam das Halbfinal-Aus gegen Firrel...

Immerhin gab es im Siebenmeterschießen um Platz 3 ein versöhnliches Ende, als sich Germania mit 3:2 gegen Concordia Neermoor durchsetzte.

Im Endspiel siegte GW Firrel dann mit 5:1 gegen den SV Nortmoor Fußball, der sich mit dem ehemaligen Germania-Trainer Henning Baumann überraschend bis in das Finale gespielt hatte.

BBS-Halle statt Sparkassen-Arena

Der VfL Germania Leer wird am Freitag bei der Hallenkreismeisterschaft in der Leeraner BBS-Halle antreten - und dafür leider nicht beim Aurich-Cup in der Sparkassen-Arena.

Bei beiden Turnieren hatte der VfL als Vorrunden-Gruppensieger die nächste Runde erreicht, was nun allerdings zur Termin-Kollision führte.
Die Germania-Verantwortlichen hatten die Organisatoren auf diesen möglichen Fall im Vorfeld hingewiesen. Die Beteiligten versuchten mit Hochdruck eine Lösung zu finden - zum Beispiel einen Verein, der die Gruppe mit Germania tauscht. Doch alle Bemühungen blieben erfolglos. Mögliche Überlegungen, mit zwei Mannschaften an beiden Turnieren teilzunehmen, zerschlugen sich ebenfalls. Zu viele Spieler sind angeschlagen, im Urlaub oder aus beruflichen Gründen nicht verfügbar. "Daher hatten wir keine andere Wahl als auf Aurich zu verzichten. Das ärgert uns sehr. Es ist ja bekannt, dass wir dort sehr gerne spielen", so VfL-Trainer Michael Zuidema.

Stattdessen geht es nun am Freitag ab 17.30 Uhr für Germania in der BBS-Halle weiter. In der Zwischenrunde heißen die Gegner dann Concordia Ihrhove, SG Westoverledingen und Kickers Leer.

"Wir dürfen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen"

Im abgelaufenen Jahr durfte VfL-Trainer Michael Zuidema viele Glückwünsche entgegen nehmen.
Im abgelaufenen Jahr durfte VfL-Trainer Michael Zuidema viele Glückwünsche entgegen nehmen.

Das Jahr geht dem Ende entgegen - für den VfL Germania Leer war es ein absolut erfolgreiches. Souverän fuhr ein sehr junges Germania-Team im Sommer die Meisterschaft in der Bezirksliga ein. Und auch in der Landesliga lief es bisher viel besser für den VfL als viele Experten vermutet hätten. Grund genug, um noch einmal mit Trainer Michael Zuidema auf das erfolgreiche Jahr zurückzublicken.

Was für ein Jahr für den VfL Germania Leer! War diese Entwicklung vor einem Jahr schon für Dich absehbar?
Michael Zuidema: Im vergangenen Winter hatten wir die Hoffnung, dass wir wirklich Meister werden und aufsteigen können, wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben. Und obwohl wir in der Bezirksliga eine starke Hinrunde gespielt hatten, war es klar, dass es noch ein steiniger Weg wird. Aber wie souverän unsere junge Mannschaft mit dem Druck umgegangen ist, hat uns alle sehr beeindruckt. Den Charakter einer Mannschaft erkennt man immer daran, wie sie mit Rückschlägen umgeht. Wir haben gegen Ende der Saison in der Bezirksliga in Strudden und Loga verloren. Da haben wahrscheinlich viele Fußballfreunde gedacht, dass unser Team noch nervös wird. Aber am Ende hat es dazu geführt, dass das Team noch konzentrierter und zielstrebiger arbeitete. Das ist für eine so junge Mannschaft alles andere als selbstverständlich. Über 100 Tore schießt man auch in der Bezirksliga nicht einfach so. Und genau diesen Weg der hochkonzentrierten Arbeit ist unsere Mannschaft dann auch in der Landesliga weitergegangen und hat sich nochmal weiterentwickelt. Wir haben gesehen, dass wir in der Lage sind, jeden Gegner in der Landesliga zu besiegen. Ich traue meiner Mannschaft sehr viel zu und habe viel Vertrauen in meine Spieler. Aber wie reif unsere junge Mannschaft in vielen Spielen der Landesliga aufgetreten ist, war schon überraschend und sehr beeindruckend. Platz 7 ist zur Winterpause eine tolle Belohnung. Wenn man mir vor einem Jahr den siebten Landesliga-Platz zur Winterpause 19/20 angeboten hätte, dann hätte ich auf jeden Fall angenommen (lacht). Ich denke, dass es viele Fußballfreunde gibt, die uns das nicht zugetraut hätten. 

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VfL gewinnt Ostfrieslandmeisterschaft in Großefehn

Foto: Benjamin Born
Foto: Benjamin Born

Was für eine Reaktion von Germania Leer. Am Sonnabend kassierte der Fußball-Landesligist noch eine bittere 1:6-Pleite beim SV Holthausen-Biene. Am Tag darauf zeigte sich das Team des impulsiven Trainers Michael Zuidema gut erholt und eine starke Reaktion. So gewann Germania das Finale der 16. inoffiziellen ostfriesischen Fußball-Hallenmeisterschaft mit 6:5 nach Neunmeterschießen und krönte sich so zum Hallen-König Ostfrieslands. Gastgeber Großefehn blieb wie im Vorjahr der ungeliebte zweite Platz.

 

In der Sporthalle der KGS Großefehn sahen rund 350 Zuschauer – es mussten sogar einige stehen – im Schnitt 4,8 Tore pro Partie. 

 

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Halbes Dutzend in Biene...

Dieses Spiel hat Michael Zuidema gewurmt. Mit 1:6 unterlag seine Mannschaft Germania Leer, die bis dato die beste Defensive der Fußball-Landesliga stellte, am Sonnabend beim SV Holthausen-Biene. „Als wir wieder zu Hause waren, habe ich mir das Spiel noch mal 90 Minuten lang angesehen“, sagt der Germania-Coach . „Ich wollte wissen, woran es gelegen hat.“

 

Letztendlich kam Zuidema zum Entschluss, dass das „ausgebuffte“ und erfahrene Biener Team für die „jungen Wilden“ als Leer an diesem Tag eine Nummer zu groß war. „In dieser Jahreszeit kommt es vor allem auf Körperlichkeit und Aggressivität an“, sagt Zuidema, der dem Gegner fürs Taktische und Läuferische ein Kompliment und seiner Elf keinen Vorwurf macht. „Die Jungs haben alles gegeben. Leider stand unsere Defensivkette nicht so stabil wie sonst.“

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30. Adventsturnier des VfL am Sonntag in der BBS-Halle

Runder Geburtstag für das traditionelle Adventsturnier des VfL Germania Leer!
Am Sonntag, 15. Dezember, findet das Turnier bereits zum 30. Mal (!) statt. Chef-Organisator ist, wie schon zu Beginn vor 30 Jahren, Germanias Jugendfußball-Obmann Lambert Tergast. 
Auch in diesem Jahr kämpfen in zwei Turnieren des Turniertags G-Junioren und F-Junioren um die begehrten Pokale. Traditionell wird auch der Weihnachtsmann bei den Turnieren zu Gast sein.

Los geht es in der BBS-Halle mit dem F-Jugend-Turnier um 9 Uhr. 
Die G-Jugendlichen starten mit ihrem Turnier um 14 Uhr.

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VfL verpasst Führung - und unterliegt in Melle

Foto: fupa.net
Foto: fupa.net

Der Sonnabend dürfte sportlich gesehen ein hocherfreulicher Tag für Roland Twyrdy gewesen sein: Erst feierte der Trainer vom Fußball-Landesligisten SC Melle einen 3:1-Heimsieg über den VfL Germania Leer und dann konnte er sich noch über einen 4:2-Erfolg des Zweitligisten VfL Osnabrück bei Holstein Kiel freuen. Bei den Osnabrückern feierte Twyrdy im März 1988 sein Profidebüt als Spieler.

Seit 2014 trainiert der 50-Jährige den SC Melle, der sich bereits in seiner elften Landesliga-Saison befindet und aktuell – punktgleich mit Spitzenreiter BW Lohne – den zweiten Tabellenplatz belegt.

Gegen den Liga-Dino hatte sich Germanias Coach am Sonnabend mehr erhofft. „Meine Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt, vor allem läuferisch waren wir top“, sagte Michael Zuidema. Insbesondere in der ersten Halbzeit waren die Gäste in Topform – vergaben allerdings zwei riesige Chancen: Nach einem Pass von Ibrahim Sillah landete der Ball bei Lukas Koets, der das Leder aus drei, vier Metern an den Pfosten setzte (15.). Etwas später vergab Julian Jauken ebenfalls freistehend vorm Tor (30.). Auf der anderen Seite machte es Melle besser: Nach einer Ecke wehrte Germanias Torhüter Marcel Bergmann den Ball zu kurz ab. Letztlich war es Maurice Pörschke, der zur 1:0-Pausenführung einschob (42.).

Nach dem Seitenwechsel mussten die Ostfriesen mehr fürs Spiel machen, kassierten dann in der 70. Minute das 0:2 durch Dennis Greiff, der per Freistoß traf. „Das war dann die Vorentscheidung“, sagte Michael Zuidema. Kurz darauf erhöhte Lars Martinetz auf 3:0. Bei diesem Treffer senkte sich ein abgefälschter Ball wie eine Bogenlampe über Germanias Keeper ins Tor (76.). Den Ehrentreffer für die Gäste besorgte schließlich der eingewechselte Noah Eschen in der 86. Minute.

Am kommenden Sonnabend steht das letzte Spiel des Jahres für den VfL an. Um 15.30 Uhr sind die Leeraner beim SV Holthausen/Biene zu Gast.
(Text-Quelle: Ostfriesen-Zeitung)

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1:1! Germania dreht erst nach der Pause auf

In einem umkämpften Landesliga-Fußballspiel auf tiefem Boden kam der VfL Germania Leer am Sonntag gegen den Mitaufsteiger VfL Wildeshausen nur zu einem 1:1. Nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit retteten die Platzherren durch den Ausgleichstreffer von Lukas Siemers wenigstens noch einen Punkt. Das sah auch Germanias Trainer Michael Zuidema so: „Heute hat in der ersten Halbzeit die Einsatz- und Laufbereitschaft nicht gestimmt. Deshalb mussten wir dem Rückstand hinterherrennen und müssen letztlich mit dem Unentschieden zufrieden sein.“

Auf tiefem Geläuf taten sich beide Teams zunächst sehr schwer. Die Gäste aus Wildeshausen standen mit ihrem 4:5:1-System sehr tief und hatten mit Lennart Feldhus nur eine Spitze aufgeboten. Dieser konnte sich jedoch gegen die kompakt stehende Innenverteidigung der Gastgeber nie durchsetzen. Die Platzherren versuchten immer wieder, mit ihrem gewohnten Direktspiel zum Abschluss zu kommen, was jedoch auf dem tiefen Boden gründlich misslang. Lediglich Niklas Busemann hatte in der 16. Minute eine Tormöglichkeit, zögerte aber zu lange mit dem Abschluss. Wie aus dem Nichts heraus fiel in der 39. Minute das 0:1. Ein Freistoß aus 40 Metern von Wildeshausens Jan Lehmkuhl wurde länger und länger und trudelte zur Überraschung aller zur 1:0-Gästeführung ins Netz.

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4:1! VfL lässt auch Papenburg keine Chance

Das Tor zur 2:0-Führung: Lukas Koets tanzt die BW-Abwehr aus und trifft rechts oben in den Winkel.
Das Tor zur 2:0-Führung: Lukas Koets tanzt die BW-Abwehr aus und trifft rechts oben in den Winkel.

"Hier gewinnt nur einer. Germania und sonst keiner!“, sangen die Fans des Fußball-Landesligisten Germania Leer im Spiel gegen BW Papenburg bereits in der zehnten Spielminute. Und sie sollten – zumindest am Freitagabend – Recht behalten, denn die Elf von Michael Zuidema bestimmte das Spielgeschehen und feierte letztendlich einen 4:1-Sieg gegen den Rivalen aus dem Emsland. Vollends zufrieden zeigte sich Zuidema nach Spielschluss: „Unser Konzept ist heute voll aufgegangen. Es war ein verdienter Sieg.“ Papenburgs Trainer Alo Weusthof ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht: „Keiner hatte heute Normalform. Vor allem die ersten beiden Gegentore fielen zu einfach.“ 

Rund 400 Zuschauer verfolgten das durchaus temporeiche Spiel im Leeraner Hoheellern-Stadion – zumeist dick angezogen mit Winterjacke, Schal und Handschuhen. So auch Marek Janssen. Für den 22-Jährigen, der gebürtig aus Jemgum kommt und seit Sommer für Fußball-Oberligist Atlas Delmenhorst spielt, war es ein besondere Partie. Bei Germania sammelte er seine ersten Erfahrungen im Herrenbereich, ehe er 2017 zu BW Papenburg wechselte. Janssen war froh, dass er sich das Duell seiner Ex-Vereine vor Ort anschauen konnte. „Wir trainieren oft freitags. Doch an diesem Wochenende ist das Abschlusstraining für Sonnabend-Vormittag angesetzt“, sagte Janssen, der einzig einen Wunsch für das Aufeinandertreffen seiner ehemaligen Teams hatte: „Hauptsache interessant, ein paar Tore würde ich gerne sehen.“

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Spiel in Bevern fällt aus

Ja, wir sind auch erstaunt...
Der SV Bevern hat bereits gestern das für Sonntag angesetzte Landesliga-Spiel gegen den VfL abgesagt.
Der Platz in Bevern ist angeblich nicht bespielbar.

3:0! VfL lässt Schüttorf keine Chance

Nachträgliches Geschenk für Trainer Michael Zuidema
Nachträgliches Geschenk für Trainer Michael Zuidema

Ein wahres offensives Feuerwerk brannte die junge Truppe von Germania Leer im Landesliga-Fußballspiel gegen den FC Schüttorf 09 ab. Vor 150 Zuschauern gewannen die Germanen hochverdient mit 3:0 und bereiteten ihrem Trainer Michael Zuidema, der am Sonnabend 37 Jahre alt wurde, ein schönes Geschenk.

Schüttorfs Trainer Michael Schmidt war nach Spielschluss fassungslos: „Unser Auftritt war indiskutabel. Wir können uns nur bei unseren treuen Anhängern, die uns extra nach Leer begleitet haben, für unsere schlechte Leistung entschuldigen.“

Die Germanen waren von Beginn an sehr präsent und legten ein tolles Tempo vor. Sie liefen in 4:4:2 den Gegner hoch an und störten die Schüttorfer wirkungsvoll im Spielaufbau. Besonders im Mittelfeld waren die Gastgeber mit den spielfreudigen Julian Jauken und Lukas Koets sehr dominant. So ergaben sich gleich serienweise Tormöglichkeiten, die jedoch überhastet vergeben wurden. Es dauerte bis zur 21. Spielminute, ehe sich die Germanen für ihr pausenloses Anrennen endlich belohnten. Lukas Siemers war mit einem platzierten Nachschuss aus 16 Metern erfolgreich.

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Erste Heimniederlage dieser Saison für den VfL

Alagie Jabbie versucht eine Flanke des Lohners Goldmann abzublocken.
Alagie Jabbie versucht eine Flanke des Lohners Goldmann abzublocken.

In der Fußball-Landesliga musste Germania Leer am Reformationstag vor 200 Zuschauern eine 0:2-Heimniederlage gegen Titelaspirant Blau-Weiß Lohne hinnehmen. Die „jungen Wilden“ kamen dieses Mal nicht zu ihrem gefürchteten Tempospiel, von einem routinierten Team wurde dem seit sechs Spielen ungeschlagenem VfL die Grenzen aufgezeigt. So verpasste das Germania-Team eine von Trainer Michael Zuidema ausgelobte Prämie. Bei einem Sieg – es wäre der dritte in Folge gewesen – hätte der Coach zum 37. Geburtstag am Sonnabend sein Team zu einem späteren Zeitpunkt mit einer größeren Feier beschenkt.

„Sicherlich hatten wir uns mehr vorgenommen und wollten offensiver agieren. Aber die Lohner haben unser Tempospiel nicht zugelassen und in der Abwehr sehr gut gestanden“, sagte Zuidema.

 

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Spiel in Biene abgesagt

Das für morgen angesetzte Landesliga-Spiel des VfL beim SV Holthausen/Biene fällt aus. Der Platz am Biener Busch ist nicht bespielbar.

5:2! Auf Tor-Armut folgt Tor-Festival im Hoheellern-Stadion

 Die Rasselbande aus Leer hat einen furiosen Fußballabend im Hoheellern-Stadion erlebt. Beim 5:2-Sieg gegen den TV Dinklage schoss die junge Germania-Elf um den 22-jährigen Kapitän Lukas Koets fast so viele Tore wie in den bisherigen neun Landesliga-Partien zusammen. Dort hatten sich die Germanen mit 7:8 Toren und elf Punkten den Minimalisten-Ruf einer spielstarken Mannschaft erarbeitet.

„Hut ab vor meiner jungen Mannschaft, was sie heute wieder gezeigt hat. Ich freue mich sehr für sie, dass sie diesmal auch die Chancen genutzt und sich belohnt hat“, sagte der Architekt des Erfolges: Trainer Michael Zuidema.

Spielstark und spielfreudig präsentierten sich die Gastgeber, bei denen der 26-jährige Ayaovi Bamezon der mit Abstand älteste Spieler war. Bereits nach drei Minuten besorgte Dreifach-Torschütze Nick Kassmann das 1:0. Nachdem der 20-Jährige von Koets freigespielt worden war, behielt er die Nerven. Koets und Julian Jauken besaßen dann in einer schnellen Anfangsphase Chancen zum 2:0. Felix Schmiederer verpasste wiederum das 1:1, das dann Tobias Nordlohne nach einer Ecke besorgte (11.).

Die Leeraner zeigten sich aber keineswegs geschockt und zeigten wie in den anderen Heimspielen der Saison tollen Angriffsfußball. So hätte Nick Kassmann freistehend das 2:1 erzielen müssen (13.), das dann der „Capitano“ besorgte. Lukas Koets startete zu einem Mini-Solo, an dessen Ende er den Ball aus fünf Metern ins Tor schoss (33.). Drei Minuten später hieß es schon 3:1. Einen satten Schuss von Steffen Busemann parierte Dinklages Torwart Tim Kröger noch. Beim Abstauber von Stürmer Lukas Siemers war er machtlos. So war Gäste-Trainer und Ex-Profi Steffen Bury auch gar nicht zufrieden: „Wir hatten im gesamten Spiel ein ganz schlechtes Zweikampf- und Abwehrverhalten.“

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80 Minuten Unterzahl - aber dem Sieg näher

Die Fußballer von Landesliga-Aufsteiger VfL Germania Leer sind die 0:0-Spezialisten der Liga. Im Spiel bei Falke Steinfeld gab es bereits das vierte torlose Remis der Saison. Dabei hatte der Gast noch nicht einmal einen „echten“ Torhüter zwischen den Pfosten. Nach einer Roten Karte für Torhüter Marcel Bergmann in der 10. Minute stellte sich Spielmacher Lukas Koets (im Bild) ins Tor, weil Ersatztorwart Mirco Reck verhindert war.

„Lukas hat seine Sache gut gemacht“, sagte Germania-Trainer Michael Zuidema. Der Coach war mit dem Punkt nur bedingt zufrieden. „Wir haben das Spiel auch in Unterzahl diktiert und hätten durchaus gewinnen können.“

Dabei war die Ausgangsposition für den Gast schon nach zehn Minuten alles andere als günstig. Nach einem Steilpass eilte Torhüter Marcel Bergmann aus dem Strafraum und brachte den frei vor ihm auftauchenden Falke-Stürmer per Notbremse zu Fall. Nachdem Bergmann vor einer Woche schon eine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat, sah er nun Rot und wird erneut gesperrt. 

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Wieder torlos - aber wieder spektakulär

Foto: Doden/Ostfriesen-Zeitung
Foto: Doden/Ostfriesen-Zeitung

Zwar ist die Torquote von Dionissios Ipsilos mit nun neun Treffern aus acht Spielen in der Fußball-Landesliga bemerkenswert, doch in Ostfriesland scheint der deutsch-griechische Stürmer des BV Cloppenburg in dieser Saison Ladehemmungen zu haben. Sowohl bei GW Firrel Ende August als auch am Freitagabend in Leer traf Ipsilos nicht. Da auch seine Mitspieler und die Akteure von Germania Leer vor 400 Zuschauern im Hoheellern-Stadion den Ball nicht im Tor unterbrachten, blieb es beim 0:0. Damit riss für Cloppenburg eine Serie von fünf gewonnenen Spielen in Folge, Leer bleibt derweil zu Hause ungeschlagen. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft hochzufrieden und habe nichts zu kritisieren“, sagte ein glücklicher Germania-Coach Michael Zuidema nach dem Spiel.

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VfL in den Schlussminuten mit Koets als Keeper

In kleinen Schritten zum großen Saisonziel Klassenerhalt: Im Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger Union Lohne ergatterte der VfL Germania Leer in der Fußball-Landesliga am Freitagabend einen Punkt. Das 1:1 war das dritte Saison-Unentschieden und erhöhte das Punktekonto nach sieben Spielen auf neun Zähler – die Ostfriesen liegen voll im Soll. „Den Zähler haben wir uns nach einem couragierten Auftritt verdient“, sagte ein zufriedener Trainer Michael Zuidema. In den letzten fünf Minuten hütete Feldspieler Lukas Koets das Tor, nachdem Torwart Marcel Bergmann Gelb-Rot gesehen hatte.

Die erste gute Nachricht gab es für die Leeraner bereits vor dem Anpfiff. Die Spielgenehmigung für Neuzugang Alagie Jabbie lag rechtzeitig vor. So konnte der 18-Jährige, der aus der U19-Mannschaft des niederländischen Profiklubs PEC Zwolle Mitte der Woche nach Leer gewechselt war, seine Dynamik in der Grafschaft Bentheim beweisen.

Doch jubeln durften erstmal die Gastgeber. Colin Heins, früherer Jugendspieler des SV Werder Bremen, brachte die Gastgeber in der 19. Minute mit seinem ersten Saisontor in Führung. In einem intensiven und ausgeglichenen Spiel belohnte Steffen Busemann die Gäste mit dem Tor zum 1:1 nach einem Koets-Pass (34.). In der flotten Partie besaßen beide Teams weitere Chancen: Nick Kassmann und Max Schrock-Opitz für den VfL.

Nach dem Wechsel blieb es spannend. In der Schlussphase hatten die Leeraner auch mal brenzlige Situationen zu überstehen. Aber die Germania-Abwehr verteidigte das Remis: und das in den letzten fünf Minuten mit Kapitän Lukas Koets im Tor. Nach einer Gelb-Roten Karte für Keeper Marcel Bergmann wegen Meckerns sprang der Feldspieler in die Bresche. (Text-Quelle: Ostfriesen-Zeitung)

Fotos vom Spiel!

 

Leer: Bergmann; Pruin, Jabbie, Schrock-Opitz, S. Busemann, Koets, Bamezon, Zimmermann (70. N. Busemann), Kassmann, Jauken, Werner (40. Malchus).

 

Tore: 1:0 Heins (19.), 1:1 St. Busemann (34.).


VfL-Neuzugang spielte in der Jugend schon bei PEC Zwolle und beim FC Groningen

Alagie Jabbie  / Foto: PEC Zwolle
Alagie Jabbie / Foto: PEC Zwolle

Der VfL Germania verstärkt noch einmal seine Defensive. Mit Alagie Jabbie wurde ein weiterer Spieler verpflichtet. Der 18-Jährige wechselt aus der U19-Mannschaft des Profiklubs PEC Zwolle zum VfL. "Wir freuen uns, dass wir eine weitere Alternative für die Defensive bekommen. Alagie hat in den ersten Trainingseinheiten bei uns einen starken Eindruck hinterlassen", sagt Germania-Trainer Michael Zuidema.
Mit seinen 1,94 Metern Größe und seiner Dynamik könne Jabbie eventuell auch eine Option für die Offensive sein, so Zuidema. Der Neuzugang hatte sich in der Jugend bei seinem Heimatverein Velocitas in Groningen mit starken Leistungen für den Sprung in die Nachwuchsmannschaften der Eredivisie-Klubs FC Groningen und PEC Zwolle empfohlen. "Wir hoffen, dass er schnell die Spielerlaubnis für Deutschland bekommt. Etwas müssen wir uns voraussichtlich noch gedulden", erklärt Michael Zuidema. 

Notwendig wurde die kurzfristige Verpflichtung Jabbies auch, da VfL-Defensivspieler Max Schrock-Opitz nur noch bis Ende September uneingeschränkt zur Verfügung steht. Aus beruflichen Gründen wohnt er ab Oktober in Braunschweig. Schrock-Opitz bleibt zwar Teil des VfL-Kaders, wird dann aber lediglich auf Abruf verfügbar sein.

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Hochklassiges Heimspiel: Germania belohnt sich für mutigen Auftritt

"Challo" Bamezon setzte sich nicht nur in dieser Szene durch. Der VfL-Spieler zeigte eine starke Partie.
"Challo" Bamezon setzte sich nicht nur in dieser Szene durch. Der VfL-Spieler zeigte eine starke Partie.

Einen intensiven Schlagabtausch erlebten die rund 200 Zuschauer am Sonntagnachmittag beim Landesligaspiel zwischen dem Gastgeber VfL Germania Leer und dem Oberliga-Absteiger VfL Oythe. Die kampfstarken Platzherren gewannen am Ende mit 2:0.

Einen Freudensprung vollführte Leers Trainer Michael Zuidema nach dem Schlusspfiff: „Heute haben wir wieder – wie in allen Heimspielen bisher – unsere Zweikampfstärke angewandt und hätten das Spiel eigentlich schon zur Halbzeit entscheiden können. Aber nach dem sechsten Spieltag stehen vor dem VfL Oythe. Damit hätte zu Saisonbeginn keiner gerechnet.“

Nach zwei Auswärtsniederlagen begann der VfL Germania überraschend offensiv und erspielte sich gleich die ersten Tormöglichkeiten, doch zweimal Lukas Koets und der stark aufspielende Julian Jauken vergaben. Auf der Gegenseite konnte Germanias Innenverteidiger Martin Pruin erst in letzter Sekunde gegen den schnellen Nico Emich klären. Nachdem Julian Jauken aus spitzem Winkel noch an Torwart Wilhelm Heise gescheitert war, belohnten sich die Platzherren schließlich in der 38. Spielminute für ihr permanentes Anrennen.

Kapitän Lukas Koets ließ am 16-Meter-Raum gekonnt auf den aufgerückten Nick Kassmann abtropfen, der mit einem gefühlvollen 18-Meter-Schuss ins linke obere Eck die hoch verdiente 1:0-Führung erzielte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte Julian Jauken nach einem tollen Alleingang die Führung ausbauen können, jedoch zögerte er zu lange mit dem Abschluss.

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Doppelschlag bringt VfL auf die Verliererstraße

Die Landesliga-Fußballer von Germania Leer kehrten am Sonntag mit leeren Händen aus Voxtrup zurück. Nachdem sie zur Pause mit 1:0 vorne gelegen hatten, drehten die Gastgeber die Partie per Doppelschlag binnen zwei Minuten.

Nach einer 1:0-Pausenführung ließ ein Doppelschlag binnen zwei Minuten die Leeraner Hoffnungen auf den ersten Auswärtssieg der Saison vorzeitig zerplatzen. Der Fußball-Landesligist VfL Germania Leer unterlag am Ende 1:3 beim VfR Voxtrup. „Wir wurden bitter bestraft und sind sehr enttäuscht“, sagte Gäste-Coach Michael Zuidema.

 

Dabei lief die erste Hälfte gut für den VfL. Arne Zimmermann schloss eine schöne Kombination zur 1:0-Führung ab (19.). In der 40. Minute hatte Julian Jauken die Chance zu erhöhen, verzog kurz vorm Tor aber knapp. Nach dem Seitenwechsel wurde Germania von dem Doppelpack völlig überrumpelt. Nach toller Vorarbeit von Marcel Mentrup glich Kenneth Hoss zum 1:1 aus (54.). Germanias Torwart Marcel Bergmann hatte in dieser Szene keine Chance – genauso wie beim 2:1, als Germania einen Rückpass nicht sauber verarbeitete und Marcel Mentrup in der Folge ins kurz Eck vollendete (55.). „Danach gingen bei uns die Köpfe runter“, beschrieb Zuidema die Stimmung in seiner Mannschaft.

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VfL erneut ohne Tor - und dieses Mal auch ohne Punkte

Foto: Olaf Klee/NWZ
Foto: Olaf Klee/NWZ

„Der erste Kasten heute geht auf mich“, sagte ein erleichterter Michael Schaubert, Kapitän des Fußball-Landesligisten BV Essen. Nach dem 2:0 (1:0)-Heimerfolg über Neuling Germania Leer waren alle glücklich, aber auch ziemlich kaputt angesichts der tropischen Temperaturen.

„Heute haben wichtige Faktoren in unserem Spiel gestimmt, nämlich Disziplin, Kampfkraft, Laufarbeit und Positionstreue“, lobte ein sichtlich glücklicher Trainer Mohammad Nasari nach diesem hart erarbeiteten, aber dennoch verdienten Erfolg. Vom Anpfiff weg zeigte der Hausherr den unbedingten Willen, endlich den ersten Dreier in dieser Saison zu landen. So wurden die Gäste, die vornehmlich über die linke Seite versuchten, Konter anzulegen, sehr früh attackiert und häufig im Spielaufbau wirksam gestört.

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VfL überzeugt gegen Melle - aber trifft beim Chancen-Festival das Tor nicht

In der Fußball-Landesliga bleibt Germania Leer ungeschlagen und sorgt weiterhin für Furore. Trotz großer Überlegenheit musste sich der Aufsteiger gegen den SC Melle aber mit einem 0:0 begnügen. Denn die Chancenverwertung war die einzige Schwäche der Hausherren. „Wir haben genug Chancen gehabt, um in Führung gehen zu können und uns für unser tolles Spiel zu belohnen“, sagte Trainer Michael Zuidema.

Germania war von Beginn an gut im Spiel. Doch die ersten Chancen in der ersten Halbzeit hatten die Gäste. Torjäger Yakup Akbayram verzog aus 25 Metern nur knapp (6.) und einen Kopfball von Amir Redzic entschärfte Leers Keeper Marcel Bergmann auf der Linie zur Ecke. Die anschließende Ecke verlängerte Mika Noruschat per Kopf knapp neben das Tor (11.). Auf der anderen Seite agierten die Germanen oft zu hektisch vor dem Tor. Die größte Chance zum 1:0 hatte Lukas Koets, der von Julian Jauken glänzend freigespielt wurde, aber Melles Keeper Florian Munz nicht überwinden konnte (30.).

Die zweite Halbzeit sah Einbahnstraßenfußball. Germania bestimmte noch mehr das Spiel und spielte sich jetzt auch hochkarätige Chancen heraus. Koets, Jauken, Steffen Busemann und der eingewechselte Daniel Werner wirbelten jetzt die Gästeabwehr durcheinander.

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Keine Tore in ansprechender Partie

Foto: Schumann/NWZ
Foto: Schumann/NWZ

360 Pflichtspielminuten hat Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen in dieser Saison nun schon hinter sich – und der Aufsteiger ist immer noch ohne Gegentor. Bei der Heimpremiere am Sonntagnachmittag vor rund 350 Zuschauern im Krandel-Stadion blieben die Wildeshauser selbst zwar auch ohne Treffer, doch mit dem 0:0 konnten am Ende beide Seiten gut leben.

„Wir haben jetzt vier Punkte und kein Gegentor, das ist absolut positiv. Mit etwas Glück gehen wir hier aber auch als Sieger vom Platz“, fasste VfL-Trainer Marcel Bragula nach dem Schlusspfiff zusammen. „Insgesamt haben wir heute zwei Teams gesehen, die sich beide gut präsentiert haben“, ergänzte Gäste-Coach Michael Zuidema.

In der ersten Halbzeit hatten die Gäste, die eine ganz junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von 21,5 Jahren aufs Feld schickten, leichte Vorteile. Schon in der vierten Spielminute musste VfL-Keeper David Lohmann in höchster Not gegen den allein vor ihm auftauchenden Lukas-Eltjo Koets klären. Aber auch Wildeshausen war bemüht, stieß vor allem über die linke Seite häufig gefährlich nach vorne. Nach diesem Muster fiel auch die erste gute Chance des VfL, als Robin Ramkeeine Hereingabe von Michael Eberlenicht verwerten konnte (9. Minute).

Danach war aber wieder Germania Leer am Drücker. Glück hatte der VfL gleich zweimal bei Freistößen. In der 14. Minute zirkelte Steffen Busemann die Kugel aus halbrechter Position und 18 Metern rechts um die Mauer ans Lattenkreuz und ließ damit nicht nur das Aluminium des VfL-Tores, sondern auch die heimischen Anhänger zittern. 20 Minuten später war es wiederum Busemann, diesmal zentral und aus 25 Meter. Dieser Schuss hätte exakt gepasst, wenn nicht Lohmann mit einer spektakulären Flugeinlage den Ball mit den Fingerspitzen aus dem Knick gefischt hätte. Weniger effektiv verliefen bis dahin die Bemühungen der Platzherren, auch wenn die Brüder Jan und Ole Lehmkuhl kurz vor der Pause noch eine sehr gute Doppelchance besaßen (43.).

Ein anderes Bild bot sich dann in der zweiten Halbzeit, wenngleich diese ernüchternd für Wildeshausen begann. Torhüter Lohmann, der zunächst noch mit Handschuhen aus der Kabine zurückgekehrt war, konnte wegen einer Oberschenkelzerrung nicht weitermachen. Für ihn ging Sebastian Pundsack zwischen die Pfosten und kam somit schneller als wohl selbst gedacht zu seinem Pflichtspielcomeback. Viel zu tun bekam Pundsack im zweiten Abschnitt allerdings nicht, da seine Vorderleute in der Abwehr sehr kompakt standen.

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Pokal-Aus in Großefehn: King wird zum König

Allein gegen alle: Großefehn bot dem VfL gewohnt wenig Raum.    Foto: Bernhard/OZ
Allein gegen alle: Großefehn bot dem VfL gewohnt wenig Raum. Foto: Bernhard/OZ

Der Pokalkönig von Großefehn trägt den Titel schon in seinem Namen: Shawn King. Das große Sturmtalent des SV Großefehn zeigte trotz seiner erst 17 Jahre, das es auch im Herrenfußball schon brillieren kann. Der A-Junior war beim 4:2-Sieg des Fußball-Bezirksligisten gegen den Landesligisten Germania Leer in der zweiten Bezirkspokal-Runde mit drei Toren Mann des Abends.

SVG-Trainer Tamme Bölts grinste nach dem Spiel schelmisch, angesichts des erst 17-jährigen Matchwinners. „Er wird im Dezember 18 Jahre und spielt noch in der A-Jugend. Shawn wird ab und an auch bei uns dabei sein.“ Nach der königlichen Darbietung von Shawn King am Mittwochabend ist das keine Überraschung.

Das Lachen stand auch den knapp 200 Zuschauern im Mühlenstadion in Großefehn besonders in der Anfangsphase ins Gesicht geschrieben. Sie erlebten einen famosen Beginn der beiden Teams und drei Tore in vier Minuten.

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Irrer Auftakt: VfL dreht 0:2-Rückstand in der Schlussphase

Bis zur 73. Minute konnte Firrel den VfL zumeist auf Abstand halten
Bis zur 73. Minute konnte Firrel den VfL zumeist auf Abstand halten

Die Fußballer von Landesliga-Aufsteiger VfL Germania Leer starteten am Freitagabend mit einem nicht mehr für möglich gehaltenen 3:2-Heimsieg über Grün-Weiß Firrel in die neue Saison. Die Germania-Fans unter den 750 Zuschauern waren beim Abpfiff von Schiedsrichterin Anke Hölscher aus dem Häuschen, weil ihre Mannschaft bis zur 74. Minute mit 0:2 zurückgelegen hatte. Doch dann sorgten Ayaovi Bamezon, der eingewechselte Erik Weis (78.) und Lukas Siemers (84.), der nach einem abgewehrten Elfmeter im Nachschuss traf, noch für einen Erfolg der Hausherren.

„Wir haben Firrel mit einer tollen kämpferischen Leistung niedergerungen“, jubelte Germania-Coach Michael Zuidema hinterher. Dagegen musste sein Firreler Trainerkollege Bernd Grotlüschen die Niederlage erst einmal verdauen: „Wir waren 70 Minuten die überlegene Mannschaft und hätten das 3:0 erzielen müssen. Und dann das.“

Elfmeter für Firrel nach Foul an Suda

In der ersten Viertelstunde tat sich auf dem Feld nicht viel. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie keinen Fehler machen wollten. Dann gerieten Germania-Neuzugang Ibrahim Sillah und der Firreler Reinhard Grotlüschen aneinander. Schiedsrichterin Anke Hölscher zeigte dem Leeraner die Gelbe Karte (19.).

 

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7:0! VfL-Galavorstellung im Pokalduell mit dem Nachbarn

Ibrahim Sillah (hier gegen Ex-Germania-Spieler Arlind Jonjic) zeigte erneut eine starke Leistung.  Foto: Ortgies/OZ
Ibrahim Sillah (hier gegen Ex-Germania-Spieler Arlind Jonjic) zeigte erneut eine starke Leistung. Foto: Ortgies/OZ

Eine Galavorstellung boten die Fußballer des VfL Germania am Sonntagabend im Leeraner Stadtduell bei Frisia Loga: Das Team von Trainer Michael Zuidema war seinem Gastgeber in allen Belangen deutlich überlegen und zog mit einem ungefährdeten 7:0-Erfolg souverän in die zweite Bezirkspokal-Runde ein. „Der VfL hat unsere läuferischen und taktischen Grenzen aufgezeigt“, bekannte Frisia-Coach Wilko Modder nach der Pleite. „Wir waren nie in der Lage, das Spiel ausgeglichen zu gestalten.“

Der Landesliga-Aufsteiger erwischte vor rund 400 Zuschauern einen Start nach Maß: Der frei gespielte Lukas Siemers erzielte bereits in der 5. Spielminute das 1:0 für die Germanen.

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Trainer Günter Geerdes verlässt VfL aus privaten Gründen

Günter Geerdes (hier mit VfL-Spieler Ayaovi Bamezon) steht Germania nicht mehr als Trainer zur Verfügung.   Foto: Mario Rauch
Günter Geerdes (hier mit VfL-Spieler Ayaovi Bamezon) steht Germania nicht mehr als Trainer zur Verfügung. Foto: Mario Rauch

Der VfL Germania Leer wird entgegen der ursprünglichen Planung nicht mit dem Trainerduo Michael Zuidema und Günter Geerdes in die Pflichtspiele der neuen Saison starten. Geerdes steht aus privaten Gründen ab sofort nicht mehr zur Verfügung. „Ein seit längerer Zeit geplantes bauliches Vorhaben hat sich überraschend und sehr kurzfristig positiv entwickelt und steht nun vor der Umsetzung. Dieses Vorhaben wäre nicht mit einer Trainertätigkeit in der Landesliga vereinbar. Ich möchte keine halben Sachen machen. Deshalb musste ich die Entscheidung treffen, nicht als Trainer mit Germania in die Saison zu starten“, so Geerdes. „Ich habe die Entscheidung mit einem lachenden und einem weinenden Auge getroffen. Ich freue mich für die Familie. Aber die Vorbereitungszeit bei Germania hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das ist eine fußballerisch und charakterlich tolle junge Mannschaft mit sehr viel Potenzial. Der VfL kann in der Landesliga für viele Überraschungen sorgen“, sagt der scheidende Trainer. 

„Es ist schade, dass Günter nicht mehr zur Verfügung steht. Wir haben in den vergangenen Wochen gut zusammengearbeitet und die Mannschaft auf einen guten Weg gebracht“, sagt Germania-Trainer Michael Zuidema. „Aber letztendlich muss man Entwicklungen respektieren, die sich im privaten Bereich ergeben. Günter ist bei Germania aber natürlich immer herzlich willkommen“, so Zuidema. „Ich werde den Weg der Mannschaft im weiteren Saisonverlauf natürlich intensiv verfolgen. Generell kann ich sagen, dass die Gespräche mit den Verantwortlichen zu Beginn meiner Tätigkeit und auch jetzt nach meinem Rückzug sehr angenehm, fair und offen verliefen und von Verständnis geprägt waren“, betont Geerdes.

VfL-Transferticker: Wer kam, wer ging?

Die Neuen: Oben v.l.: S. Busemann, Janssen, Kessens, Bamezon, Sillah. Unten v.l.: Pruin, Malchus, Reck, Weis. Auf dem Foto fehlen: Werner, Nannenga, Eschen
Die Neuen: Oben v.l.: S. Busemann, Janssen, Kessens, Bamezon, Sillah. Unten v.l.: Pruin, Malchus, Reck, Weis. Auf dem Foto fehlen: Werner, Nannenga, Eschen

Zugänge:

Martin Pruin (BW Papenburg)

Kevin Kessens (TuS Weener)

Frank Malchus (TuS Weener)

Steffen Busemann (TuS Weener)

Ayaovi Bamezon (TuS Pewsum)

Ibrahim Sillah (ACV Assen)

Noah Eschen (SuS Strackholt)

Mirco Reck (JFV Leer U19)

Henk Nannenga (JFV Leer U19)

Daniel Werner (JFV Leer U19)

Erik Weis (JFV Leer U19)

Hennes Janssen (JFV Leer U19)

 

 

 

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Mannschaftsvorstellung und öffentliches Training am Mittwoch

 

Seid dabei!
Am Mittwoch stellt der VfL seinen Landesliga-Kader öffentlich vor.

Dienstag Test gegen Langen

Der VfL Germania Leer hat kurzfristig ein weiteres Testspiel vereinbart.

Im Rahmen der Sportwoche in Möhlenwarf trifft Germania am Dienstag, 23. Juli, auf den emsländischen Bezirksligisten SV Langen.

Anstoß der Partie ist um 19.30 Uhr

Leeranerin belegt Platz acht bei Deutschen Meisterschaften

Die besten vierzehn Mädchen Deutschlands gingen bei den nationalen Titelkämpfen der U16 am Wochenende im Hochsprung an den Start. Mit in Bremen dabei, Amelie Schwabe vom VfL Germania Leer.

 

Bei Ihrer ersten Teilnahme an Deutschen Meisterschaften galt es vor allem, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich für ein Jahr konzentrierten Trainings zu belohnen. Ein für die Athleten eingerichteter Callroom, die Athletenvorstellung im Stadion, Die Atmosphäre einer großen Meisterschaft. All diese Eindrücke mussten verarbeitet werden. Und dann war da ja noch die Sache mit dem Hochsprung. Bei Temperaturen um sechzehn Grad und böigem Gegenwind nicht gerade einfach, aber für die Ostfriesin nichts Ungewöhnliches.

 

So begann für Amelie der Wettkampf bei 1,52m die sie sicher und mit viel Luft im ersten Versuch übersprang. Auch die anschließend aufgelegten 1,57m überwand sie nach einem ungültigen Versuch mit Bravour. „Ich war im ersten Versuch einfach zu passiv im Anlauf und habe mich überhaupt nicht getroffen“ war die Selbsteinschätzung der jungen Athletin. Diesen kleinen Fehler korrigierte sie ganz schnell und war damit sicher in den Top 10 platziert. Für die nächste Sprunghöhe wurde die Latte bereits auf 1,61m gelegt und hier meldete sich leise die Nervosität. „Nachdem ich zweimal im Steigen die Latte gerissen hatte, schickte mich mein Trainer ein ganzes Stück weiter nach hinten, um mehr Abstand zur Latte zu bekommen“ so Schwabe weiter. Mit dieser Korrektur platzte schließlich der Knoten und die Fünfzehnjährige übersprang mit einem riesigen Satz, der auch die Zuschauer Staunen ließ, die Latte. Leider sollte es aber an diesem Tag nicht für eine noch höhere Höhe reichen und so begann das Zittern um die finale Platzierung, da mit ihr drei weitere Springerinnen bei 1,65m ausgeschieden waren.

 

Als wenig später klar war, dass es sogar für Platz acht reichte, war der Jubel groß. Glücklich und stolz konnte die Ostfriesin die abschließende Siegerehrung genießen und mit einem guten Gefühl von ihren ersten Deutschen Meisterschaften zurückkehren.

 

 

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VfL verdient sich Remis gegen Regionalligist Jeddeloh

Wiedersehen mit guten Bekannten: Julian Jauken (links) und Nick Kassmann stoppen den ehemaligen Leeraner Nikky Goguadze, der im Sommer vom Bremer SV nach Jeddeloh wechselte.
Wiedersehen mit guten Bekannten: Julian Jauken (links) und Nick Kassmann stoppen den ehemaligen Leeraner Nikky Goguadze, der im Sommer vom Bremer SV nach Jeddeloh wechselte.

Der VfL Germania Leer trennte sich gestern in einem Testspiel in Wildenloh mit 2:2 vom Regionalligisten SSV Jeddeloh. Germania verdiente sich das Unentschieden gegen den Favoriten mit einer couragierten und hochkonzentrierten Leistung.

„Das war ein prima Auftritt unserer Mannschaft. Es war eigentlich über die gesamte Spielzeit kein Klassenunterschied zu erkennen. Auch nach unseren Auswechslungen machte sich kein Leistungsabfall bei uns bemerkbar. Die jungen Spieler haben sich toll integriert. Alle Spieler waren sehr präsent in den Zweikämpfen und so haben wir dem Regionalligisten kaum Raum zur Entfaltung gegeben“, betonte Germanias Trainer-Duo Michael Zuidema und Günter Geerdes.
So war es bezeichnend, dass Jeddelohs Führung nach einer Standardsituation fiel. In der 47. Minute traf Michel Hahn aus 22 Metern direkt mit einem Freistoß. Germanias Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Neuzugang Ibrahim Sillah baute mit Ballsicherheit immer wieder das Spiel nach vorne auf. Und so kam Germania zu Möglichkeiten. In der 51. Minute traf Neuzugang Ayaovi Bamezon per Kopf die Latte des Jeddeloher Gehäuses.

In der 68. fiel dann aber doch der Ausgleich. Frank Malchus, ebenfalls ein Neuzugang, setzte sich über die linke Seite durch und schob überlegt zum 1:1 ein.

In der 75. Minute ging Jeddeloh erneut in Führung – wieder ging dem Tor ein Freistoß voraus. Almir Zigas Schuss aus 24 Metern konnte VfL-Torhüter zwar parieren, den Abpraller drückte Thorsten Tönnies aber zum 2:1 über die Linie.

Doch Germania wollte das Feld gegen den Regionalligisten nicht als Verlierer verlassen und spielte in einer unterhaltsamen Begegnung weiter mutig nach vorne. Der eingewechselte Noah Eschen wurde mit einem langen Ball auf die Reise geschickt und konnte seine Schnelligkeit ausspielen. Vor dem Tor behielt er die Nerven und traf zum verdienten 2:2 (84.).

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Nächste VfL-Verstärkung: Pruin kehrt nach Leer zurück / Goguadze, Bahar und Hofkamp gehen

Martin Pruin
Martin Pruin

Nächste Verstärkung für den Kader des Landesliga-Aufsteigers VfL Germania Leer:

Von Blau-Weiß Papenburg kehrt Martin Pruin nach Leer zurück. Der Verteidiger spielte in seiner Jugendzeit bereits für den JFV Leer und arbeitete dort bereits mit Germania-Trainer Michael Zuidema zusammen. 2015 feierten der Neuzugang und Zuidema mit der A-Jugend des JFV die Meisterschaft in der U19-Landesliga, ehe Pruin nach Papenburg wechselte. „Natürlich kennen wir Martin aus der Zeit beim JFV noch sehr gut. Wir haben aber seinen Werdegang bei Blau-Weiß aufmerksam verfolgt und sind uns daher sicher, dass er menschlich und sportlich bestens in unseren Kader für die nächste Saison passt“, so Zuidema. Der 22-jährige Pruin kam seit 2015 in 77 Spielen für die erste Mannschaft des SC Blau-Weiß Papenburg zum Einsatz. 

Verlassen werden den VfL hingegen George Goguadze, Rick Hofkamp und Mourad Bahar.

Goguadze schließt sich dem Oberliga-Aufsteiger BSV Kickers Emden an. "Ich hatte eine großartige Saison in Leer und bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, den Sprung nach Deutschland zu schaffen", so der 25-Jährige. "Aber ich habe von Beginn an gesagt, dass ich gerne noch höherklassiger spielen möchte. Die Möglichkeit bekomme ich jetzt in Emden in der Oberliga. Ich habe mich in Leer sehr wohl gefühlt und gehe mit einem weinenden und lachenden Auge. "

Rick Hofkamp wird in der kommenden Saison wieder in den Niederlanden spielen.

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Neuer Trainer für den VfL

VfL-Trainerteam: Geerdes, Brala, Zuidema.
VfL-Trainerteam: Geerdes, Brala, Zuidema.

Der VfL Germania Leer startet mit einem neuen Trainergespann in die Fußball-Landesliga:

Zur neuen Saison bildet Günter Geerdes gemeinsam mit dem bisherigen Coach Michael Zuidema das Trainerteam des VfL. Geerdes trainierte zuletzt gemeinsam mit Ralph Schmidt den TV Bunde. Das Duo war seit Februar 2016 für die Rheiderländer verantwortlich.

Michael Zuidema freut sich auf die Zusammenarbeit im neuen Trainergespann: „Es hat sich schon in der Bezirksliga gezeigt, dass es wichtig ist, die Trainingsarbeit und Vorbereitung auf die Spiele auf mehrere Schultern verteilen zu können. Für die Landesliga gilt das umso mehr. Günter Geerdes ist ein hervorragender Trainer, der unsere Fußball-Philosophie teilt und über viele Jahre bewiesen hat, wie gut er mit jungen Spielern arbeitet.“

 

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Landesliga-Kader nimmt Form an: Zwei weitere wichtige Neuzugänge für den VfL!

 Künftig in gelb-blau: Ayaovi "Challo" Bamezon   -  Foto: Mario Rauch
Künftig in gelb-blau: Ayaovi "Challo" Bamezon - Foto: Mario Rauch

Der VfL Germania Leer bestätigt zwei weitere Transfers für die anstehende Landesliga-Saison:

Vom TuS Pewsum wechselt Ayaovi "Challo" Bamezon zum VfL.

"Wir haben ihn schon länger auf dem Zettel und waren sehr beeindruckt davon, wie er sich nach seinem Kreuzbandriss zurückgemeldet hat und konstant starke Leistungen abrief", freut sich  Germania-Trainer Michael Zuidema auf die Mittelfeld-Verstärkung. "Zudem hat er in den Gesprächen mit uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er passt auch menschlich super in unser Team", so Zuidema.

Der 25-jährige Bamezon spielte seit 2015 in Pewsum. Zuvor lief er für den TuS Middels und Kickers Emden auf. Mit der A-Jugend des BSV gewann er 2012 die Meisterschaft in der U19-Niedersachsenliga.

Weiterer Neuzugang des VfL ist Ibrahim Sillah.

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Weiterer Neuzugang: Eschen wechselt zum VfL

Noah Eschen (rechts)
Noah Eschen (rechts)

Weiterer Neuzugang für den VfL Germania Leer:
Nach dem feststehenden Landesliga-Aufstieg treibt der VfL die Planungen für die kommende Saison weiter voran. Vom Sus Strackholt wechselt Offensivspieler Noah Eschen an den Hoheellernweg.
Der 19-Jährige hatte in der Ostfrieslandklasse A mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. „Noah bringt sehr viel Talent und die richtige Einstellung mit. Wir trauen ihm den Sprung in die Landesliga zu“, sagt Germania-Trainer Michael Zuidema.
Eschen ist ein weiterer Neuzugang des VfL für die kommende Saison. Zuvor hatte Germania bereits Henk Nanninga, Daniel Werner und Torhüter Mirco Reck (alle JFV Leer U19) sowie Steffen Busemann, Kevin Kessens und Frank Malchus (alle TuS Weener) verpflichtet.

Verlassen werden den VfL hingegen Malte Fokken (BW Ramsloh), Baran Saracoglu (Loga), Kristian van Vügt (Nortmoor) und Mark Bruns (SV Ems Jemgum).

100. Saisontor des VfL fällt in Middels

Mit dem Titel alleine wollte sich Fußball-Bezirksligist Germania Leer nicht begnügen. „Das 100. Saisontor war auch noch ein Ziel“, sagte Trainer Michael Zuidema. Nach bislang 96 Treffern leistete Germania mit einem 4:1-Sieg am Mittwoch beim TuS Middels Maßarbeit. Das Jubiläumstor zum Endstand erzielte Lukas Siemers. „Es war ein Traumtor“, sagte Zuidema.

Der 21-jährige Schütze war überglücklich. „Der Ball sprang aus dem Strafraum zurück“, schildert er die Szene. „Ich habe aus 20 Metern direkt mit Wucht in die rechte Ecke geschossen.“

 

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Meisterfeierlichkeiten rund um den letzten Spieltag!

Zum Abschluss wird der Meister nochmal richtig gefeiert!

Wenn der VfL Germania Leer am Freitag zum letzten Spieltag den TuS Esens empfängt (19.30 Uhr), gibt es das passende Rahmenprogramm. "Wir werden im Rahmen des Spiels unsere Spieler auf besondere Weise für diese herausragende Saison auszeichnen und freuen uns auf die Überreichung der Meisterschale", sagt VfL-Geschäftsführer Harry Drent. Neben dem üblichen Catering-Angebot wird am Freitag auch ein niederländischer Fischwagen im Hoheellern-Stadion vor Ort sein. "Ein spezieller Wunsch von mir", schmunzelt der Niederländer  Drent. Germania-Trainer Michael Zuidema hat zudem angekündigt, nach dem Spiel persönlich ein Fass Bier im Stadion auszugeben: "Als Dankeschön für die Unterstützung unserer treuen Fans."

Presseschau: Germania-Gala beim Titelgewinn

Ostfriesen-Zeitung vom 27. Mai 2019

Germania Leer macht Meisterschaft perfekt

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VfL ist die Meisterschaft nur noch theoretisch zu nehmen

Der Ausgleich: Mark Bruns (nicht im Bild) trifft kurz vor Schluss zum 2:2.          Foto: Lohmann/Ostfriesen-Zeitung
Der Ausgleich: Mark Bruns (nicht im Bild) trifft kurz vor Schluss zum 2:2. Foto: Lohmann/Ostfriesen-Zeitung

Germania Leer ist Meister der Fußball-Bezirksliga – zumindest zu 99 Prozent. Nach dem 2:2 beim VfB Uplengen müsste der einzig verbliebene Verfolger SV Großefehn in seinen beiden kommenden Spielen sechs Punkte und 50 Tore aufholen. So gratulierte VfB-Trainer Dieke Hausmann seinem jungen Kollegen Michael Zuidema nach der nervenaufreibenden Partie zum Titel. Aber „Zuidi“ wollte die Meisterschaft noch nicht feiern. „Es fehlt noch etwas, ein Punkt, um alle theoretischen Zweifel zu beseitigen Den holen wir uns dann hoffentlich in Borssum“, sagte Zuidema – sozusagen das letzte eine Prozent. 

Die großartig kämpfenden Gastgeber hatten einen verletzten Spieler auf der Auswechselbank zu beklagen. Kurz vor der Halbzeit wollte Menke Sandersfeld einen ins Aus geflogenen Ball fangen und zurückwerfen. Dabei knallte er mit dem Kopf gegen die Auswechselbank. Er kam mit einer blutenden Platzwunde und einem Krankenwagen ins Krankenhaus.

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Amelie Schwabe erfüllt Norm für Deutsche Meisterschaften.

Vier Germanen gingen am Wochenende bei den Weser-Ems-Meisterschaften der Leichtathleten auf Titeljagd.

Gleich zu Beginn des Wettkampfes stürmte Amelie Schwabe über 100m zu einer neuen persönlichen Bestzeit. Die Uhr blieb nach 13,06 Sekunden stehen. Mit dieser Zeit qualifizierte sich die erst fünfzehnjährige Athletin für den Endlauf bei der teilweise zwei Jahre älteren Konkurrenz. Im Finale konnte sie ihr Potenzial dann erneut abrufen und erkämpfte sich in 13,15 Sekunden den fünften Rang.

Getragen von dieser Euphorie lief in Ihrer Paradedisziplin, dem Hochsprung, dann alles wie von selbst. So überwand Schwabe gleich im ersten Versuch die vom Deutschen Leichtathletik Verband geforderte Norm für die Deutschen Meisterschaften und sicherte sich mit übersprungenen 1,66m auch den Titel. Anschließend ließ das Talent 1,70m auflegen und zeigte äußerst vielversprechende Versuche über diese Höhe.

Ebenfalls im Marschwegstadion dabei gewesen sind Aiske Frerichs und Ida Moll, die Ihr Wettkampfdebüt über die 100m der weiblichen Jugend U18 gaben. Mit den gestoppten 14,31 Sekunden für Frerichs und 14,86 Sekunden für Moll konnten beide Mädchen sehr zufrieden sein.

Den zweiten Titel des Tages für Germania Leer konnte sich Wilko Böse sichern. Der frischgebackene Weser-Ems-Meister im Diskuswurf der männlichen Jugend U20 verwies mit guten 39,19m die Konkurrenz auf die Plätze. Aufgrund seiner Abiturprüfungen hat der 2,03m große Werfer noch ein wenig Trainingsrückstand, den es bis zu den Landesmeisterschaften Ende August in Braunschweig aufzuholen gilt.

 

(auf dem Foto von links nach rechts: Ida Moll, Amelie Schwabe, Aiske Frerichs, Wilko Böse)

0:1 gegen Strudden: VfL vergibt ersten Matchball im Titelkampf

Viele hitzige Zweikämpfe im Mittelfeld prägten das Spiel
Viele hitzige Zweikämpfe im Mittelfeld prägten das Spiel

Den ersten Matchball zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Fußball-Landesliga hat Tabellenführer Germania Leer nicht genutzt. Ein Sieg hätte zur vorzeitigen Meisterschaft gereicht. Doch die Germanen verloren beim TuS Strudden durch einen von Jeffrey Dorn verwandelten Foulelfmeter zehn Minuten vor Schluss mit 0:1. Und auch eine Meisterschaft auf dem Rückweg gab es nicht. Da aber der Tabellenzweite Großefehn das 15-Uhr-Spiel in Pewsum gewann – die Leeraner Partie war schon um 15.50 Uhr beendet, blieb dieses kuriose Szenario aus.

Enttäuscht verließen die Leeraner den Platz mit einer Niederlage, der vierten in der laufenden Saison. Der TuS Strudden blieb somit in der Saison gegen Germania Leer unbesiegt - das Hinspiel endete 2:2.

Da der etatmäßige Sportplatz des TuS Strudden einen neuen Rasen bekommt, trägt der TuS schon die gesamten Saison seine Spiele auf dem Sportplatz am Schul- und Sportzentrum in Friedeburg aus. Dort wurde der Rasen schon mächtig in Mitleidenschaft gezogen. Überhaupt nicht einverstanden mit dem Zustand war Germania-Trainer Michael Zuidema. „Eine Bewertung der Mannschaft ist aufgrund der Umstände nicht möglich“, erklärte er nach dem Schlusspfiff. Ein kontrolliertes Spiel war auf dem unebenen Platz kaum möglich. Viele Bälle versprangen oder waren gar nicht unter Kontrolle zu bringen.

Diese Umständen sollen die gute Leistung der Gastgeber nicht schmälern, die von Trainer Frank Winkler hervorragend auf den Tabellenführer eingestellt waren. Sie ließen in der ersten Halbzeit nichts zu, keine Chance waren bei den Germanen zu verzeichnen. Da auch die Gastgeber wenig in der Offensive zustande brachten, entwickelte sich ein „Mittelfeldgeplänkel“. Nur einmal lag ein Tor in der Luft, als fast mit dem Halbzeitpfiff Jeff Dorn den Ball vor dem Leeraner Gehäuse nicht richtig unter Kontrolle bekam und Dennis Heinemann aus 16 Metern knapp über das Tor schoss.

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Neue zweite Mannschaft des VfL bildet SG mit Kickers Leer II

Der VfL Germania Leer wird in der kommenden Saison wieder mit einer zweiten Mannschaft am Spielbetrieb teilnehmen. Die neue „Zweite“ wird gemeinsam mit der zweiten Mannschaft des FC Kickers Leer als SG Germania II/Kickers Leer II an den Start gehen. Dafür wird der bisherige Startplatz von Kickers Leer II in der Ostfrieslandklasse C genutzt. „Wir freuen uns, dass wir nach sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen von Kickers Leer zu dieser sinnvollen Lösung gekommen sind“, sagt Germanias Vorsitzender Michael Zimmermann. Der VfL war in der vergangenen Saison wegen Personalmangels gezwungen, seine zweite Mannschaft zurückzuziehen. Ein Problem war damals die lange Wartezeit auf Spielgenehmigungen für Spieler, die aus dem Ausland zugezogen waren. Als die Spielgenehmigungen dann einige Zeit später vorlagen, schlossen sich fast alle dieser Spieler dem FC Kickers Leer an und spielen seitdem dort in der zweiten Mannschaft. „So gibt es ohnehin schon eine Verbindung“, sagt Michael Zimmermann. „Wir freuen uns, dass wir vor allem jungen Spielern künftig wieder eine Möglichkeit bieten können, sich über die Spielgemeinschaft für höhere Aufgaben in beiden Vereinen zu empfehlen.“ An der Zusammenstellung des Kaders und des Trainerteams werde bereits gearbeitet.

 

Begemann bleibt, Talente rücken auf

Eike Begemann wird auch nächste Saison zum Germania-Kader gehören.
Eike Begemann wird auch nächste Saison zum Germania-Kader gehören.

Weiter geht die Planung des VfL Germania Leer für die kommende Saison: In dieser Woche unterzeichneten drei Spieler ihre Verträge. Eike Begemann verlängerte seinen Kontrakt beim VfL. Der 21-Jährige läuft seit 2016 für Germania auf. Dabei hatte Begemann, der damals aus der A-Jugend des SV Meppen an den Hoheellernweg wechselte, großes Verletzungspech – gleich zwei Kreuzbandrisse erlitt der Rheiderländer in seiner Zeit in Leer. Seit Februar fällt er verletzt aus und soll behutsam wieder aufgebaut werden. „Eike hat sich schon mal zurückgekämpft. Er hat einen starken Charakter und wird es erneut schaffen“, sagt VfL-Trainer Michael Zuidema. „Eike hat in der Hinrunde wieder gezeigt, wie wertvoll er für uns ist. Er hat das Vertrauen verdient, das wir ihm durch die Vertragsverlängerung geben“, so Zuidema.

 

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F-Jugend des VfL läuft mit Werder im Spiel gegen Dortmund auf

Alle Fotos:  © Carsten Heidmann / www.heidmannfotografie.de  / Verwendung nur mit Genehmigung!
Alle Fotos: © Carsten Heidmann / www.heidmannfotografie.de / Verwendung nur mit Genehmigung!

Einen spannenden und erlebnisreichen Tag verbrachten die F-Jugendlichen des VfL Germania Leer unter der Leitung der Trainer Lambert Tergast und Wolfgang Freiherr am vergangenen Sonnabend in Bremen.

Die Mannschaft durfte durch eine Initiative der EWE mit der Mannschaft des SV Werder Bremen zu dem Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund auflaufen.

Die VfL-Spieler wurden jeweils mit einem kompletten Trikotsatz ausgestattet, den sie zur Erinnerung behalten durften. 

Eine besondere Ehre wurde Germania-Spieler Djawad Sumaila zuteil: Er durfte vor dem Auflaufen den Spielball ins Stadion tragen.

 

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VfL weiter auf Kurs Richtung Meisterschaft

Lukas Koets trifft zum 2:0 für den VfL. TuS-Torwart Alexander Bartels kann nicht mehr eingreifen.
Lukas Koets trifft zum 2:0 für den VfL. TuS-Torwart Alexander Bartels kann nicht mehr eingreifen.

62 von 75 Punkten geholt, 90:18 Tore: Die Bilanz vom VfL Germania Leer ist vor dem Endspurt meisterlich. Durch dem 3:0-Sieg gegen den TuS Pewsum hat sich der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga seinen ersten Meister-Matchball erarbeitet. Gewinnen die Leeraner am kommenden Sonntag beim TuS Strudden, ist der Titel vorzeitig sicher. Dass dieser nach Leer geht, daran dürfte es keinen Zweifel geben.

Punktgleich mit dem TV Bunde startete Germania Anfang März in die letzten 13 Spiele. Während sich die Rheiderländer viele Patzer leisteten und inzwischen auf Rang drei zurückgefallen sind, siegte Germania bis auf das 0:2 in Loga jede Woche – und darf nun für die Landesliga planen und den Meistersekt kalt stellen. „Wir werden nochmal alle Kräfte bündeln, um schnell den letzten Schritt zu gehen“, sagte VfL-Trainer Michael Zuidema.

Gegen die noch um den Klassenerhalt kämpfenden Pewsumer war Geduld gefragt, da die Krummhörner taktisch gut eingestellt und geschickt verteidigten. Til Hockmann gab für spielbestimmende Leeraner den ersten Warnschuss ab (20.), Malte Fokken hätte kurze Zeit später das 1:0 besorgen müssen. Aber Torwart Alexander Bartels parierte aus kurzer Entfernung bravourös. Die Führung fiel dann nach 35 Minuten – und einer Willensleistung von Julian Jauken, der sich gegen mehrere Spieler auf der Außenbahn durchsetzte und den Ball geschickt zurücklegte. Hockmann „jagte“ das Spielgerät aus acht Metern unter die Latte.

Das 1:0 gab spielerisch weiteren Auftrieb. So hatte Kapitän Lukas Koets, nachdem er von George Goguadze freigespielt worden war, freie Bahn und vollendete gekonnt zum 2:0 (39.). „Wir haben geduldig und dann zielstrebig gespielt – das hat mir gefallen“, sagte Michael Zuidema, der fast noch das 2:0 sah. Nick Kaßmann ließ eine weitere VfL-Chance ungenutzt (45.).

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Frühe Führung spielt Loga in die Karten

Im Bezirksliga-Duell zwischen den Fußballern von Frisia Loga und dem VfL Germania Leer errangen die Platzherren durch eine großartige taktische und kämpferische Leistung vor 200 Zuschauern einen 2:0-Erfolg. Trotz einer Gelb-Roten Karte für ihren Abwehrspieler Florian Koning  (80.)  brachten die Gastgeber einen 2:0-Vorsprung sicher über die Zeit.

Ganz besonders erfreut über den sechsten Sieg im achten Rückrundenspiel zeigte sich Logas Trainer Wilko Modder, der in diesem Match auch noch die Abwehrspieler Torben Petras und Jannes Galenski ersetzen musste:  „Ein  Riesenlob an meine Mannschaft für ihre überragende kämpferische Leistung. Wir mussten in der Halbzeit verletzungsbedingt zweimal wechseln und haben uns geschworen, dass wir das Spiel für unseren verletzten Keeper Frank Beekmann gewinnen wollen. Das ist uns glänzend gelungen.“

Nach kurzem Abtasten zu Spielbeginn vergaben die Germanen in der sechsten Minute die Chance zur 1:0-Führung: Nach einem Pass von Julian Jauken genau durch die Schnittstelle der Logaer Abwehr marschierte Lukas Koets allein auf das Gästetor zu, scheiterte aber aus acht Metern am gut reagierenden Frisia-Keeper Frank Beekmann.

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4:2! VfL entscheidet Spitzenspiel gegen Bunde für sich

Die VfL-Spieler bejubeln das erlösende Tor zum 4:2
Die VfL-Spieler bejubeln das erlösende Tor zum 4:2

750 Zuschauer haben am Montagabend vermutlich die Entscheidung im Meisterrennen der Fußball-Bezirksliga gesehen. Nach dem 4:2 im Topspiel gegen den Tabellenzweiten TV Bunde beträgt der Vorsprung von Tabellenführer Germania Leer nun elf Punkte – bei noch sieben ausstehenden Spielen. Entsprechend groß war der Jubel beim Gastgeber, der trotz des Meilensteins zum Landesliga-Aufstieg keine großen Sprüche klopfte.

„Das war ein toller Fußballabend“, erklärte Germania-Trainer Michael Zuidema. „Entschieden ist noch nichts. Wir fahren gut damit, einfach auf das nächste Spiel zu schauen.“ Das führt die Germanen Sonntag zum Stadtderby nach Loga. „Wenn wir heute gewonnen hätten, hätte es nochmal spannend werden können. So ist es schwer vorstellbar“, sagte Bundes Günter Geerdes, der den TV zusammen mit Ralph Schmidt trainiert.

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3:1 gegen Larrelt: Der VfL ist gerüstet für das Spitzenspiel

Der VfL Germania Leer hat sich eine hervorragende Ausgangsposition vor dem Spitzenspiel am Ostermontag gegen den TV Bunde verschafft. Der Spitzenreiter gewann am Sonnabend sein Nachholspiel in der Fußball-Bezirksliga gegen die Sportfreunde Larrelt mit 3:1. Vor dem Gipfeltreffen am Montag, das um 18 Uhr in Leer angepfiffen wird, hat Germania nun acht Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger.

Die Gäste versteckten sich in Leer keineswegs und zeigten, warum sie in der Rückserie bisher so fleißig gepunktet und auch den TV Bunde (3:2) besiegt hatten. So war der 1:1-Pausenstand nicht unverdient. Auf das Traumtor von Leers Til Hockmann, der den Ball aus 22 Metern in den Winkel schoss, ließ Nils Boekholder auch einen schönen Treffer folgen. Er traf per Dropkick aus 13 Metern und spitzem Winkel zum 1:1.

Germania-Trainer Michael Zuidema wechselte zur Pause offensiv. Das sollte sich schnell bezahlt machen. Kapitän Lukas Koets traf nach 52 Minuten zum 2:1. In der Folge bestimmte der Gastgeber die Partie, die allerdings erst in der Nachspielzeit entschieden wurde. Schließlich sind die Sportfreunde immer für einen Treffer gut. Mit dem 3:1 durch Koets in der 92. Minute war die Partie entschieden – und die Ausgangsposition vor dem Spitzenspiel am Montag vorzüglich. (Text-Quelle: Ostfriesen-Zeitung)

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VfL braucht über 80 Minuten, um Ostfrisias Bollwerk zu knacken

Großer Jubel: Till Hockmann feiert sein Tor zum 1:0 mit Trainer Michael Zuidema.
Großer Jubel: Till Hockmann feiert sein Tor zum 1:0 mit Trainer Michael Zuidema.

80 Minuten lang hielt der Tabellenvorletzte Ostfrisia Moordorf ein 0:0 beim Tabellenführer Germania Leer. Mit drei Treffern in acht Minuten gelang dem VfL noch ein 3:0-Erfolg, durch den die Leeraner den Vorsprung auf den TV Bunde bei einem weniger absolvierten Spiel auf fünf Punkte ausbauten. Am Ostermontag kommt es zum direkten Duell der beiden Titelkandidaten der Fußball-Bezirksliga.

„Das war ein hartes Stück Arbeit bis wir das Moordorfer Bollwerk geknackt hatten. Wir haben großen Respekt vor dem Moordorfer Team, das von meinem Kollegen Jürgen Zimmermann taktisch erstklassig eingestellt worden war“, sagte Germania-Trainer Michael Zuidema.

Großer Moordorfer Einsatz

Der Moordorfer Trainer spielte mit zwei sehr tiefstehenden Abwehrketten und dem schnellen Andre Röpkes als Sturmspitze. Weil die Germanen in der ersten Halbzeit das Spiel ohne Ball völlig vernachlässigten, konnten die zweikampfstarken Gäste aus Moordorf immer wieder klären. Lediglich der weit aufgerückte Innenverteidiger Philip Maguru hatte nach einem Eckball von Arne Zimmermann eine Kopfballmöglichkeit, verzog jedoch knapp. Zu allem Überfluss verletzte sich Germanias Verteidiger Max Schrock-Opitz in der 34. Minute. Er wurde durch den A-Jugendspieler Hennes Janssen ersetzt, der auf der linken Seite ein sehr gutes Spiel machte.

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Blitzstart ebnet den Weg zum deutlichen Sieg

27 Sekunden: Länger benötigte der VfL Germania Leer am Sonntag nach dem Anstoß nicht, um beim 5:0 gegen die SpVg Aurich den ersten Treffer zu erzielen. Lukas Siemers traf nicht nur schnell, sondern auch noch wunderschön: Er schoss den Ball beim ersten Angriff aus 20 Metern herrlich in den Winkel. Der Treffer passte zum perfekten Leer-Wochenende. Durch die Bunder Niederlage in Großefehn am Sonnabend baute der VfL seine Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga auf sechs Punkte aus.

Der Siemers-Kunstschuss war der Beginn wilder 15 Minuten, in denen Leer vier Großchancen vergab. „Das war schon ein Festival verpasster Torchancen“, sagte Germania-Sprecher Mario Rauch. Als Aurich sich gerade ins Spiel gekämpft hatte, fiel das 2:0. David Goguadze köpfte nach einer Ecke seines Bruders George zum 2:0 ein (28.). In der zweiten Halbzeit gestaltete Aurich die Partie zunächst wesentlich ausgeglichener. Als dann Germania-Kapitän Lukas Koets das 3:0 erzielte, war die Entscheidung gefallen. Die Gastgeber dominierten nun wieder mehr – und trafen durch Julian Jauken und Nick Kassmann noch zum 5:0-Endstand. Kassmanns Treffer war ein Nachschuss, nachdem Till Hockmann mit einem Elfmeter an Aurichs Torwart Daniel Dietrich gescheitert war. 
(Text-Quelle: Ostfriesen-Zeitung)

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Spätes Tor zum hart erkämpften Sieg beim Verfolger

George Goguadze und Hendrik Jünke lieferten sich packende Zweikämpfe.
George Goguadze und Hendrik Jünke lieferten sich packende Zweikämpfe.

Ein spätes Tor hat Germania Leer in der Fußball-Bezirksliga drei schwer erkämpfte Punkte beim SV Großefehn beschert. Vor 300 Zuschauern erzielte Winter-Neuzugang Till Hockmann den 1:0-Siegtreffer in der 84. Minute. „Wir haben von Anfang an richtig dagegen gehalten, denn auf dem schweren Boden war kein geregeltes Kombinationsspiel möglich. Die drei Punkte wurden letztlich glücklich erreicht, doch danach fragt schon morgen keiner mehr“, sagte Germania-Trainer Michael Zuidema.

Beide Mannschaften starteten offensiv und mit viel Power. Die erste Großchance hatte Leers Kapitän Lukas Koets schon in der 9. Minute. Nach herrlichem Steilpass von Max Schrock-Opitz tauchte Koets alleine vor Großefehns Keeper Jannes Friedrichs auf, traf aus fünf Metern aber lediglich den Pfosten. Doch schon im Gegenzug spielten die Hausherren Ralf Aden frei, dessen Schuss aus spitzem Winkel jedoch von Leers aufmerksamen Keeper Marcel Bergmann parieret werden konnte. Auch bei einer herrlichen Direktabnahme von Stefan Hinrichs aus elf Metern zeigte der Gästekeeper seine Klasse.

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Trio aus Weener wechselt zum VfL

Kürzlich noch Gegner, nächste Saison in einem Team: Steffen Busemann (links) und VfL-Nachwuchsspieler Hennes Janssen.
Kürzlich noch Gegner, nächste Saison in einem Team: Steffen Busemann (links) und VfL-Nachwuchsspieler Hennes Janssen.

Der Kader des VfL Germania Leer für die kommende Saison nimmt immer konkretere Formen an. Nach zahlreichen Vertragsverlängerungen stehen jetzt die ersten Neuzugänge für die nächste Spielzeit fest. Mit Steffen Busemann, Frank Malchus und Kevin Kessens wechseln drei Spieler vom Bezirksliga-Gefährten TuS Weener an den Hoheellernweg: "Wir kennen die drei Spieler schon lange und haben ihre Entwicklung aufmerksam verfolgt", sagt VfL-Trainer Michael Zuidema.

Für Kevin Kessens ist es eine Rückkehr zum VfL. Er spielte bereits in der Saison 2008/09 als A-Jugendlicher für Germania, ehe er beim TuS Weener in der Herren-Bezirksliga zum absoluten Stammspieler reifte. Insgesamt kam er bisher 219 Mal für die Rheiderländer zum Einsatz. Während er in seiner Jugendzeit bei Germania noch als Stürmer agierte, wurde er im Laufe der Jahre zum Defensivspieler umfunktioniert. „Das macht er richtig gut. Er hat inzwischen auch die nötige Erfahrung, was man an seiner guten Spieleröffnung sieht. Kevin wird uns im Defensivbereich auch aufgrund seiner Kopfballstärke sehr weiterhelfen“, so Michael Zuidema.

 

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Der VfL tat sich gegen Weener nur zu Beginn schwer

Alles im Griff: David Goguadze stoppt einen der wenigen Weeneraner Vorstöße
Alles im Griff: David Goguadze stoppt einen der wenigen Weeneraner Vorstöße

Beim 6:0-Erfolg des VfL beim Bezirksliga-Rückrundenstart erzielten gleich drei Spieler ihre Premierentreffer für Germania in dieser Saison. Als erfolgreichste Torjäger-Ersatz erwies sich in Weener ausgerechnet ein Verteidiger. Rune Santjer erzielte nach starker Wintervorbereitung gleich zwei Treffer für den VfL. Das 0:1 in der 25. Minute war besonders wichtig. „Bis dahin hat Weener sehr gut gespielt und uns keine echte Chance erlaubt“, lobte Germania-Sprecher Mario Rauch den Gegner. Als elf Minuten später Winterneuzugang Till Hockmann das 0:2 folgen ließ, hatte Germania endgültig die Partie im Griff. Und mit dem 0:3 von Lukas Siemers (41.) war das Spiel entschieden. „Da gingen bei Weener dann auch die Köpfe runter“, so Rauch. 

Nach dem Wechsel begnügten sich die Gäste mit spielerischer Dominanz, ohne jedoch ein fußballerisches Feuerwerk abzubrennen. Das war auch nicht nötig, um weitere Treffer folgen zu lassen. 

 

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Quartett bleibt dem VfL über die Saison hinaus erhalten

Marcel Bergmann bleibt für den VfL im Anflug
Marcel Bergmann bleibt für den VfL im Anflug

Kurz vor dem Start in die Rückrunde am Samstag beim TuS Weener hat der VfL Germania Leer seine Planungen für die kommende Saison weiter konkretisiert. Mit Arne Zimmermann, Julian Jauken, Rune Santjer und Marcel Bergmann wurden die Verträge vorzeitig für die nächste Spielzeit verlängert – auch hier wiederum unabhängig davon, in welcher Liga der VfL dann spielt.

 „Das ist ein wichtiges Zeichen – vor allem, weil es sich um Spieler handelt, die von uns ausgebildet wurden oder sehr jung zu uns kamen. Inzwischen sind aber alle zu gestandenen Spielern gereift“, so Germania-Trainer Michael Zuidema. 

Arne Zimmermann spielt seit 2016 für den VfL und lief zuvor für die Jugendmannschaften des JFV Leer auf. In den vergangenen Jahren hatte der 21-Jährige öfter mit schweren Verletzungen zu kämpfen, weshalb er länger pausieren musste. „Dass er sich trotzdem immer wieder zurückgekämpft hat, verdient größten Respekt. Seine fußballerischen Qualitäten sind ohnehin unbestritten“, so Zuidema.

Auch Rune Santjer spielte früher für den JFV Leer, ehe er sich Concordia Ihrhove anschloss. Vor dieser Saison kehrte er an den Hoheellernweg zurück. „Rune hat den Sprung aus der Ostfrieslandklasse B in die Bezirksliga erstaunlich schnell gemeistert und bewiesen, dass er auf diesem Niveau eine verlässliche Rolle spielen kann“, sagt Germanias Trainer.

 

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Test gegen Meppen II am Samstag bereits um 14 Uhr

Der VfL Germania Leer bestreitet am morgigen Samstag, 16. Februar, ein weiteres interessantes Testspiel. Gegner ist dann um 14 Uhr die Bezirksliga-Mannschaft des SV Meppen.
Gespielt wird im Sportpark von vv Westerwolde in Vlagtwedde (Adresse: Spetsebrugweg 1, 9541 XV Vlagtwedde).
Achtung: Ursprünglich war das Spiel für einen späteren Zeitpunkt angesetzt. Aus organisatorischen Gründen beginnt die Partie aber jetzt bereits um 14 Uhr!

Weitere Vertragsverlängerungen für die kommende Saison

Lukas Siemers verlängerte vorzeitig beim VfL: Er spielt bereits seit 2016 für Germania und erzielte in dieser Zeit 29 Tore in 68 Spielen.
Lukas Siemers verlängerte vorzeitig beim VfL: Er spielt bereits seit 2016 für Germania und erzielte in dieser Zeit 29 Tore in 68 Spielen.

Der VfL Germania Leer treibt die Planungen für die kommende Saison weiter voran.

Mit Lukas Siemers, Niklas Busemann, Till Hockmann und Malte Fokken haben jetzt vier weitere Spieler ihre Verträge vorzeitig bis Sommer 2020 verlängert – und das unabhängig davon, in welcher Liga der VfL in der nächsten Saison spielt. Zuvor hatten bereits Lukas Koets, Max Schrock-Opitz und Nick Kassmann für die kommende Spielzeit zugesagt. Trainer Michael Zuidem hatte seinen Vertrag bis zum Sommer 2021 verlängert. „Wir haben eine junge Mannschaft mit viel Perspektive. Wir haben mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs und aus der Region ein Team zusammengestellt, das in den kommenden Jahren weiter wachsen wird. Dafür stellen wir mit den frühen Vertragsverlängerungen bereits jetzt die Weichen“, betont Germania-Geschäftsführer Harry Drent.

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Weitere Vertragsverlängerungen beim VfL

Max Schrock-Opitz
Max Schrock-Opitz

Der VfL Germania Leer forciert die Planungen für die kommende Saison. Jetzt haben mit Max Schrock-Opitz und Nick Kassmann zwei weitere Stammspieler ihre Verträge für die kommende Saison verlängert – und das ebenfalls unabhängig von der Liga, in welcher Germania dann spielen wird. „Das sind sehr gute Nachrichten. Wir setzen auf langfristige Planung. Wir haben bereits vor einigen Jahren angefangen, eine Mannschaft aufzubauen, die zu großen Teilen aus Spielern aus dem eigenen Nachwuchs besteht. Und es ist wichtig zu sehen, dass diese Spieler den erfolgreichen Weg auch weiter mit uns gehen wollen“, sagt VfL-Trainer Michael Zuidema.

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4:1! VfL begeistert bei Werder Bremen

Lukas Koets (rechts) traf gleich zweimal gegen Werder.
Lukas Koets (rechts) traf gleich zweimal gegen Werder.

Der VfL Germania Leer hat auch das zweite Testspiel des Jahres gewonnen. Auf Platz 13 des Weser-Stadions gab es einen überraschend deutlichen 4:1-Sieg des VfL gegen die Oberliga-Mannschaft von Werder Bremen.

Vor allem in der Anfangsphase brannte Germania trotz des vereisten und schwer zu bespielenden Kunstrasenplatzes ein fußballerisches Feuerwerk ab. "Wir sind hochkonzentriert in die Partie gegangen und hatten in der ersten halben Stunde ein enormes Tempo im Spiel", zeigte sich VfL-Trainer Michael Zuidema hochzufrieden. Zudem legten die Leeraner vor allem in der ersten Halbzeit eine herausragende Passquote und eine hohe Effizienz an den Tag. Die ersten vier Schüsse auf das Werder-Tor landeten allesamt im Netz. So führte der VfL nach 28 Minuten bereits mit 4:0. Los ging es mit dem Führungstreffer bereits in der 3. Minute. Lukas Koets ließ mehrere Gegenspieler stehen und schloss seinen Alleingang überlegt zum 1:0 für den VfL ab. Sieben Minute später erhöhte Neuzugang Niklas Busemann aus 16 Metern halblinker Position auf 2:0. Der nächste Germania-Angriff landete direkt wieder im Tor.

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Weiterer Transfer: Rick Hofkamp kehrt zurück

Rick Hofkamp
Rick Hofkamp

Einen weiteren Winter-Transfer hat der VfL Germania Leer jetzt getätigt. Von Blau-Weiß Dörpen kehrt Rick Hofkamp zurück an den Hoheellernweg. Der Torhüter hatte bereits in der Saison 2009/10 und von 2014 bis 2016 für den VfL gespielt. In der Hinrunde dieser Saison war der 30-Jährige Stammtorwart in Dörpen. Da die Emsländer jedoch ihre Bezirksliga-Mannschaft zurückzogen, war Hofkamp frei für einen Wechsel. „Ich hatte aus persönlicher Verbundenheit ohnehin regelmäßig Kontakt zu den Germania-Verantwortlichen. So kamen wir über eine Rückkehr ins Gespräch“, sagt der Niederländer, der einst auch schon für den AC Oulu in der zweiten finnischen Liga im Tor stand.
„Verletzungen und kurzfristige Ausfälle unserer Torhüter zogen sich in den vergangenen Jahren wie ein roter Faden durch unsere Spielzeiten. Daher war uns das Risiko zu groß, mit nur zwei Torhütern in die Rückrunde zu gehen, zumal Kristian van Vügt nach seinem Mittelfußbruch noch in der Aufbauzeit ist“, so VfL-Geschäftsführer Harry Drent.
„Mit Rick Hofkamp bekommen wir einen erfahrenen Torhüter dazu, dessen Qualitäten wir in Leer bestens kennen“, betont VfL-Trainer Michael Zuidema.   

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Koets und Zuidema verlängern! Nikky Goguadze verlässt den VfL

Lukas Koets und Michael Zuidema
Lukas Koets und Michael Zuidema

Der VfL Germania Leer stellt bereits die Weichen für die kommende Saison. Germania hat den Vertrag mit Lukas Koets frühzeitig verlängert – unabhängig von der Ligenzugehörigkeit. „Er ist einer unserer Schlüsselspieler und überzeugt konstant mit herausragenden Leistungen. Im Laufe der Jahre ist er auch zum Führungsspieler gereift“, sagt VfL-Trainer Michael Zuidema. Koets stehe zudem exemplarisch für die gute Entwicklung, die viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs genommen haben. Die Planungen für den Kader der kommenden Saison sollen in den kommenden Wochen weiter intensiviert werden – und das in enger Absprache mit Trainer Michael Zuidema. Denn der 36-Jährige wird den VfL auch in den kommenden Jahren trainieren. Die Germania-Verantwortlichen einigten sich mit Zuidema auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis zum Sommer des Jahres 2021. „Zuidi“ trainert Germania seit April 2016. „Wir sind mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. Michael Zuidema hat unser angestrebtes Konzept, auf junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und aus der Region zu setzen, hervorragend umgesetzt. Jeder Spieler hat sich durch ihn sichtlich weiterentwickelt. Diesen Weg wollen wir gemeinsam weitergehen“, betont Germanias Vorsitzender Michael Zimmermann.

Nikky Goguadze verlässt den VfL Germania Leer hingegen und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Oberligisten Bremer SV. 

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VfL Samstag am Weser-Stadion im Einsatz

Nach dem erfolgreichen Testspiel-Auftakt gegen ASVB aus dem niederländischen Blijham folgt am Samstag, 19. Januar, der nächste Test für den VfL - und das gegen einem namhaften Gegner. Denn Germania tritt um 15 Uhr bei der Oberliga-Mannschaft des SV Werder Bremen an. Gespielt wird auf Platz 13 des Weser-Stadions (Kunstrasen). "Wir freuen uns auf einen interessanten Gegner bei besten Bedingungen am Weser-Stadion. Es ist schließlich nicht selbstverständlich, dort ein Testspiel absolvieren zu können", so VfL-Trainer Michael Zuidema. Für Germania ist es bereits das zweite Mal. Im Sommer 2016 gewann der VfL das Testspiel gegen Werders Oberliga-Mannschaft am Weser-Stadion überraschend mit 2:1. "Das war eine gute Empfehlung", erinnert sich Michael Zuidema an einen starken Auftritt seiner Mannschaft. "Mal schauen, ob wir trotz des Zwei-Klassen-Unterschieds wieder überraschen können. Unsere Defensive dürfte gegen Werders wendige Offensive richtig gefordert sein." Bremens junger belgischen Stürmer Marvin Bio erzielte in 14 Oberliga-Spielen schon zehn Tore und sorgte damit für viel Aufmerksamkeit. Sein Sturmkollege Karim Jahjah, früher beim VfB Oldenburg, traf ebenfalls schon zehnmal. "Es ist prima, dass wir mit den Werder-Verantwortlichen immer unkompliziert Testspiele und Veranstaltungen planen können", sagt Mario Rauch, der im VfL-Vorstand Ansprechpartner für den Fußballbereich ist und das Spiel organisiert hatte. "Die Winterpause ist lang und es hat sich für Spieler und Fans etabliert, dass wir die Pause mit interessanten Testspielen füllen. Es ist schließlich spannender zu Gegnern zu reisen, auf die man sonst nicht so häufig trifft."

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Neuzugang aus Papenburg - Dirks muss Laufbahn beenden

Till Hockmann (rechts; hier noch im Loga-Trikot) wechselt zum VfL.
Till Hockmann (rechts; hier noch im Loga-Trikot) wechselt zum VfL.

Der VfL Germania Leer hat sich pünktlich zum Start der Wintervorbereitung mit einem weiteren Neuzugang verstärkt: Von Blau-Weiß Papenburg wechselt Till Hockmann an den Hoheellernweg. „Damit haben wir in der Offensive eine weitere Alternative“, freut sich Germania-Trainer Michael Zuidema. Er kennt den 22-Jährigen noch als Jugendspieler aus der gemeinsamen Zeit beim JFV Leer. „Daher mussten wir auch nicht lange überlegen, als sich die Möglichkeit ergab, einen Wechsel zu realisieren“, sagt VfL-Geschäftsführer Harry Drent. Die Gespräche mit den Papenburger Verantwortlichen seien sehr unkompliziert verlaufen, lobt Drent. Nach seiner Zeit beim JFV Leer ging Till Hockmann nach Loga und absolvierte für Frisia 50 Spiele in der Bezirksliga (15 Tore). Im Sommer 2017 wechselte Hockmann zu Blau-Weiß Papenburg. Dort kam er insgesamt in 20 Landesliga-Spielen zum Einsatz.

 

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Testspiel gegen ASVB nach Vlagtwedde verlegt

Hinweis zum Testspiel gegen ASVB am morgigen Sonntag, 13. Januar:
Aus Witterungsgründen kann das Spiel nicht in Blijham stattfinden.
Stattdessen wird die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz in Vlagtwedde ausgetragen. Anstoß ist dort bereits um 12 Uhr. Die Adresse lautet: Spetsebrugweg 1, 9541 XV Vlagtwedde

Stellungnahme zu den Vorkommnissen bei der Kreishallenmeisterschaft

Wegen des "Einsatzes von zwei nicht spielberechtigten Spielern", so die offizielle Mitteilung, wurde dem VfL gestern bei der Kreishallenmeisterschaft der 5:1-Sieg über Uplengen aberkannt. Das Trainerteam des VfL entschloss sich daraufhin, nicht mehr zu den weiteren Spielen des Turniers anzutreten. Eine Entscheidung, hinter der auch der Vorstand des VfL steht. "Für uns wirkte die Entscheidung der Turnierleitung willkürlich. Aufgrund dieser Benachteiligung sahen wir keine Grundlage mehr, um weiterhin am Turnier teilzunehmen", so Germania-Trainer Michael Zuidema.

Zum Hintergrund: Der VfL hatte in der BBS-Halle gegen Uplengen mit Malte Fokken und Niklas Busemann seine zwei Winter-Neuzugänge eingesetzt. Beide Spieler haben von den abgebenden Vereinen ihre Freigabe erhalten und sind für Germania gemeldet. "Im vergangenen Jahr hatten wir die gleiche Situation mit unserem damaligen Neuzugang Maik Nirwing. Wir hatten extra nachgefragt, ob es ein Problem sei, wenn er schon an der Kreishallenmeisterschaft teilnimmt. Die Antwort der Turnierleitung war deutlich. Wenn Neuzugänge bereits bei ihrem neuen Verein gemeldet sind, dürfen sie auch spielen, hieß es", so Zuidema. Nicht nur Germania setzte daraufhin im vergangenen Jahr mit Nirwing einen Winter-Neuzugang ein. Auch bei anderen Vereinen war das kein Problem. So lief damals zum Beispiel Janek de Buhr als Winter-Neuzugang bei TuRa 07 in der Halle auf. Auch in den Jahren zuvor kamen bei unterschiedlichen Vereinen Neuzugänge ohne Konsequenzen zum Einsatz. 

Da sich die Situation seitdem nicht änderte und es im Vorfeld der diesjährigen Kreishallenmeisterschaft keinerlei Hinweise darauf gab, dass Neuzugänge nicht eingesetzt werden dürfen, wurden Fokken und Busemann in den Hallenkader berufen. 

Zudem wurden vor dem Turnierstart in der BBS-Halle wieder die Spielerpässe und Spielgenehmigungen  geprüft. Auch dabei gab von der Turnierleitung  keinen Hinweis, dass Malte Fokken und Niklas Busemann nicht spielen dürfen - obwohl bekannt war, dass sie als Neuzugänge dabei sind. "Vor diesen Hintergründen wirkte die Aberkennung des Sieges gegen Uplengen willkürlich. Dann muss man als Trainer auch die eigene Mannschaft schützen. So blieb nur die Konsequenz, nicht weiter am Turnier teilzunehmen", betont Michael Zuidema.

Marcel Lücking verlässt den VfL Germania Leer

Weitere personelle Veränderung beim VfL Germania Leer in der Winterpause. Torhüter Marcel Lücking verlässt den VfL. „Wir konnten uns leider nicht auf einen Anschlussvertrag einigen", erklärt Germanias Vorsitzender Michael Zimmermann. „Uns ist bewusst, dass Marcel Lücking in über einem Jahrzehnt sehr viel für den Verein geleistet hat und viele Erfolge mit seinem Namen verbunden sind“, so Zimmermann. „Wir gehen auch keineswegs im Groll auseinander. Wir haben mit Marcel Lücking sehr gute Gespräche geführt und die Tür beim VfL Germania Leer steht immer für ihn offen“, betont der VfL-Vorsitzende. Marcel Lücking bestätigt dies: „Es waren offene und ehrliche Gespräche. Wir können uns jederzeit wieder in die Augen schauen. Nach Abwägung aller Argumente sind wir zu dem gemeinsamen Schluss gekommen, dass eine Trennung für den Moment das Beste ist.“ Germanias Torwart-Trainer und Geschäftsführer Harry Drent betont, dass Marcel Lücking auch andere Optionen aufgezeigt worden seien: „Ich hätte ihn auch schon gerne als Torwart-Trainer eingebunden, um ihn auch nach einem möglichen Karriere-Ende im Verein zu behalten. Marcel Lücking hat viel Erfahrung und wäre dafür sehr gut geeignet.“ Doch dieser Schritt kam für Lücking noch zu früh: „Ich weiß zu schätzen, dass mir von Germania auch andere Optionen aufgezeigt wurden. Nach meiner Herzmuskelentzündung habe ich aber inzwischen von den Ärzten grünes Licht für die volle Belastung bekommen. Ich bin 31 Jahre und möchte gerne noch einige Jahre regelmäßig im Tor stehen. Vielleicht sogar zu einem späteren Zeitpunkt wieder bei Germania.“

Zwei Winter-Neuzugänge für den VfL

Neu beim VfL: Niklas Busemann und Malte Fokken
Neu beim VfL: Niklas Busemann und Malte Fokken

Bereits vor Weihnachten hat der VfL Germania Leer die personellen Weichen für die Rückrunde gestellt. In der Winterpause wechseln mit Malte Fokken und Niklas Busemann zwei Neuzugänge zum VfL. Busemann kommt vom TuS Weener an den Hoheellernweg. Der 23-Jährige spielte seit 2013 insgesamt 117 Mal für Weener in der Bezirksliga und erzielte dabei 34 Tore. „Niklas ist in der Offensive flexibel einsetzbar. Er kann auf dem Flügel, aber auch im Sturmzentrum spielen. Auf diesen Positionen fehlten uns bisher Alternativen“, sagt Germania-Trainer Michael Zuidema. „Wir hatten Niklas schon längere Zeit auf dem Zettel und freuen uns, dass der Wechsel jetzt geklappt hat“, so Zuidema. Das sei auch den guten Gesprächen mit Weeners Fußballobmann Heiner Husmann zu verdanken.

Ebenfalls eine Verstärkung für die Offensive ist Malte Fokken, der vom SV Holtland nach Leer wechselt.

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6:0! VfL schießt sich an die Tabellenspitze

Nikky Goguadze ist vor Holtlands Tobias Schlink am Ball.
Nikky Goguadze ist vor Holtlands Tobias Schlink am Ball.

Durch einen 6:0-Sieg gegen Aufsteiger SV Holtland hat Germania Leer am letzten Fußball-Bezirksligaspieltag vor der Winterpause den TV Bunde von der Tabellenspitze verdrängt und überwintert aufgrund des besseren Torverhältnisses auf Platz eins. Dabei profitierten die Germanen von der Bunder 0:1-Heimpleite gegen den TuS Pewsum am Freitag.

„Das passt gut, wenn ich jetzt auf die Tabelle schaue und uns drei Monate an der Spitze sehe“, freute sich Germania Trainer Michael Zuidema. Seine Mannschaft hatte zuvor in 90 Minuten auch ohne die gesperrten Brüder David und Giorgi Goguadze sowie ohne den verletzten Philip Maguru das Spiel dominiert.

Schon in der 2. Minute stellte Nick Kassmann die Weichen auf Sieg, als er nach Flanke von Max Schrock-Opitz aus fünf Metern traf. Er hatte Glück, dass SVH-Keeper Michael Müller zwar glänzend reagierte, den Ball aber durch die Beine über die Linie rutschen ließ.

Das frühe Tor zeigte Wirkung bei den Gästen, die in der ersten Halbzeit kaum Akzente in der Offensive setzten. Leer kam in der 25. Minute durch Lukas Siemers zum 2:0, noch vor der Pause erhöhte Lukas Koets per Foulelfmeter auf 3:0, nachdem er selbst von Tobias Schlink im Strafraum zu Fall gebracht worden war.

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VfL feiert souveränen Sieg in Westrhauderfehn

Julian Jauken ringt mit Ex-Leeraner Benjamin Lünemann um den Ball.   Foto: Hans Damm/OZ
Julian Jauken ringt mit Ex-Leeraner Benjamin Lünemann um den Ball. Foto: Hans Damm/OZ

Wenn Nikky nicht trifft, springt Nick in die Bresche. So funktioniert derzeit die Arbeitsteilung beim Fußball-Bezirksligisten VfL Germania Leer. Während Torjäger Nikky Goguadze seine Ladehemmung auch am Freitagabend im Spiel bei TuRa 07 Westrhauderfehn nicht ablegen konnte, war wieder einmal Nachwuchsstürmer Nick Kassmann zur Stelle. Mit seinem Tor zum 0:1 in der 2. Minute leitete er vor 350 Zuschauern den Germanen-Erfolg ein. Am Ende siegte der Tabellenzweite mit 3:0 und blieb im elften Spiel in Folge unbesiegt. Dabei verschoss Nikky Goguadze sogar noch einen Foulelfmeter.

„Leer war klar besser“, resümierte TuRa-Trainer Günter Noormann. „Wir konnten nicht an die Form der vergangenen Wochen anknüpfen.“ Das frühe 0:1 resultierte aus einem Einwurf von Nikky Goguadze und der Nachlässigkeit der TuRa-Abwehr, die den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam. So landete das Leder bei Nick Kassmann, der aus 18 Metern traf. Er hat nun in den vergangenen sechs Spielen sieben Treffer erzielt, während Nikky Goguadze (insgesamt 16 Saisontore) in dieser Zeit nur ein einziges Mal traf und mittlerweile seit 337 Minuten ganz ohne Treffer blieb.

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"Jeder Punkt dieser Saison war das Ergebnis harter Arbeit"

Eine spektakuläre Hinrunde in der Fußball-Bezirksliga ist beendet. Mit dem Duell zwischen TuRa 07 Westrhauderfehn und dem VfL sowie dem Derby zwischen Weener und Bunde wird am Freitagabend die Rückrunde eingeläutet. Anstoß beider Partien ist um 20 Uhr.

Germania-Trainer Michael Zuidema blickt hochzufrieden auf die erste Saisonhälfte zurück: „Wir haben nicht nur erfolgreichen, sondern auch schönen Fußball geboten. Das ist mir sehr wichtig.“ Und noch etwas stimmt ihn zufrieden: „Mich freut es sehr, wie sich alle Spieler ein Stück weiterentwickelt haben. Junge Spieler wie Nick Kassmann haben natürlich einen besonders großen Sprung gemacht. Unser Ziel ist auch die Etablierung junger Spieler. Und da haben wir schon sehr viel erreicht.“ Nach 15 Saisonspielen hat sich an der Spitze ein Quartett herauskristallisiert. Bunde (38 Punkte) liegt vor dem VfL (35), Großefehn (31) und Borssum (30). „Eigentlich müsste dort ganz oben auch TuRa 07 stehen“, sagt Michael Zuidema. „Nach dem verkorksten Saisonstart hat man zuletzt gesehen, wie viel Potenzial in der Fehntjer Mannschaft steckt.“ Deshalb sei das Duell in Westrhauderfehn quasi „ein echtes Spitzenspiel“. Ein Vergleich mit dem Hinspiel, das Germania souverän 3:0 gewann, verbiete sich daher: „Da war TuRa nach dem unglücklichen Abstieg aus der Landesliga noch in der Findungsphase. Jetzt kommt ein ganz anderer Gegner auf uns zu“, so Zuidema. 

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4:0! Nachträgliches Geschenk für Trainer Zuidema

Die Szene zum 1:0... David Goguadze drückt den Ball endgültig über die Linie.
Die Szene zum 1:0... David Goguadze drückt den Ball endgültig über die Linie.

Am Ende fiel das nachträgliche Geburtstagsgeschenk für den Trainer doch noch üppiger aus, als es zu Beginn des Spiels den Anschein hatte. Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Germania Leer erfreuten Trainer Michael Zuidema zwei Tage nach seinem 36. Geburtstag mit drei Punkten, vier Toren und einer ansprechenden Leistung. Weil beim 4:0-Erfolg des Tabellenzweiten auch die Gäste eine Halbzeit lang ansehnlichen Fußball boten, durften sich Zuidema und alle anderen Betrachter auch über attraktive 90 Minuten freuen. „Es war ein richtig gutes Spiel“, lobte Germania-Sprecher Mario Rauch. „Uplengen hat es uns lange Zeit richtig schwer gemacht.“ Die Gäste spielten beim hohen Favoriten nämlich zunächst munter mit.

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Heimrecht-Tausch: Spiel gegen Uplengen Sonntag im Hoheellern-Stadion

Für das Spiel gegen den VfB Uplengen am kommenden Sonntag, 4. November, gibt es einen Heimrecht-Tausch:
Die Partie wird dann um 14 Uhr im Hoheellern-Stadion des VfL angepfiffen.

Koets verhindert kurz vor Schluss zweite VfL-Heimniederlage

Über ein 2:2 kamen die Bezirksliga-Fußballer von Germania Leer am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Strudden nicht hinaus. Lukas Koets erzielte in der 89. Minute mit einer sehenswerten Einzelaktion den Ausgleich für den Tabellenzweiten und verhinderte die zweite Saisonniederlage vor heimischer Kulisse. „Das war ein gewonnener Punkt“, sagte Germania-Trainer Michael Zuidema hinterher. Die Leeraner taten sich gegen die geschickt verteidigenden Gäste schwer, erarbeiteten sich nicht so viele Tormöglichkeiten wie sonst und mussten vor den Gegenangriffen von Strudden auf der Hut sein. Glück hatte die Heimelf, dass ein Kopfball von Patrick Janssen aus kurzer Distanz nur am Torpfosten landete (8.) und der TuS-Spieler wenig später mit einem Distanzschuss das Leeraner Gehäuse knapp verfehlte (11.). Auf der Gegenseite vergaben Julian Jauken (16.) und Koets (18.) die ersten Germania-Chancen. „Wir haben aber nicht so gut ins Spiel gefunden“, sagte Zuidema. Immerhin gelang Nick Kassmann nach einer Flanke von Nikky Goguadze unmittelbar vor dem Pausenpfiff der 1:0-Führungstreffer. Das gab der Heimelf Auftrieb. David Goguadze verpasste das 2:0 (50.).

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VfL beendet Pewsumer Erfolgsserie

Foto: Doden/Ostfriesen-Zeitung
Foto: Doden/Ostfriesen-Zeitung

Eine Halbzeit lang beherrschte der Titelanwärter VfL Germania Leer die Partie beim TuS Pewsum. Nach der Pause steigerten sich die Gastgeber erheblich. Eine Rote Karte sorgte für die Vorentscheidung.

Pewsum - Fußball-Bezirksligist TuS Pewsum hatte es am Sonnabend mit zwei übermächtigen Gegnern zu tun. Der Respekt vor dem „großen“ VfL Germania Leer lähmte 45 Minuten lang die Beine. Und VfL-Mittelfelddribbler Lukas Koets stellte die Krummhörner sogar über die komplette Spielzeit vor unlösbare Probleme. „Er war der überragende Akteur auf dem Platz“, lobte TuS-Trainer Bernd Janssen den gegnerischen Spielmacher. Der Mann des Tages war an allen Gäste-Toren beteiligt und hatte somit großen Anteil daran, dass Germania die Partie mit 4:1 (3:0) gewann.

Trotzdem durften die Pewsumer nach dem Spiel erhobenen Hauptes die „Grün-Rote Nacht“ des Vereins feiern. „In der zweiten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt“, sagte der Trainer. „Wenn wir immer so auftreten, werden letztlich mehr Spiele für als gegen uns laufen.“

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Sechster Sieg in Serie: VfL gewinnt auch im Stadt-Duell

Logas Timpe gegen Lukas Siemers.
Logas Timpe gegen Lukas Siemers.

Zum Start der fünften Jahreszeit feierte der VfL Germania Leer am Mittwoch den sechsten Sieg in Serie. Nachdem am Morgen der Gallimarkt eröffnet worden war, bezwangen am Abend die VfL-Kicker den Stadtrivalen Frisia Loga mit 2:0 und sprangen mindestens bis Sonntag auf Platz eins der Fußball-Bezirksliga. „Wir haben uns lange sehr schwer getan. Auch, weil Frisia Loga das taktisch sehr gut gemacht hat. In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg dann verdient“, sagte Leers Trainer Michael Zuidema nach dem Stadt-Duell vor 450 Zuschauern.

Nachdem Germania die Gegner zuletzt teilweise überrannt und bereits 44 Treffer erzielt hatte, wurde es für den VfL diesmal weitaus schwieriger. Die Pausenführung nach chancenarmen und ausgeglichenen ersten 45 Minuten resultierte aus einem unglücklichen Eigentor. Bezirksliga-Torjäger Nikky Goguadze flankte im Strafraum knallhart und flach vors Tor – von den Füßen von Verteidiger Tobias Timpe sprang der Ball ins Tor (40.). Die Germania-Fans, die das Spiel stimmungsvoll begleiteten, freuten sich mit „Tobi ist Germania-Fan“-Gesängen.

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VfL-Tormaschine läuft auch in Moordorf auf Hochtouren

Timo Jeschke (Nummer 9) bejubelt sein Tor mit Giorgi Goguadze, der den Treffer vorbereitet hatte.
Timo Jeschke (Nummer 9) bejubelt sein Tor mit Giorgi Goguadze, der den Treffer vorbereitet hatte.

Klar unterlegen war Ostfrisia Moordorf am Sonntagnachmittag im Duell der Fußball-Bezirksliga mit Germania Leer. Die Gäste, die zuletzt schon mehrere hohe Siege gefeiert hatten, waren in allen Belangen überlegen und gewannen vor rund 500 Zuschauern mit 7:1 (3:0).

„Germanias Sieg war auch in der Höhe verdient. Aber keinen Vorwurf an meine kampfstarke Truppe, wir müssen unsere Punkte gegen schwächere Gegner holen“, sagte der Moordorfer Trainer Thomas Kuhlmann. Die Partie begann mit einem Paukenschlag, denn schon in der 2. Spielminute gingen die spielstarken Gäste durch ihren Stürmer Nick Kaßmann mit 1:0 in Führung. Ein Schuss von Lukas Siemers wurde zu kurz abgewehrt und Kassmann drückte den Ball aus fünf Metern über die Linie. Die Germanen pressten weiter sehr früh und setzten dadurch die nicht sattelfeste Abwehr der Gastgeber permanent unter Druck. In der 13. Minute war es erneut der wieselflinke Nick Kassmann, der nach Vorarbeit von George Goguadze aus 16 Metern überlegt zum 0:2 einnetzte.

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Hart erkämpfter Erfolg in Esens

Diesen Schuss von Lukas Koets konnte Esens-Keeper Havemann mit einer Glanzparade abwehren.
Diesen Schuss von Lukas Koets konnte Esens-Keeper Havemann mit einer Glanzparade abwehren.

Zumindest für eine Nacht durfte der VfL Germania Leer in der Fußball-Bezirksliga die Tabellenführung genießen. Die Leeraner siegten am Dienstagabend im Stadion an der Peldemühle mit 3:0 beim TuS Esens. Am Mittwochnachmittag zog der TV Bunde durch das 3:1 in Loga in der Tabelle wieder an den Leeranern vorbei – vor den Augen von Germania-Trainer Michael Zuidema. Der sprach nach dem Spiel in Esens von einem harten Stück Arbeit. Denn die Partie war wesentlich enger als es das nackte Ergebnis von 0:3 aussagt. Die Begegnung begann direkt mit einem Paukenschlag.

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Einseitiges Spitzenspiel: VfL besiegt Middels 6:0

Viel Platz für George Goguadze, den er immer wieder für gefährliche Flanken nutzen konnte.
Viel Platz für George Goguadze, den er immer wieder für gefährliche Flanken nutzen konnte.

Das Spitzenspiel zwischen Germania Leer und Aufsteiger TuS Middels am gestrigen Freitagabend war eins mit besonderen Vorzeichen: Denn im Hoheellern-Stadion kam es zum großen Wiedersehen mit mehreren ehemaligen VfL-Akteuren – allen voran TuS-Trainer Jerzy Klukowski. Von 1994 bis 1996 spielte der Pole als Sturmtank für Germania. In der Saison 2015/16 kehrte er als Trainer zum VfL zurück. Trotz aller Wiedersehensfreude blieben die Punkte in Leer: Die Germanen gewannen die Partie vor rund 220 Zuschauern mit 6:0.

„Ich bin vollauf zufrieden. Wir haben technisch sehr sauber gespielt und uns unsere Chancen schön herausgespielt. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können“, sagte VfL-Coach Michael Zuidema. Die Hausherren dominierten von Beginn an und forderten ihren ehemaligen Keeper Timo Kuhlmann, der kurz vor Saisonbeginn nach Middels gewechselt war, in der 15. Minute erstmals heraus. In dieser Situation parierte Kuhlmann einen Drehschuss von Lukas Koets stark. In der darauffolgenden Minute flog ein Kopfball von Mergim Krasniqi nur knapp über das TuS-Gehäuse. In der 25. Minute musste Kuhlmann erstmals hinter sich greifen, als Nikky Goguadze mit einem Freistoß aus 30 Metern einnetzte. Im direkten Gegenzug rettete Marcel Bergmann im Germania-Tor glänzend und verhinderte damit den 1:1-Ausgleich.

George Goguadze legte wenig später das 2:0 nach, als er nach einem langen Ball in den Strafraum einen Tick früher am Ball war als Keeper Kuhlmann. Noch vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Nikky Goguadze per Elfmeter auf 3:0. Lukas Koets war vom Middelser Johann Fass gefoult worden.

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Zuidema nach Sieg in Aurich: "Wir haben uns taktisch sehr klug verhalten"

Nikky Goguadze erzielte seine Saisontreffer 11 und 12.
Nikky Goguadze erzielte seine Saisontreffer 11 und 12.

Die Sportvereinigung Aurich hat in der Fußball-Bezirksliga ihre erste Saisonniederlage kassiert. Am Sonntag verlor sie gegen eine äußerst spielstarke Elf von Germania Leer mit 0:2. Trotz Dauerregens waren rund 150 Zuschauer ans Ellernfeld gekommen.

SpVg-Trainer Yasin Turan erkannte nach Spielschluss den Gästesieg neidlos an: „Germania Leer war das bessere Team und hat verdient gewonnen. Wir haben zu hektisch agiert und uns dadurch viele unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung geleistet.“

Nach dem ersten Abtasten rissen die Gäste auf dem nassen Kunstrasenplatz mit flotten Kombinationen das Spiel an sich. Die Leeraner pressten mit hohem Druck, während die Gastgeber den gerade eroberten Ball rasch wieder verloren und somit in der ersten Halbzeit kaum einmal kontrolliert in die gegnerische Hälfte kamen. Nachdem Mittelfeldspieler Lukas Koets und Angreifer Nikky Goguadze noch zwei Großchancen ungenutzt ließen, war es in der 36. Minute so weit: George Goguadze setzte sich auf der rechten Seite energisch durch und seine zentimetergenaue Hereingabe hämmerte sein Bruder Nikky aus elf Metern zum 0:1 direkt ins Netz. Kurz vor dem Halbzeitpfiff mussten die Gastgeber noch den Ausfall von Stürmer Janek Grünebast verkraften, der sich ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie verletzte und mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste.

 

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Bei der 8:2-Gala war plötzlich der Trainer weg

VfL-Torhüter Bergmann im Anflug, um vor SVG-Stürmer Specht am Ball zu sein.
VfL-Torhüter Bergmann im Anflug, um vor SVG-Stürmer Specht am Ball zu sein.

Trainer Michael Zuidema hatte am Sonnabend keine Zeit, einen der spektakulärsten Erfolge seiner Amtszeit beim Fußball-Bezirksligisten VfL Germania Leer richtig zu genießen. Im Spiel gegen den SV Großefehn eilte er beim Stand von 6:2 schon vor der Nachspielzeit im Sauseschritt vom Platz. Auf dem Weg zum Ausgang registrierte er noch das 7:2. Beim Tor zum 8:2-Endstand in der 94. Minute war dann von Zuidema keine Spur mehr.

Nach der Fußball-Gala im Hoheellernstadion wartete auf ihn schon die nächste Party. „Ich muss dringend zu einer Hochzeit“, hatte er beim vorzeitigen Abmarsch noch erklärt und hinterließ ein dickes Kompliment an seine Jungs. „Das war ein tolles Fußballspiel von uns – vor allem in der ersten Halbzeit.“

Zu allerbester Fußballunterhaltung hatte auch der Gast maßgeblich beigetragen, der sich keineswegs darauf beschränkte, Germanias Angriffsmaschinerie zu blockieren. „Großefehn hat eine tolle Spiel-Philosophie“, hatte Zuidema bei seiner Kurzanalyse auch ein Lob für den Gegner parat. „So macht Fußball Spaß.“ Nach fünf Siegen in Folge begann der Gast durchaus selbstbewusst in Leer. So verfehlte Hauke Specht zu Beginn eine Flanke von Ralf Aden nur um Zentimeter. Wenig später stand Specht gar völlig frei vor dem VfL-Tor, traf aber den Ball nicht richtig.

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Intensives Duell in Bunde: VfL erkämpft sich nach 0:2-Rückstand Remis

Das Bezirksliga-Finale am Sonntagabend hatte es in sich. Vor 700 Zuschauern trennten sich die Fußballer des TV Bunde und von Germania Leer nach einem packenden Spiel 2:2. Die Gäste hatten dabei ein 0:2 aufgeholt, nachdem sie bereits am Freitag im Einsatz gewesen waren. „Ich bin mega stolz auf euch“, erklärte VfL-Trainer Michael Zuidema seinen Spielern nach der Partie im Mannschaftskreis. Zufrieden mit der Darbietung ihrer Mannschaft war auch das Bunder Trainergespann Ralph Schmidt/Günter Geerdes. Doch sie waren nach dem Abpfiff unzufrieden mit der Leistung des Schiedsrichter-Gespannes. „Man fühlt sich etwas verschaukelt“, grantelte das Duo. Denn gleich zwei strittige und entscheidende Szenen wurden gegen den Spitzenreiter entschieden. Fünf Minuten nach Bundes 2:0 durch Eike Schmidt (46.) sprach der Unparteiische Sebastian Reckmann (Surwold) den Gästen einen Freistoß an der Strafraumgrenze zu – der Linienrichter intervenierte. Er hatte den Tatort im Strafraum gesehen. „Das war außerhalb“, meinte Geerdes. Nikky Goguadze verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:1.

Danach kontrollierte Leer die Partie, hatte durch einen Kopfball von Mergim Krasniqi lange nur eine Chance zum 2:2 (58.). Die zweite nutzte Lukas Siemers 21 Minuten später, nachdem Timo Jeschke eine Ecke mit dem Kopf verlängert hatte.

 

Bunde machte danach nochmal Druck und kam in Überzahl – George Goguadze sah Gelb-Rot (86.) – noch tatsächlich zum 3:2, nachdem TV-Spieler Sebastian Wendland den Ball über die Linie gespitzelt hatte. Der Schiedsrichter gab den Treffer in der 91. Minute zunächst, nahm ihn dann nach Intervention des anderen Assistenten zurück. Germania-Keeper Marcel Bergmann soll den Ball mit der Hand schon kontrolliert haben, ehe Wendland ihn ins Tor schoss. Es blieb beim 2:2 – kurz darauf war Schluss. Germania freute sich, Bunde schimpfte. (Video mit der strittigen Szene anschauen)

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Heimfluch gegen Borssum hält an

Das Hoheellernstadion muss auf die Fußballer von Blau-Weiß Borssum eine magische Wirkung haben. Im Wohnzimmer des VfL Germania Leer feierten die Emder im Mai 2017 durch einen 2:1-Sieg am letzten Spieltag noch sensationell den Bezirksliga-Klassenerhalt. Und nachdem das Team von Sebastian Krettek dort auch vergangene Saison 2:1 gewonnen hatte, ließ es am Freitag mit dem 2:0 einen dritten Triumph folgen. „Wer gefühlt 70 Prozent seiner Zweikämpfe für sich entschieden hat, der hat auch verdient gewonnen“, erkannte VfL-Pressewart Mario Rauch den Gäste-Triumph neidlos an.

„Es war wie bei den letzten beiden Duellen: Wir haben die Partie mit Ballbesitz kontrolliert, aber Borssum hat stark verteidigt und kaum etwas zugelassen.“ So kam die Offensivmaschinerie des VfL – immerhin 16 Tore in vier Partien zuvor – nicht ansatzweise ins Laufen. Und die Borssumer verteidigten nicht nur gekonnt und leidenschaftlich, sie schalteten auch schnell um und konterten gefährlich. Das 0:1 resultierte aber aus einer Ecke, die Sven Voorwold einköpfte (29.). Für die Vorentscheidung sorgte Brian Wienekamp (54.), nachdem die VfL-Abwehr eine Situation nicht entscheidend klären konnte.

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Weitere Option für die Defensive: Saracoglu wechselt zum VfL

Baran Saracoglu
Baran Saracoglu

Kurz vor Ende der Wechselfrist hat sich der VfL Germania Leer mit einem weiteren Spieler verstärkt. Ab sofort gehört Baran Saracoglu zum Kader des VfL. Der 19-Jährige spielte zuletzt für die U19-Mannschaft des JFV Leer in der A-Junioren-Bezirksliga. Als A-Jugendlicher sammelte er in der vergangenen Saison aber auch schon Erfahrung im Herrenbereich: Für Frisia Loga absolvierte Saracoglu sechs Spieler in der Bezirksliga. „Wir freuen uns, dass Baran sich für einen Wechsel zu uns entschieden hat. Er hat im Training auch schon mit sehr viel Ehrgeiz bewiesen, dass er bei uns eine gute Rolle spielen kann“, sagt VfL-Trainer Michael Zuidema. Saracoglu ist als Defensivspieler vor allem eine Alternative für die Linksverteidiger-Position.  

Danke!

Danke an alle ehrenamtlichen Helfer, Unterstützer und Sponsoren, die die Organisation des gestrigen Spiels zwischen Werder Bremen und dem FC Emmen ermöglicht haben!

Die Organisation einer solchen Veranstaltung ist mit mehr Aufwand verbunden als man vermuten könnte. Daher sind wir besonders stolz darauf, wie viele Menschen aus dem Verein, dem Vereinsumfeld und aus der Stadt unentgeltlich mit angepackt haben. Ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen! DANKE!

Und wir freuen uns über die Rückmeldungen der Vereine und Spieler, dass sie sich in unserem Hoheellern-Stadion sehr wohl gefühlt haben. Gestern war ein weiterer Beweis dafür, dass in unserem „Wohnzimmer“ auch reibungslos Spiele mit mehr als 3.000 Zuschauern organisiert werden können. Mit dieser Empfehlung dürfen wir in den kommenden Jahren auf weitere prominente Besucher im Hoheellern-Stadion hoffen.

Wichtig ist uns aber auch: Besucht das Hoheellern-Stadion (und auch andere Fußballplätze in der Region) nicht nur, wenn Profi-Teams zu Gast sind. Der Fußball vor Ort hat auch seinen ganz eigenen Reiz und wir sind froh und stolz, dass wir ein sehr treues Stammpublikum bei den Spielen unseres VfL haben. Unterstützt die Vereine aus Euren Gemeinden - oder um es im bekannten englischen Satz zahlreicher Fan-Inititativen zu sagen: Support your local team! Der echte Fußball ist viel mehr als Bundesliga und Champions League!

In diesem Sinne: Wir sehen uns am Freitag im Hoheellern-Stadion, wenn der VfL Germania Leer um 19.30 Uhr Blau-Weiß Borssum zum Bezirksliga-Spiel empfängt!

Warum ganz Europa über den Aufstieg des FC Emmen sprach

Luciano Slagveer (links, hier noch Trikot des SC Heerenveen) gehört zu den bekanntesten Spielern im Kader des FC Emmen.   Foto: Mario Rauch
Luciano Slagveer (links, hier noch Trikot des SC Heerenveen) gehört zu den bekanntesten Spielern im Kader des FC Emmen. Foto: Mario Rauch

Jeder Fußballfan in Ostfriesland kennt den Kader und die aktuelle sportliche Situation des SV Werder Bremen. 
Am Dienstag steht Werder im Leeraner Hoheellern-Stadion nun um 18.30 Uhr einem Gegner gegenüber, der trotz seiner geografischen Nähe in Ostfriesland eher unbekannt ist.
Dabei sprach im Mai ganz Europa über den Aufstieg des FC Emmen...
www.germanialeer.de erklärt, warum das so war und wirft einen Blick auf den FC Emmen:

Der FC Emmen spielt in dieser Saison erstmals in der niederländischen Eredivisie. Dass der Sprung in die erste Liga gelang, war schon überraschend genug. Kein Experte hatte Emmen vorher auf dem Zettel. Die Art und Weise des Aufstiegs sorgte zudem europaweit für Schlagzeilen. Denn das kurios anmutende niederländische Aufstiegssystem trug maßgeblich zum Erfolg des Außenseiters bei. Nach der regulären Saison belegte der FC Emmen lediglich den siebten Tabellenplatz - und stieg trotzdem auf. Das hatte es in dieser Form im europäischen Fußball noch nie gegeben.  „Fast die Hälfte der zweiten niederländischen Liga qualifiziert sich für die Aufstiegsspiele zur Eredivisie. Die Qualifikation zu diesen Play Offs ist eine Wissenschaft für sich“, sagt Mario Rauch. Der Leeraner ist nicht nur Vorstandsmitglied des VfL Germania Leer, sondern gilt auch als Experte des niederländischen Fußballs und niederländischer Fanszenen. Den Sprung in die Aufstiegsrunde hatte der FC Emmen zuvor bereits elfmal geschafft – allerdings schied das Team dort meistens sang- und klanglos aus. „Dass es in diesem Jahr anders war, lag auch an einer Verkettung glücklicher Umstände“, so Mario Rauch. Eine Spielzeit mit Höhen und Tiefen lag hinter dem Team aus der Provinz Drenthe.

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Sogar der Trainer des Gegners geriet ins Schwärmen

 Nach der klaren 0:5-Heimniederlage im Fußball-Bezirksligaspiel gegen Germania Leer geriet Larrelts Trainer Bernd Nessen am Sonntag ins Schwärmen. „Das war die beste Mannschaft, die seit Jahren bei uns zu Gast war. Germania hat auch in der Höhe verdient gewonnen“, lobte der Sportfreunde-Coach den Gegner. „Leer hat toll gespielt.“

Mit ihrem aggressiven Pressing setzten die Germanen die Hausherren gleich unter Druck und nutzten einen von Sportfreunde-Keeper Marc Weddermann an Lukas Koets verursachten Elfmeter zum Führungstor: Nikky Goguadze verwandelte den Strafstoß (17.). Nur drei Minuten später traf Jan-Hendrik Westermann (im Bild) nach einem Koets-Pass zum 2:0.

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Borssum-Spiel findet am 7. September statt

Spielverlegung:
Die zunächst für diesen Freitag angesetzte Bezirksliga-Begegnung des VfL Germania Leer gegen den SV Blau Weiß Borssum von 1920 e.V. wurde aus organisatorischen Gründen verschoben. 
Das Spiel jetzt am Freitag, 7. September, im Hoheellern-Stadion statt. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

Werder-Test gegen Emmen findet im Hoheellern-Stadion statt!

Das Spiel kann stattfinden!
Am kommenden Dienstag, 4. September, treffen im Hoheellern-Stadion des VfL Germania Leer der SV Werder Bremen und der FC Emmen aufeinander! Anstoß ist um 18.30 Uhr.

Tickets für die Partie des Bundesligisten gegen das Team aus der niederländischen Eredivisie gibt es bereits ab 7 Euro für einen ermäßigten Stehplatz. Reguläre Stehplätze kosten 10 Euro, Sitzplätze 15 Euro. Die Eintrittskarten können voraussichtlich ab Mittwoch an folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden:

- Team Hausbau, Heisfelder Str. 14, Leer
- Multi Markt Nord, Ringstr 17, Leer
- Multi Markt Süd, Osseweg 87, Leer
- Germania-Geschäftsstelle, Osseweg 1, Leer
- Bei den Geschäftsstellen der Sparkasse Leer/Wittmund

Werder-Test gegen Emmen am 4. September in Leer? Oder verhindern Sicherheitsbedenken das Fußballfest?

Am 4. September soll um 18.30 Uhr im Hoheellern-Stadion des VfL Germania Leer das Testspiel zwischen dem Bundesligisten Werder Bremen und dem FC Emmen aus der niederländischen Eredivisie stattfinden. Hinter den Kulissen wird bereits mit Hochdruck an der Organisation gearbeitet. Es wäre das erste Mal, dass ein deutscher und niederländischer Erstligist in einem Stadion auf Leeraner Boden aufeinandertreffen. „Das wäre eine tolle Sache für die Stadt Leer“, sagt Germanias zweiter Vorsitzender Ferhat Özdemir, der über Monate in engem Kontakt zu Werder Bremen stand, um einen passenden Termin für ein Werder-Gastspiel in Leer zu finden. Bereits im November des vergangenen Jahres sollten die Bremer ein Testspiel im Hoheellern-Stadion bestreiten. Damals wäre der SC Heerenveen Gegner des Bundesligisten gewesen. Wegen Unbespielbarkeit des Platzes in Leer wurde die Begegnung damals allerdings kurzfristig nach Aurich verlegt und endete dort 2:2.

„Die Organisatoren des Spiels haben uns damals aber hoch angerechnet, dass wir das Spiel nicht erzwungen haben, sondern die Probleme mit unserem Rasen ehrlich besprochen haben. Deshalb haben wir die Zusage bekommen, dass Werder in diesem Jahr nach Leer kommt“, erklärt Ferhat Özdemir. Nun schien bereits alles klar zu sein. „Unser Platz ist in sehr gutem Zustand. Der FC Emmen und Werder haben sich daher für die Austragung im Hoheellern-Stadion ausgesprochen.“ Die Verträge wurden unterschrieben und alles ging zunächst seinen gewohnten Gang. „Doch plötzlich gab es eine Rückmeldung des DFB, dass das Spiel nicht in Leer ausgetragen werden kann. Der DFB begründete diese Entscheidung mit einem Sicherheitsrisiko. Zu dieser Entscheidung kamen die DFB-Verantwortlichen auf Basis einer Einschätzung der Polizei in Leer“, so Özdemir.

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7:1! Kantersieg gegen Weener nach frühem Rückstand

Eike Begemann erzielte sein erstes Tor nach seinem Comeback. Das wurde natürlich besonders ausgiebig gefeiert.
Eike Begemann erzielte sein erstes Tor nach seinem Comeback. Das wurde natürlich besonders ausgiebig gefeiert.

Die Leeraner gewannen das Bezirksliga-Spiel gegen die Rheiderländer am Freitagabend nach einem Rückstand noch deutlich. Lukas Koets leitete mit zwei Toren die Wende ein.

Leer - Der VfL Germania Leer ist wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Von der 1:2-Pleite in Holtland zeigte sich die Mannschaft von Trainer Michael Zuidema gut erholt und fertigte am Freitagabend den TuS Weener in der Fußball-Bezirksliga mit 7:1 ab. Dabei verzeichneten die Gäste den besseren Start. Nach Traumpass von Steffen Busemann auf Steffen Post überlupfte dieser VfL-Torhüter Marcel Bergmann und es hieß 1:0 für Weener. Nur sieben Minuten später schlugen die Hausherren zurück. Nach Paß von Kaßmann traf Lukas Koets zum 1:1-Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit wurde die spielerische Überlegenheit Germanias immer deutlicher. Zunächst traf Koets per Flachsschuss zum 2:1, dann erhöhte Nikky Goguadze per sehenswerter Direktabnahme auf 3:1, ehe Koets mit einem Alleingang mehrere Gegenspieler und Torwart umkurvte und zum 4:1 einschob. 

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Begemann nach genau einem Jahr zurück

Eike Begemann beim Spiel in Holtland
Eike Begemann beim Spiel in Holtland

Unglücklich war die 1:2-Niederlage des VfL Germania Leer am Sonntag beim SV Holtland. Doch das Spiel hatte auch positive Aspekte. Eike Begemann feierte nach einjähriger Pflichtspielpause sein Comeback beim VfL. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hatte sich der 20-Jährige beim 5:1-Sieg des VfL in Bunde einen Kreuzbandriss zugezogen. Über Monate hatte Begemann auf seine Rückkehr hingearbeitet. „Es war in enger Abstimmung mit den Ärzten aber eine behutsame Rückkehr“, sagt VfL-Trainer Michael Zuidema. In Holtland war es nun soweit. Nachdem Begemann am vergangenen Mittwoch den Härtetest beim Testspiel in Esterwegen bestanden hatte, kam er auch erstmals wieder in einem Ligaspiel zum Einsatz. Nach der Halbzeitpause wurde er eingewechselt. „Seine Einwechslung hat merklich für weiteren Schwung gesorgt und wir konnten den Druck nochmal erhöhen. Ich bin sehr froh, dass wir Eike wieder an Bord haben. Er ist außerdem nicht nur fußballerisch, sondern auch menschlich eine Bereicherung für die Mannschaft“, so Michael Zuidema.

VfL rennt nach frühem Rückstand vergeblich an

Der VfL (hier: Henne Westermann) investierte mehr in das Spiel, aber Holtland war effizienter
Der VfL (hier: Henne Westermann) investierte mehr in das Spiel, aber Holtland war effizienter

Einen historischen Sieg sahen am frühen Sonntagabend 600 Zuschauer auf dem Fußballplatz des SV Holtland. Der Gastgeber besiegte den VfL Germania Leer mit 2:1 Während beide Mannschaften mitunter viele Ligen getrennt hatten, spielen die Teams nach dem Doppel-Aufstieg des SVH seit dieser Saison in einer Spielklasse. Und zum ersten Bezirksliga-Heimspiel der KlubHistorie schrieben die Spieler von Trainer Jörn Janssen direkt Geschichte.

„Das war eine tolle Mannschaftsleistung“, sagte ein glücklicher Janssen. Er selbst hat eine Germania-Vergangenheit – und hätte es sich als Spieler früher sicherlich nicht träumen lassen, einmal als Trainer seines Heimatortes das „große Germania“ zu besiegen. „Ich bin total stolz auf meine Jungs.“

Besser hätte die Partie für den Gastgeber auch nicht starten können: Denn nach 75 Sekunden lag der Ball im Germania-Netz. Nach einem Befreiungsschlag und VfL-Stellungsfehler lief Eugen Langlitz auf das Gäste-Tor zu und traf mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern. Torwart Marcel Bergmann gab dabei keine gute Figur ab. Der Ball rutschte ihm durch die Hände.

Nachdem sich Germania, das selbst mit einem furiosen 3:0 gegen Westrhauderfehn in die Saison gestartet war, vom ersten Schock erholt hatte, schnürten die Leeraner die Gastgeber in der eigenen Hälfte ein. Die Holtlander verteidigten leidenschaftlich. Bei der größten VfL-Chance vom sehr starken George Goguadze wäre Torwart Michael Müller geschlagen gewesen. Aber der Innenpfosten rettete (17.). Bei einem tollen Schlenzer von Nikky Goguadze, der von Andre Buss aufmerksam bewacht wurde, hielt Müller spektakulär (36.). Kurz darauf besaß Rene Matzellus nach einer Ecke sogar die Chance zum 2:0 (39.).

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VfL-Trainer Michael Zuidema im Interview: "Es läuft nicht automatisch problemlos weiter"

Nach der gestrigen Partie beim SV Esterwegen baten wir VfL-Trainer Michael Zuidema zum Interview, in dem es über die Testspiel-Niederlage, die anstehende Begegnung in Holtland und die Saison-Perspektiven geht.

Michael, gestern gab es eine etwas überraschende Testspiel-Niederlage beim SV Esterwegen. Was war da los?

Zuidema: Wir sind auf einen guten Gegner getroffen, der uns unsere Schwächen klar aufgezeigt hat. Wir haben auch einige Dinge ausprobiert, wovon einiges gut geklappt hat. Manche Dinge haben aber eben auch nicht so gut geklappt. Entscheidend war aber vielmehr, dass viele Spieler gesehen haben, dass es nicht reicht, nur 70 bis 80 Prozent abzurufen.

 

War das vielleicht der richtige Warnschuss für das Spiel am Sonntag beim Aufsteiger SV Holtland?

Auf jeden Fall. Wir haben gesehen, dass es auch nach einem überzeugenden Sieg gegen TuRa 07 Westrhauderfehn nicht automatisch problemlos weiterläuft. Wir haben den SV Esterwegen auch bewusst als Testspielgegner ausgewählt, da es sich um eine Mannschaft handelt, die ähnlichen Fußball spielt und ähnlich körperlich präsent ist wie Holtland. Die Esterweger haben uns zudem etwas damit überrascht, dass sie nicht aus einer kompakten Defensive agierten, sondern mutig nach vorne spielten. Darauf konnten wir uns phasenweise nicht gut einstellen.

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