Frühe Führung hilft dem VfL nicht

Foto: Doden/Ostfriesen-Zeitung
Foto: Doden/Ostfriesen-Zeitung

Einen wichtigen Heimsieg im Abstiegskampf hat der TuS Pewsum in der Fußball-Bezirksliga eingefahren. Mit 3:2 wurde Germania Leer besiegt. Damit geht die Erfolgsgeschichte unter Trainer Ewald Heikes weiter. Im dritten Spiel unter seiner Leitung hat der TuS nun sieben Punkte geholt.

Die erste Chance des Spiels hatten die Platzherren, aber das erste Tor machten die Gästen. Nach Zuspiel von Fred Ocloo traf Andreas Fleßner mit einem Flachschuss den Pfosten (5.). Im direkten Gegenzug tauchte Maik Nirwing frei vor TuS-Torwart Alexander Bartels auf und schoss flach zur Gästeführung ein (5.). Trotz des frühen Rückstandes wurde Pewsum ab Mitte der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Nach einem Freistoß von Vitali Alexandrenko scheiterte Niko Fischer mit einem Kopfball an VfL-Schlussmann Timo Kuhlmann (24.).

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VfL beendet Sieglos-Serie

Zu einem Verfolgerduell zwischen Germania Leer und dem SV Großefehn kam es gestern Abend im recht gut besuchten Hoheellern-Stadion.

Unsere Mannschaft zeigte sich von Beginn an hochkonzentriert, leidenschaftlich und laufstark.

Das Spiel hatte ein gutklassiges Bezirksliganiveau, es wurde souverän vom Schiedsrichtergespann um Jan Lammers geleitet und äußerst fair geführt.

Großefehn wurde von Beginn an tief in die eigene Hälfte gedrängt, das Comeback von 'Henne' Westermann in der Schaltzentrale des Mittelfeldes zeigte sofort Wirkung. Es war von Beginn mehr Struktur und Klarheit im Spiel. Auch einige taktische Umstellungen von Trainer Michael Zuidema setzte die Mannschaft hervorragend um.

So war es auch Westermann (5.) mit einem Distanzschuss aus 18 Metern, der nur um Zentimeter das Tor verfehlte.

Lukas Koets mit einem Sololauf (12.) über das halbe Feld verfehlte per Linksschuss auch nur knapp das Ziel.

Wenig später vergab Lukas Siemers (18.) in Mittelstürmerposition gleich zweimal den Führungstreffer.

Der längst verdiente 1:0-Führungstreffer gelang dann Daniel Horn (20.) mit einem souverän verwandelten Foulelfmeter, nachdem er zuvor von Keeper Janssen gefoult wurde.

 

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Jetzt dabei sein! VfL-Schnuppertraining für Jahrgang 2012 und jünger

Die Fußball-Jugend-Abteilung des VfL Germania Leer möchte auch in der neuen Saison nach den Sommerferien wieder eine G-Jugend-Mannschaft melden können.

Aus diesem Grunde bietet der VfL ab sofort jeden Mittwoch von 14:30 bis 15:30 Uhr im Hoheellern-Stadion ein Schnuppertraining für Jungs und Mädchen ab dem Jahrgang 2012 und jünger an.

 

Zudem sucht Germania auch Erwachsene oder auch ältere Jugendliche, die Interesse an einer ehrenamtlichen Trainer- oder Betreuertätigkeit für Kinder und Jugendliche im Alter von bis zu 10 Jahren haben.
Meldungen bitte an den Fußball-Jugend-Obmann Lambert Tergast (Tel. 0491-14207) oder per Mail an jugend@germanialeer.de

VfL enttäuscht nach der Pause und unterliegt auch in Strudden

Der Schein trügt: Der VfL (hier: Kevin Böse) war nur in dieser Szene obenauf. Strudden (hier: Dorn) siegte aufgrund der zweiten Halbzeit verdient.
Der Schein trügt: Der VfL (hier: Kevin Böse) war nur in dieser Szene obenauf. Strudden (hier: Dorn) siegte aufgrund der zweiten Halbzeit verdient.

Der VfL hat einen völligen Fehlstart ins Fußballjahr 2018 erwischt. Germania verlor gestern beim TuS Strudden mit 0:1, blieb auch im vierten Spiel des neuen Jahres sieglos und hat als Tabellenfünfter den Titelkampf aus den Augen verloren. Da könnte sich nun der TuS Strudden als neuer Tabellendritter noch einmischen. „Das wäre vermessen“, wiegelte TuS-Trainer Holger Drieling direkt nach dem Sieg ab. „Aber nach der 0:2-Niederlage gegen Weener wollten wir zumindest zeigen, dass wir in die vordere Tabellenhälfte gehören.“ Die Partie verlief ausgeglichen. Germania hatte zunächst mehr Spielanteile, kam gegen die neu formierte TuS-Abwehr, die kurzfristig zwei grippekranke Akteure ersetzen musste, aber kaum zu Chancen. 

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0:1! Starke Anfangsphase reicht nicht

Das Fußballjahr 2018 läuft für den VfL Germania Leer weiterhin überhaupt nicht nach Wunsch. Nach dem 1:1 gegen den TuS Weener und der 0:3-Niederlage bei Aufsteiger VfB Uplengen, musste der ambitionierte Bezirksligist am Freitagabend einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Im heimischen Hoheellern-Stadion verloren die Leeraner gegen den 

TuS Esens mit 0:1. „Esens hat sich den Sieg verdient – vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit“, sagte VfL-Pressesprecher Mario Rauch.

In der Anfangsphase waren die Gastgeber sehr engagiert. Insbesondere über den flinken Daniel Horn sorgten sie ein ums andere Mal für Unruhe in der Esenser Abwehr. Eine klare Möglichkeit konnte sich Germania jedoch nicht erspielen. Nach gut 15 Minuten war der Mini-Angriffswirbel des VfL dann auch schon wieder vorbei. Der TuS gewann in der eigenen Hälfte nun die meisten Zweikämpfe und ließ den Leeranern durch gutes Verschieben kaum Räume.

 

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0:3! Starker VfB zeigt Germania die Grenzen auf

Kaum aufzuhalten: Uplengen überzeugte im Gegensatz zum VfL     Foto: Ostfriesen-Zeitung
Kaum aufzuhalten: Uplengen überzeugte im Gegensatz zum VfL Foto: Ostfriesen-Zeitung

In der Fußball-Bezirksliga entwickelt sich der VfB Uplengen so langsam zum Favoritenschreck. Nach dem 2:0-Erfolg am Mittwoch gegen Blau-Weiß Borssum war auch für Titelanwärter Germania Leer in Remels nichts zu holen. Mit einem klaren 3:0-Sieg im Kreisduell sorgten die Gastgeber für Jubel im eigenen Lager und viel Frust bei den Germanen. Für den neuen VfB-Trainer Ralf Potthoff war es der zweite Erfolg mit seiner Mannschaft im zweiten Heimspiel.

Nicht nur die Höhe des Sieges überraschte, sondern auch die Tatsache, dass der VfB die bessere Mannschaft war. „Der Sieg geht vollauf in Ordnung“, erkannte auch Germanen-Trainer Michael Zuidema nach dem Schlusspfiff neidlos an. „Wir werden mit der Meisterschaft nichts zu tun haben. Das Spiel auf dem Platz spiegelt unsere Trainingssituation wider. Zum Teil sind nur fünf oder sechs Spieler anwesend.“ Voll motiviert gingen die VfB-Kicker in die Partie und ließen durch energisches Pressing keinen Spielaufbau der Gäste zu. Germania hatte mit dieser Spielweise große Probleme und konnte das größere spielerische Potenzial nicht ausspielen.

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Jonjic-Volltreffer: VfL rettet Punkt in der Nachspielzeit

Die Nachrichten aus dem Hoheellern-Stadion dürften bei einem erkrankten Germania-Trio am Freitagabend nicht zur Genesung beigetragen haben. Chef-Trainer Michael Zuidema, Teammanager Xavier Rieger und auch Betreuer Ulrich Berns lagen krank im Bett. Nachdem sich Fußball-Bezirksligist VfL Germania Leer gegen den TuS Weener lange Zeit schwer getan hatte und sogar kurz vor einer Niederlage gestanden hatte, rettete ein A-Jugendlicher den Titelkandidaten immerhin noch und traf in der 92. Minute zum 1:1. Es war der eingewechselte Arlind Jonjic, der sich in der 92. Minute ein Herz nahm und aus 20 Metern abzog. Der Ball schlug unten im Weeneraner Tor ein. „Zum Glück ist uns noch das 1:1 gelungen, auch wenn natürlich noch viel Luft nach oben herrscht“, sagte Dragan Brala aus dem Leeraner Trainerteam. Wie schon in den vergangenen Wochen – als Germania sogar vier Testspiele absagen musste – hatte der VfL nur einen kleinen Kader zur Verfügung. Der tat sich schwer gegen diszipliniert spielende Rheiderländer, die durch Steffen Post in der 20. Minute sogar die beste Chance der ersten Halbzeit besaßen. Aber der TuS-Kicker schloss zu überhastet ab. 

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Stadtduell kurz vor dem Anpfiff abgesagt

Das Warten auf den Rückrunden-Beginn der Bezirksliga geht weiter. 

Gestern wurde das Stadtduell bei Frisia Loga kurzfristig abgesagt. Dabei waren die Mannschaften bereits umgezogen und bereiteten sich auf den Spielbeginn vor. Doch nach einer Platzbegehung entschied Schiedsrichter Hanno Ulferts (TSV Holtrop), dass das Spiel ausfällt. 

Die Entscheidung des Schiedsrichters wurde kontrovers diskutiert (siehe kleine Fotos). Vor allem die Verantwortlichen von Frisia Loga konnten den Ausfall nicht nachvollziehen. Frisia-Trainer Timo Reitmeyer sagte: "Wenn wir heute nicht spielen dürfen, dann werden wir im ganzen März kein Spiel mehr absolvieren können. Unser Platz ist nicht härter als ein Kunstrasenplatz.“ Reitmeyer setzte stattdessen spontan eine Trainingseinheit auf dem Rasen an (siehe großes Foto). 

Schiedsrichter Hanno Ulferts ließ sich jedoch auf keine Diskussion ein. Nach dem Frost, den der Rasen in den vergangenen Tagen abbekommen hatte, wollte Ulferts "die Verantwortung für die Gesundheit der Spieler nicht übernehmen".



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