Mit dem Bus nach Voxtrup

Trainerentlassung 1. Herren

Aus gegebenen Anlass äußern wir uns zur Trainerentlassung der ersten Fußball-Herren-Mannschaft.

 

Es haben mehrere Dinge dazu geführt, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Verein und Trainerteam zerstört wurde. Es wird behauptet, der Grund für die Entlassung wäre, dass der Vorstand nicht mit der Kritik des Trainers und von Teilen der Mannschaft einverstanden war. Das ist jedoch nicht der Fall.

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Germania zeigt leidenschaftliche Leistung

Germania siegt nach leidenschaftlichen Kampf mit 1:0 gegen Frisia Wilhelmshaven! " Die Jungs haben bei schwierigen Platzbedingungen gegen einen sehr robusten und körperlich starken Gegner, einen leidenschaftlichen und intensiven Fussball gezeigt, der am Ende mit drei Punkten belohnt wurde", so Germania-Trainer Michael Zuidema.

Teams zeigen eine starke Botschaft.

Beim Testspiel zwischen dem VfL und den Gästen aus Middels haben beide Mannschaften eine deutliche Botschaft gezeigt. Gegen den aktuellen Konflikt in der Ukraine haben die Germania Akteure einen Banner vorbereitet. „Ich finde es toll, das die Mannschaft so viel Respekt und Unterstützung zeigt. Die Mannschaft hat uns angesprochen, dass sie sich zeigen wollen“, so Trainer Zuidema.

 

Die Gäste aus Middels haben sich dem gerne angeschlossen. Manchmal gibt es wichtigeres als ein Spiel.

Germania siegt nach Rückstand gegen Oberligisten aus Emden

Die erste Elf des VfL siegt, im Testspiel, gegen den BSV Kickers Emden. Auf dem Kunstrasen von RW Emden musste das Zuidema-Team, bereits nach knapp einer viertel Stunde (1:0 durch Tido Steffens), einem Rückstand hinterherlaufen. In der zwanzigsten Minute erhöhte der Favorit, durch van der Werff.

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Germania siegt bei BW Papenburg

Germania siegt nach schleppender Anfangsphase verdient mit 4:1 beim Liga-Konkurrenten BW-Papenburg. 

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Masseur / Physio gesucht

Masseur / Physiotherapeut gesucht

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Starke Teamleistung gegen Bunde

Germania gewinnt Testspiel gegen den TV Bunde mit 7:2! Bei besten Bedingungen in Vlagtwedde gewann Germania auch in der Höhe hochverdient mit 7:2.

Torschützen: 1:0 Jonjic (16), 2:0 Jonjic (28), 2:1 Siemens (40), 3:1 Issa (43), 4:1 Issa (58), 5:1 Issa (59), 6:1 Issa (63), 6:2 Buse (66), 7:2 Issa (75).

Germania siegt mit Fan-Unterstützung

Gemeinsam mit einigen treuen Anhängern ist der VfL Germania Leer am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Steinfeld angereist und konnte zum Auftakt der Abstiegsrunde einen knappen, aber nicht unverdienten Sieg einfahren.

In einer fußballerisch schwachen Partie hatten die Gastgeber zunächst Spielvorteile, konnten sich aber kaum zwingende Chancen erspielen. Die in der Anfangsphase viel zu passiv agierenden Germanen kamen erst in der 20. Minute zur ersten Chance. Ein Distanzschuss von Arlind Jonjic landete jedoch über dem Tor.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Zuidema-Elf ein völlig anderes Gesicht und übernahm nun die Spielkontrolle. Erneut versuchte es Jonjic in der 48. Minute aus der Distanz, sein Schuss wurde jedoch vom Torhüter an den Pfosten gelenkt. Der Abpraller landete vor den Füßen von Diamant Dreshaj, der den Ball aus fünf Metern ebenso weit über das Tor drosch. Wenig später wurde Dreshaj erneut im Strafraum in Szene gesetzt, dieses Mal wurde sein Abschluss allerdings von einem Verteidiger der Gastgeber mit der Hand abgewehrt. Der 19-jährige Ramon Issa übernahm Verantwortung und verwandelte den fälligen Elfmeter souverän.

In der Schlussphase warfen die Gastgeber noch einmal alles nach vorne, ließen jedoch beste Möglichkeiten ungenutzt. So blieb es am Ende beim 1:0. „Es war ein taktisch geprägtes Spiel auf schwierigem Geläuf. Aber die Jungs haben sich den Sieg verdient“, bilanzierte Trainer Michael Zuidema nach dem Spiel.

Wir bedanken uns bei allem Anhängern für die Unterstützung!

Germania Leer will positiven Trend fortsetzen

 

Am Sonntag ist es soweit: Unsere Mannschaft startet mit einem Auswärtsspiel beim SV Falke Steinfeld in die Abstiegsrunde der Landesliga. Nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen gilt es nun, den Schwung in das richtungsweisende Duell mitzunehmen. Gegen die von Ex-Fußballprofi Artur Zimmermann trainierten Oldenburger steht jedoch eine knifflige Aufgabe auf dem Programm. „Steinfeld ist eine technisch sehr gut ausgebildete Mannschaft, vor allem die beiden Schlüsselspieler Paul Kosenkov und Baya Baya stechen heraus. Auch taktisch ist unser kommender Gegner sehr gut eingestellt", so Germania-Coach Michael Zuidema. 

Die Personalsituation hat sich kurz vor dem Auftakt der Abstiegsrunde noch einmal zugespitzt. Neben den Langzeitverletzten sowie dem gelb-rot gesperrten Lukas Berghaus fällt auch unser Kapitän Lukas Koets aus gesundheitlichen Gründen aus. „Personell sieht es bescheiden aus. Aber das ist für uns kein Thema", so Zuidema.

Zum Spiel anreisen wird unsere Mannschaft erstmals in dieser Saison mit dem Bus. Noch stehen ein paar Plätze zur Verfügung. Wer mitfahren und unsere Mannschaft unterstützen möchte, kann sich bei Josef Karbach unter 0171-5538194 anmelden. Wir freuen uns auf Euren Support!

Germania Leer kooperiert mit Bremer Klink

Der VfL Germania Leer ist eine Partnerschaft mit der Paracelsus-Klinik in Bremen eingegangen, dessen Zentrum für Sportmedizin und Prävention sich im wohninvest-Weserstadion befindet.

Ab sofort werden alle Sportler unseres Vereins durch qualifizierte Fachärzte mit jahrelanger Erfahrung im Profi-Sport untersucht, behandelt und betreut. „Wir unterstützen die Mitglieder des Vereins mit Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer Beschwerden“, erklärt Melanie Stade, Managementleitung Sportmedizin und Prävention an der Paracelsus-Klinik Bremen.

„Uns hat bei der Kooperation vor allem die Vielfalt sowie die fachliche Tiefe der Paracelsus Sportmedizin überzeugt“, betont Michael Zuidema, Trainer der 1. Herren des VfL Germania Leer.

Neben einem festen Kontakt für medizinische Themen hat der VfL Germania Leer fortan auch einen Ansprechpartner für die gemeinsame Kommunikation von Gesundheits- und Sport-Themen. „Mit dem Projekt Sportmedizin wollen wir langfristig auch Sport und Bewegung in Bremen fördern“, sagt Dr. med. Alberto Schek, Chefarzt Sportmedizin und Prävention der Paracelsus-Klinik Bremen. „Wir sind sehr froh einen weiteren Verein im Team zu begrüßen."

Die Paracelsus Kliniken zählen mit 34 Einrichtungen an insgesamt 18 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland.

Remis im Ostfriesland-Derby

In einem umkämpften Ostfriesland-Derby trennen sich der VfL Germania Leer und Grün-Weiß Firrel 1:1. Die Gäste aus Leer erwischten den besseren Start und kamen in der Anfangsphase gleich mehrfach gefährlich vor das Firreler Tor. In der 12. Minute landete ein flach getretener Freistoß von Eike Begemann vor den Füßen von Ramon Issa, der Torwart Rene Carstens umkurvte und zur umjubelten Führung einschob. Thido Beening hatte nach Zuspiel von Steffen Busemann die Chance auf 2:0 zu erhöhen, legte sich den Ball im Sechzehner jedoch etwas zu weit vor und scheiterte an Carstens. Auf der Gegenseite vergab Manuel Suda die beste Chance der Hausherren leichtfertig, als er in der 35. Minute frei auf das Germania-Tor zulief und deutlich verzog. Im zweiten Durchgang flachte das Spiel zunächst enorm ab, Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. In den letzten 20 Minuten überschlugen sich dann jedoch die Ereignisse. Zunächst wurde Lukas Berghaus nach wiederholten Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Nur zwei Minuten später bekamen die Germanen den Ball nach einer Ecke nicht konsequent geklärt, sodass Eike Thaden zum 1:1 einköpfte. Trotz Überzahl fiel den Gastgebern danach kaum noch etwas ein. Erst kurz vor Schluss tauchte Suda erneut frei vor Joachim Groenewold auf, der jedoch glänzend parierte und den Punktgewinn festhielt. „Spielerisch war das heute nicht so viel“, fasste Germania-Trainer Michael Zuidema den Auftritt seiner Mannschaft nach dem Spiel zusammen. „Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden. Wir haben in den beiden Spielen nach der Winterpause nun vier Punkte für die Abstiegsrunde gesammelt, das ist gut." Schon am kommenden Sonntag steht das erste Spiel der aus elf Teams bestehenden Abstiegsrunde gegen den SV Falke Steinfeld an. Mit sieben Punkten sind die Germanen zwar weiterhin Schlusslicht, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt jedoch nur fünf Zähler.

Germania verlängert um drei Jahre mit Zuidema

"Germania ist mein Verein", sagt Michael Zuidema, Trainer der Landesliga-Mannschaft. Nun hat der 38-Jährige mit seinem Verein gleich um drei Jahre verlängert - bis Ende der Saison 2023/24. Am Dienstagabend legte Germanias 2. Vorsitzender, Ferhat Özdemir, dem VfL-Coach nach Abstimmung mit dem Vorstand seinen neuen Vertrag zur Unterschrift vor.

Zuidema hat nicht lange gezögert und diesen unterschrieben. "Ich spüre hier die volle Rückendeckung des Vorstands. Als junger U19-Trainer wurde mir das Vertrauen geschenkt, mich im Herren-Bereich als Trainer weiterzuentwickeln", begründet der gebürtige Jemgumer seine Unterschrift. Mit Thorben Dirks habe er zudem einen tollen Fachmann als Co-Trainer zur Seite gestellt bekommen. "Wir können in Leer in Ruhe arbeiten. Als es hier schwierig wurde und in den Medien vom Ausverkauf bei Germania berichtet wurde, sind hier alle enger zusammengerückt", erinnert sich der VfL-Coach. Das finde er bemerkenswert.

Auch im Vorstand der Germanen freut man sich über die langfristige Planung auf der Trainer-Position. "Wir sind froh und sehr glücklich, dass wir so einen Trainer haben. Michael verliert niemals die Ziele des Vereins aus den Augen", lobt Özdemir Zuidema. Die Vereinsspitze sei mit der Arbeit des Trainers sehr zufrieden. "Er hat bei Germania wieder eine richtig familiäres Umfeld geschaffen. Das spiegelt sich auch in den Leistungen seiner Mannschaft wieder. Deshalb wollten wir die Weichen für eine langfristige Zusammenarbeit früh stellen."

Gemeinsam wolle man nun die sportlichen Ziele im Leeraner Fußball vorantreiben. "Wir haben in den letzten Jahren viel aufgebaut und Germania ein anderes Gesicht gegeben, mit dem sich viele identifizieren können", sagt Zuidema. Damit meint er die Entwicklung junger Spieler aus der Region, die ihm sehr am Herzen liegt. "Wir heben uns von anderen Vereinen in der Landesliga schon ein wenig ab, da wir nicht auf gestandene Landesliga-Qualität setzen, sondern ausschließlich jungen Spielern das Vertrauen schenken", betont der VfL-Coach.

Diese Strategie soll auch bei kurzfristigem Misserfolg weiterverfolgt werden. Özdemir verdeutlicht: "Wir gewinnen und wir verlieren zusammen. Und notfalls gehen wir auch zusammen in die Bezirksliga." Vom eingeschlagenen Weg der Fußball-Abteilung sei er vollends überzeugt. Dazu zählt auch die Kooperation mit Kickers Leer, dem Partner der 2. Herren des VfL. Gemeinsam streben die beiden Leeraner Vereine den Aufstieg in die Ostfrieslandliga an. "Wir haben nun einen tollen Unterbau", findet Zuidema. Junge Spieler, die nicht auf Anhieb den Sprung in die Landesliga-Mannschaft schaffen, können dort Spielpraxis sammeln. Das gelte auch für den Nachwuchs aus der A-Jugend des JFV Leer, der mit der ersten Mannschaft in der Bezirksliga spielt.

Dass die vorrangige Zusammenarbeit mit jungen Spielern erfolgsversprechend ist, zeigen nach Zuidemas Meinung die ehemaligen Germania-Spieler, die nun höherklassig spielen oder gespielt haben. Torhüter Marcel Bergmann ist beim Regionalligisten SSV Jeddeloh unter Vertrag, Ibrahim Sillah ist zu Kickers Emden gewechselt, Nikky Goguadze ging im Januar 2019 zum Bremer SV in die Oberliga. Marek Janssen spielt mittlerweile in der Regionalliga für Atlas Delmenhorst und Alagie Jabbie wird in der U21 des FC Emmen auf eine Profi-Karriere in den Niederlanden vorbereitet. "Bei uns können sich entwicklungsfähige, junge Spieler für höhere Aufgaben empfehlen", sind sich Zuidema und Özdemir einig.  

Die Konzentration auf junge Sportler bringe aber auch eine große soziale Verantwortung mit. "Wir bilden hier nicht nur Spieler aus, sondern legen auch Wert auf menschlichen Umgang miteinander", betont der Germania-Trainer. Geld soll dabei keine große Rolle mehr spielen, sagt Özdemir. "Das Kommerzielle rückt in den Hintergrund." Mit der neuen Identität Germanias geht der Fokus auf das rein Sportliche einher. Mit der Vertragsverlängerung von Michael Zuidema ist hierfür ein weiterer wichtiger Schritt gemacht worden.


Germania verstärkt Angriff mit Frisia-Stürmer

Hauke Bugiel (Mitte, weißes Trikot) von Frisia Loga wechselt mit sofortiger Wirkung zum VfL Germania Leer. Der 22-Jährige ist Stürmer und stammt aus Jemgum, wo er beim SV Ems seine ersten fußballerischen Schritte machte.
"Er passt gut in unser Anforderungsprofil. Er ist ein bodenständiger, zuverlässiger Junge, den wir gerne weiterentwickeln wollen", erklärt Michael Zuidema, der wie Bugiel aus Jemgum stammt.
Bugiel passe gut ins Altersgefüge, kenne bereits viele Spieler der Germanen aus der A-Jugend, wohne und arbeite in Leer. "Das ist eine optimale Konstellation für uns", findet der Germania-Coach.
"Germania Leer ist immer eine interessante Adresse für mich gewesen. In der A-Jugend habe ich auch schon unter Zuidi gespielt", sagt Bugiel. Die Landesliga sei ebenfalls interessant für ihn. "Außerdem habe ich habe Bock darauf, mich weiterzuentwickeln", fügt der 22-Jährige hinzu.
"Hauke ist schnell, dynamisch und abschlussstark", sagt Zuidema über Bugiels Stärken. Bei Frisia Loga erzielte der Stürmer laut fupa.net in den vergangenen drei Spielzeiten 22 Tore in 43 Spielen.
Herzlichen willkommen bei Germania, Hauke!
(Bild: J. Bugiel)

Germanias Fazit zum Jahr 2020 und Ausblick auf 2021

Die Corona-Pandemie hat das sportliche Jahr 2020 für Germania vorzeitig beendet. Einen Einsatz des Landesliga-Teams wird es nicht mehr geben. Zeit für einen Blick zurück auf das Erreichte sowie einen Blick auf das, was hoffentlich noch kommt.
 
Trotz aller Widrigkeiten bezeichnet Germania-Coach Michael Zuidema das Jahr 2020 als "absolut positiv". Und das kann er auch begründen: "Wir haben mit Platz 7 in der Landesliga das beste Ergebnis seit Jahren eingefahren." Und das mit einer jungen Mannschaft mit Spielern aus der Region.
 
Der Lohn für diese gute Arbeit ist gleichzeitig auch ein Wermutstropfen. Mit Alagie Jabbie, Ibrahim Sillah und Marcel Bergmann sind drei Stammspieler zu höherklassigen Vereinen gewechselt. Zudem ist Ayaovi Bamezon wegen seines Studiums nach Hamburg gegangen. Zudem musste der VfL bislang auf Lukas Siemers verzichten, der derzeit ein Auslandssemester in Mailand verbringt und erst im Frühjahr nach Ostfriesland zurückkehrt.
 
Ohne diese Spieler könnte man beim Blick auf die Tabelle nun auf die Idee kommen, dass die Mannschaft die Abgänge nicht kompensieren kann. Das sieht Zuidema aber anders. »Wir machen derzeit eine gute Entwicklung. Wenn das weiter so schnell geht, denke ich, dass wir die Klasse halten können", sagt er trotz bislang nur vier Punkten aus sechs Spielen.
 
Dabei lohnt ein näherer Blick auf die einzelnen Spiele: In Westrhauderfehn beim 1:2 wurden viele Torchancen liegen gelassen - eine am Ende unglückliche Niederlage. Dann kam die schwächste Phase der Germanen - 0:4 gegen Papenburg und 0:3 in Wilhelmshaven.
 
"Gegen Papenburg waren wir wirklich schwach, haben einen schlechten Tag erwischt. Das Ergebnis ging in Ordnung", sagt Zuidema. Bei Frisia Wilhelmshaven ging es nach drei Gegentoren in Hälfte eins schon im zweiten Durchgang wieder bergauf, als der VfL bei den ambitionierten Gastgebern mutiger und ebenbürtig auftrat.
 
Zwei Wochen später lieferte Germania dann eine Top-Leistung in Firrel ab und gewann das Derby verdient mit 4:1. Bevor es dann wegen Corona in die vorzeitige Winterpause ging, konnte sich der VfL in Wildeshausen einen Punkt nach 0:2-Rückstand erkämpfen und lieferte beim hochgehandelten SV Hansa Friesoythe eine gute Leistung ab. "Leider haben wir dort unglücklich mit 1:2 verloren. Das hat auch der Gegner so gesehen", sagt Zuidema.
 
Auf die guten Leistungen und die gemachten Entwicklungsschritte soll das Team im Frühjahr aufbauen. »Wir haben eine tolle Truppe, mit der wir so weiterarbeiten möchten«, lobt der VfL-Coach seine Mannschaft. Für den Start in die Rückrunde halten sich die Germanen schon heute mit Intervall-Läufen und anderen intensiven Einheiten fit, die sie per WhatsApp vom Trainerteam aufgetragen bekommen.
 
"Wir wollen mit dem Start in die Vorbereitung Mitte Januar bereits topfit sein. Dann können wir schon früh taktisch sowie mit Ball arbeiten", erklärt Zuidema den Plan des Trainerteams. Schließlich müsse sein Team von Beginn an voll da sein und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen.
 
"Wir haben da sicher nicht den selben Druck wie andere Teams in der Liga, aber wir werden alles raushauen, unser Bestes geben", betont er. Mit der frühzeitigen Winterpause und vielen Spielausfällen steht bereits fest, dass es keine Auf- und Abstiegsrunden geben wird. "Wir müssen uns perfekt vorbereiten und gleich da sein."
 
Selbst, wenn es am Ende doch nicht für den Klassenerhalt reiche, sagt Zuidema, "dann geht für uns auch nicht die Welt unter." Grund zum Optimismus gibt es aber auf jeden Fall: Germania hat erst ein Spiel zu Hause bestritten. Im Frühjahr folgen somit noch acht Heimspiele bei nur vier Auswärtspartien.
 
"Das wird ganz sicher ein Vorteil für uns. Wir haben schon in der Vorsaison bewiesen, dass wir zu Hause schwierig zu schlagen sind", ist der VfL-Coach sicher. Dahin soll der Weg wieder gehen: Der Gegner - egal, wer kommt - soll in Leer keinen Spaß haben. Und am besten auch keinen Punkt holen.

Germania überrennt Firrel und siegt mit 4:1

Endlich die ersten Punkte! Der VfL Germania Leer hat am Mittwochabend in der Landesliga mit 4:1 (1:0) bei Grün-Weiß Firrel gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Michael Zuidema trat von Beginn an aggressiv auf und erkämpfte sich verdient den ersten Sieg in dieser Saison.

"Ich bin beeindruckt von meiner Mannschaft. Sie ist hier von der ersten bis 90. Minute in allerhöchster Intensität aufgetreten. Das hat man sich erträumt und die Mannschaft hat sich für den gesamten Aufwand in den letzten Wochen und Monaten belohnt. Das finde ich wirklich schön", sagte Zuidema freudestrahlend nach der Partie.

Ebenso wie sein Team war der Trainer über das gesamte Spiel hinweg mit großem Einsatz an der Linie hoch- und runtergelaufen, peitschte seine Spieler an, gab Anweisungen und kassierte Gelb, als es Schiedsrichter Marc Lübbers aus Wesuwe zu bunt wurde.

Einen ersten Warnschuss gab der VfL in Person von Eike Begemann in der 10. Spielminute ab. Einen Freistoß vom rechten Strafraumeck zirkelte er knapp über die Latte. Torraumszenen gab es in der ersten Hälfte nicht allzu viele, doch in der 25. Minute ging Germania dann durch ein Eigentor in Führung.

Max Schrock-Opitz brachte eine Flanke von links in den Sechzehner. Diese war zwar zu kurz für Arlind Jonjic, doch Firrel-Verteidiger Gökay Batbay überraschte den spät herauslaufenden Keeper der Grün-Weißen, Marcel Kayser, und köpfte zur 1:0-Führung der Germanen ins eigene Tor.

Nur drei Minuten später herrschte schon wieder kollektiver Jubel auf der Germania-Bank: Der laufstarke und engagierte Julian Jauken tauchte allein vor dem Tor der Hausherren auf, ließ Kayser aussteigen und schob zum vermeintlichen 2:0 ein. Doch nach kurzer Absprache zwischen Spielleiter Lübbers und seinem Linienrichter entschieden diese auf Abseits.

Es ging intensiv weiter, bis auf Gelbe Karten gab es bis zur Pause aber keine nennenswerten Szenen, geschweige denn Torchancen. Das sollte in der zweiten Hälfte anders aussehen.

Firrel war anzumerken, dass sie die zweite Hälfte besser gestalten wollten, allein der VfL ließ die Hausherren nicht - und wurde selbst gefährlich. Einen Freistoß aus 25 Metern zirkelte Begemann sehenswert in den rechten Knick zum 2:0.

Bevor Firrel reagieren konnte, legte Germania nach. Und wieder half eine Standardsituation: Nick Kassmann zog einen Freistoß als Aufsetzer knapp um die Mauer und brachte damit Kayser in Verlegenheit. Der Keeper wehrte die Kugel hoch in die Mitte ab, wo Jonjic per Kopf zum 3:0 abstauben konnte.

Eine Viertelstunde ging es intensiv weiter, bis Steffen Busemann, der bis dato ein starkes Spiel ablieferte, innerhalb von drei Minuten mit Gelb-Rot vom Platz flog. Zunächst gab es ein Allerweltsfoul, bei dem mit etwas Fingerspitzengefühl auch eine Verwarnung gereicht hätte. Gelb hätte er dann eine Minute später sehen müssen, als er einen Schritt zu spät kam.

Mit einer mündlichen Verwarnung im Gepäck machte sich Busemann an der rechten Außenbahn auf in den nächsten Zweikampf und legte seinen Gegenspieler, der sonst viel Platz nach vorne gehabt hätte - Gelb-Rot.

In knapp 20 Minuten Überzahl hörten die Germanen jedoch nicht auf, den Gegner weiterhin aggressiv anzulaufen. Nach einer Ecke vom eingewechselten Tobi Böhmann konnte Jonjic völlig freistehend platziert in die linke untere Ecke einköpfen. 4:0 nach 81 Minuten. Das Spiel war entschieden. Da machte es auch nichts, dass Firrels Manuel Suda den bärenstarken Debütanten im Tor des VfL, Joost Oltrop, kurz vor Schluss zum 1:4 überwand.

Zuidema hofft, dass sein Team nicht nur die drei Punkte aus dem Spiel mitnimmt: "Wir haben die Körperlichkeit aus der Landesliga angenommen. Das macht mir große Hoffnung für die nächsten Spiele, wenn wir so weitermachen." Schon am Sonntag geht es nämlich weiter in der Landesliga: Germania muss ab 15 Uhr beim VfL Wildeshausen antreten.

Germania reicht gute zweite Hälfte beim WSC Frisia nicht

Der VfL Germania Leer musste sich am Freitagabend in der Landesliga mit 0:3 beim WSC Frisia Wilhelmshaven geschlagen geben. Die Germanen zeigten zwar eine gute Leistung in der zweiten Hälfte, konnten die Partie aber nicht mehr drehen.

Denn vor 200 Zuschauern im Jadestadion entschieden die Gastgeber die Partie letztlich schon nach einer halben Stunde. Der VfL hielt zwar auch in den ersten zehn Minuten gut mit, musste dann aber einen unglücklich abgefälschten Schuss von Frisias Kapitän Patrick Degen zum 0:1 hinnehmen.

In der Folge begann die schwächste Phase der Germanen im Spiel. In der 20. Minute setzte sich erneut Degen an der Grundlinie rechts durch und erzielte aus spitzem Winkel das 0:2 aus Leeraner Sicht. Nach einer halben Stunde legt der frühere Regionalliga-Spieler Hugues Magouhi für Preisinger ab, der aus 16 Metern das 0:3 erzielte.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, aus der die Leeraner stark verbessert kamen. In der Defensive sorgte Germania dafür, dass die Wilhelmshavener, die in der ersten Hälfte ausschließlich mit langen Bällen gefährlich wurden, nur noch Fernschüsse in Richtung Frank Beekmann abfeuern konnten. Damit hatte die Nummer eins des VfL keine Probleme.

Vorne näherte sich Germania mit fortschreitender Spielzeit dem gegnerischen Tor an. Der eingewechselte Arlind Jonjic ließ mit einer starken Bewegung einen Gegenspieler stehen und zog dann ab: Sein Schuss knallte leicht abgefälscht an die Latte.

Kurz vor Schluss kam der VfL dem Torerfolg noch zweimal sehr nahe. Einen Angriff über Max Schrock-Opitz schloss Jonjic zum vermeintlichen 1:3 ab, doch das Schiedsrichter-Team sah ihn knapp im Abseits. Kurz darauf versuchte es Kapitän Lukas Koets mit einem Alleingang, ließ dabei die halbe gegnerische Mannschaft stehen und schloss letztlich per Chipball ab, den WSC-Keeper Deik Oetjen nur ebenso noch zur Ecke abwehren konnte. So blieb es letztlich beim 0:3.

Nach Meinung von Germania-Coach Michael Zuidema kann man seinem Team keinen Vorwurf machen. "Sie haben alles gegeben, das hat Wilhelmshavens Coach Jürgen Hahn nach dem Spiel auch gesagt." Die Gastgeber seien wiederum gnadenlos effektiv gewesen, lobte er im Gegenzug den Gegner.

Ganz wichtig ist Zuidema das, was sein Team für die Zukunft mit aus diesem Spiel nehmen kann. "Wir haben wieder einen weiteren Schritt gemacht. Wir lernen nach und nach Wettkampfhärte und Cleverness. Die Mannschaft ist intakt und motiviert, diese Dinge zu lernen. Das hat auch die zweite Halbzeit gezeigt", deutet der VfL-Trainer einen Entwicklungsschritt innerhalb des Spiels an.

Mit diesen Erkenntnissen geht es für die Germanen am Mittwoch um 19.30 Uhr schon im Bezirkspokal beim SV Wallinghausen weiter, der überraschend in der Runde zuvor die SpVg Aurich mit 4:2 ausschaltete. Anschließend haben die Leeraner spielfrei, bevor es am Sonntag, 18. Oktober, beim VfL Wildeshausen in der Landesliga weitergeht.

Germania muss Ayaovi Bamezon ziehen lassen

Der VfL Germania Leer lässt Ayaovi Bamezon ziehen. Wie zwischen Trainer Michael Zuidema und „Challo“, wie der Innenverteidiger genannt wird, verabredet, wird der 26-Jährige nun nach Hamburg ziehen und ein Studium beginnen.

„Das ist für Germania natürlich schade. Dass er damals zu uns gekommen ist und wie er sich dann entwickelt hat, war für uns natürlich ein Sechser im Lotto“, sagt der Germania-Coach in der Nachbetrachtung. „Challo“ habe menschlich wie sportlich einen riesigen Sprung gemacht, beurteilt Zuidema.

Im Sommer 2019 habe er mit dem 26-Jährigen im Café am Markt in Emden zusammengesessen und über dessen Wechsel vom TuS Pewsum zum VfL gesprochen, erinnert sich der VfL-Trainer. „Er hatte eigentlich schon bei Pewsum zugesagt. Er wollte sich aber anhören, was ich zu sagen hatte. Letztlich haben wir zwei Stunden gesprochen. Das war eines der besten Gespräche, das ich überhaupt über Fußball hatte“, erinnert sich Zuidema.

Dieses Gespräch habe ihn dann zum Überlegen gebracht und letztlich habe Bamezon zugesagt. Der 26-Jährige avancierte in der folgenden Landesliga-Saison zum Leistungsträger in der Defensive, absolvierte 15 der 18 möglichen Partien und erzielte dabei ein Tor.

 

Bamezon nimmt viel Positives aus seiner kurzen Germania-Episode mit: „Es war eine super Zeit. Ich habe viele neue Freunde dazu gewonnen. Michael hat mir nochmal einiges über den Fußball beigebracht. Der Teamgeist war enorm, das hatte man damals schon beim ersten Spiel zu Hause gegen Firrel spüren können“, sagt der Innenverteidiger. Eer werde die Atmosphäre in der Kabine vor jedem Spiel wie auch nach dem Spiel vermissen, wenn die Musik-Box anging und einer der Spieler den DJ machte.

„Ich wünsche dem Team, dass sie diesen Entwicklungstrend aus den Monaten vor Corona wieder aufnehmen um dann ihr Potenzial  zeigen. Alles Andere wird dann von selbst kommen, da bin ich mir sicher. Ich werde alle im Team vermissen, ob Trainerteam oder  Betreuerstab. Danke für die kurze, aber doch schöne Zeit“, sagt „Challo“ zum Abschied.

Der 26-Jährige ist nach den Abgängen von Alagie Jabbie (FC Emmen II), Ibrahim Sillah (Kickers Emden) und Marcel Bergmann (SSV Jeddeloh) schon der vierte Stammspieler, der den VfL verlässt. Von Seiten des Vereins wünschen ihm alle nur das Beste für seine Zukunft in Hamburg.

Germania verpflichtet Frisia-Keeper

Der VfL Germania Leer hat einen Torhüter verpflichtet. Von Bezirksligist Frisia Loga wechselt Frank Beekmann mit sofortiger Wirkung an den Hoheellernweg.

Trainer Michael Zuidema erklärt, warum der VfL den 25-Jährigen holt: "Frank hat schon früh bei Frisia Loga Herren-Erfahrung gesammelt und hat für sein Alter eine Menge Erfahrung. Er hat starke Reflexe, strahlt Ruhe aus und spielt gut mit." Auch menschlich sei Beekmann ein feiner Kerl, urteilt der Germania-Coach.

 

Der Schlussmann begründet, warum er sich für Germania entschieden hat: "Die Landesliga fand ich schon immer interessant. Außerdem kenne ich aus Loga auch schon Julian Jauken und Max Schrock-Opitz. Das sind gute Typen." Beekmann kennt auch Daniel Diekmann und Arlind Jonjic gut, die wie er in diesem Sommer nach Leer wechseln.

Frank Beekmann spielte seit 2014 bei Frisia Loga, seine komplette Jugendzeit verbrachte er beim TV Bunde. In der vergangenen Spielzeit absolvierte er zehn von 15 möglichen Partien für Frisia in der Bezirksliga.



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