Aktuelles

Sechster Sieg in Serie: VfL gewinnt auch im Stadt-Duell

Logas Timpe gegen Lukas Siemers.
Logas Timpe gegen Lukas Siemers.

Zum Start der fünften Jahreszeit feierte der VfL Germania Leer am Mittwoch den sechsten Sieg in Serie. Nachdem am Morgen der Gallimarkt eröffnet worden war, bezwangen am Abend die VfL-Kicker den Stadtrivalen Frisia Loga mit 2:0 und sprangen mindestens bis Sonntag auf Platz eins der Fußball-Bezirksliga. „Wir haben uns lange sehr schwer getan. Auch, weil Frisia Loga das taktisch sehr gut gemacht hat. In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg dann verdient“, sagte Leers Trainer Michael Zuidema nach dem Stadt-Duell vor 450 Zuschauern.

Nachdem Germania die Gegner zuletzt teilweise überrannt und bereits 44 Treffer erzielt hatte, wurde es für den VfL diesmal weitaus schwieriger. Die Pausenführung nach chancenarmen und ausgeglichenen ersten 45 Minuten resultierte aus einem unglücklichen Eigentor. Bezirksliga-Torjäger Nikky Goguadze flankte im Strafraum knallhart und flach vors Tor – von den Füßen von Verteidiger Tobias Timpe sprang der Ball ins Tor (40.). Die Germania-Fans, die das Spiel stimmungsvoll begleiteten, freuten sich mit „Tobi ist Germania-Fan“-Gesängen.

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VfL-Tormaschine läuft auch in Moordorf auf Hochtouren

Timo Jeschke (Nummer 9) bejubelt sein Tor mit Giorgi Goguadze, der den Treffer vorbereitet hatte.
Timo Jeschke (Nummer 9) bejubelt sein Tor mit Giorgi Goguadze, der den Treffer vorbereitet hatte.

Klar unterlegen war Ostfrisia Moordorf am Sonntagnachmittag im Duell der Fußball-Bezirksliga mit Germania Leer. Die Gäste, die zuletzt schon mehrere hohe Siege gefeiert hatten, waren in allen Belangen überlegen und gewannen vor rund 500 Zuschauern mit 7:1 (3:0).

„Germanias Sieg war auch in der Höhe verdient. Aber keinen Vorwurf an meine kampfstarke Truppe, wir müssen unsere Punkte gegen schwächere Gegner holen“, sagte der Moordorfer Trainer Thomas Kuhlmann. Die Partie begann mit einem Paukenschlag, denn schon in der 2. Spielminute gingen die spielstarken Gäste durch ihren Stürmer Nick Kaßmann mit 1:0 in Führung. Ein Schuss von Lukas Siemers wurde zu kurz abgewehrt und Kassmann drückte den Ball aus fünf Metern über die Linie. Die Germanen pressten weiter sehr früh und setzten dadurch die nicht sattelfeste Abwehr der Gastgeber permanent unter Druck. In der 13. Minute war es erneut der wieselflinke Nick Kassmann, der nach Vorarbeit von George Goguadze aus 16 Metern überlegt zum 0:2 einnetzte.

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Hart erkämpfter Erfolg in Esens

Diesen Schuss von Lukas Koets konnte Esens-Keeper Havemann mit einer Glanzparade abwehren.
Diesen Schuss von Lukas Koets konnte Esens-Keeper Havemann mit einer Glanzparade abwehren.

Zumindest für eine Nacht durfte der VfL Germania Leer in der Fußball-Bezirksliga die Tabellenführung genießen. Die Leeraner siegten am Dienstagabend im Stadion an der Peldemühle mit 3:0 beim TuS Esens. Am Mittwochnachmittag zog der TV Bunde durch das 3:1 in Loga in der Tabelle wieder an den Leeranern vorbei – vor den Augen von Germania-Trainer Michael Zuidema. Der sprach nach dem Spiel in Esens von einem harten Stück Arbeit. Denn die Partie war wesentlich enger als es das nackte Ergebnis von 0:3 aussagt. Die Begegnung begann direkt mit einem Paukenschlag.

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Einseitiges Spitzenspiel: VfL besiegt Middels 6:0

Viel Platz für George Goguadze, den er immer wieder für gefährliche Flanken nutzen konnte.
Viel Platz für George Goguadze, den er immer wieder für gefährliche Flanken nutzen konnte.

Das Spitzenspiel zwischen Germania Leer und Aufsteiger TuS Middels am gestrigen Freitagabend war eins mit besonderen Vorzeichen: Denn im Hoheellern-Stadion kam es zum großen Wiedersehen mit mehreren ehemaligen VfL-Akteuren – allen voran TuS-Trainer Jerzy Klukowski. Von 1994 bis 1996 spielte der Pole als Sturmtank für Germania. In der Saison 2015/16 kehrte er als Trainer zum VfL zurück. Trotz aller Wiedersehensfreude blieben die Punkte in Leer: Die Germanen gewannen die Partie vor rund 220 Zuschauern mit 6:0.

„Ich bin vollauf zufrieden. Wir haben technisch sehr sauber gespielt und uns unsere Chancen schön herausgespielt. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können“, sagte VfL-Coach Michael Zuidema. Die Hausherren dominierten von Beginn an und forderten ihren ehemaligen Keeper Timo Kuhlmann, der kurz vor Saisonbeginn nach Middels gewechselt war, in der 15. Minute erstmals heraus. In dieser Situation parierte Kuhlmann einen Drehschuss von Lukas Koets stark. In der darauffolgenden Minute flog ein Kopfball von Mergim Krasniqi nur knapp über das TuS-Gehäuse. In der 25. Minute musste Kuhlmann erstmals hinter sich greifen, als Nikky Goguadze mit einem Freistoß aus 30 Metern einnetzte. Im direkten Gegenzug rettete Marcel Bergmann im Germania-Tor glänzend und verhinderte damit den 1:1-Ausgleich.

George Goguadze legte wenig später das 2:0 nach, als er nach einem langen Ball in den Strafraum einen Tick früher am Ball war als Keeper Kuhlmann. Noch vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Nikky Goguadze per Elfmeter auf 3:0. Lukas Koets war vom Middelser Johann Fass gefoult worden.

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Zuidema nach Sieg in Aurich: "Wir haben uns taktisch sehr klug verhalten"

Nikky Goguadze erzielte seine Saisontreffer 11 und 12.
Nikky Goguadze erzielte seine Saisontreffer 11 und 12.

Die Sportvereinigung Aurich hat in der Fußball-Bezirksliga ihre erste Saisonniederlage kassiert. Am Sonntag verlor sie gegen eine äußerst spielstarke Elf von Germania Leer mit 0:2. Trotz Dauerregens waren rund 150 Zuschauer ans Ellernfeld gekommen.

SpVg-Trainer Yasin Turan erkannte nach Spielschluss den Gästesieg neidlos an: „Germania Leer war das bessere Team und hat verdient gewonnen. Wir haben zu hektisch agiert und uns dadurch viele unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung geleistet.“

Nach dem ersten Abtasten rissen die Gäste auf dem nassen Kunstrasenplatz mit flotten Kombinationen das Spiel an sich. Die Leeraner pressten mit hohem Druck, während die Gastgeber den gerade eroberten Ball rasch wieder verloren und somit in der ersten Halbzeit kaum einmal kontrolliert in die gegnerische Hälfte kamen. Nachdem Mittelfeldspieler Lukas Koets und Angreifer Nikky Goguadze noch zwei Großchancen ungenutzt ließen, war es in der 36. Minute so weit: George Goguadze setzte sich auf der rechten Seite energisch durch und seine zentimetergenaue Hereingabe hämmerte sein Bruder Nikky aus elf Metern zum 0:1 direkt ins Netz. Kurz vor dem Halbzeitpfiff mussten die Gastgeber noch den Ausfall von Stürmer Janek Grünebast verkraften, der sich ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie verletzte und mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste.

 

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Bei der 8:2-Gala war plötzlich der Trainer weg

VfL-Torhüter Bergmann im Anflug, um vor SVG-Stürmer Specht am Ball zu sein.
VfL-Torhüter Bergmann im Anflug, um vor SVG-Stürmer Specht am Ball zu sein.

Trainer Michael Zuidema hatte am Sonnabend keine Zeit, einen der spektakulärsten Erfolge seiner Amtszeit beim Fußball-Bezirksligisten VfL Germania Leer richtig zu genießen. Im Spiel gegen den SV Großefehn eilte er beim Stand von 6:2 schon vor der Nachspielzeit im Sauseschritt vom Platz. Auf dem Weg zum Ausgang registrierte er noch das 7:2. Beim Tor zum 8:2-Endstand in der 94. Minute war dann von Zuidema keine Spur mehr.

Nach der Fußball-Gala im Hoheellernstadion wartete auf ihn schon die nächste Party. „Ich muss dringend zu einer Hochzeit“, hatte er beim vorzeitigen Abmarsch noch erklärt und hinterließ ein dickes Kompliment an seine Jungs. „Das war ein tolles Fußballspiel von uns – vor allem in der ersten Halbzeit.“

Zu allerbester Fußballunterhaltung hatte auch der Gast maßgeblich beigetragen, der sich keineswegs darauf beschränkte, Germanias Angriffsmaschinerie zu blockieren. „Großefehn hat eine tolle Spiel-Philosophie“, hatte Zuidema bei seiner Kurzanalyse auch ein Lob für den Gegner parat. „So macht Fußball Spaß.“ Nach fünf Siegen in Folge begann der Gast durchaus selbstbewusst in Leer. So verfehlte Hauke Specht zu Beginn eine Flanke von Ralf Aden nur um Zentimeter. Wenig später stand Specht gar völlig frei vor dem VfL-Tor, traf aber den Ball nicht richtig.

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Intensives Duell in Bunde: VfL erkämpft sich nach 0:2-Rückstand Remis

Das Bezirksliga-Finale am Sonntagabend hatte es in sich. Vor 700 Zuschauern trennten sich die Fußballer des TV Bunde und von Germania Leer nach einem packenden Spiel 2:2. Die Gäste hatten dabei ein 0:2 aufgeholt, nachdem sie bereits am Freitag im Einsatz gewesen waren. „Ich bin mega stolz auf euch“, erklärte VfL-Trainer Michael Zuidema seinen Spielern nach der Partie im Mannschaftskreis. Zufrieden mit der Darbietung ihrer Mannschaft war auch das Bunder Trainergespann Ralph Schmidt/Günter Geerdes. Doch sie waren nach dem Abpfiff unzufrieden mit der Leistung des Schiedsrichter-Gespannes. „Man fühlt sich etwas verschaukelt“, grantelte das Duo. Denn gleich zwei strittige und entscheidende Szenen wurden gegen den Spitzenreiter entschieden. Fünf Minuten nach Bundes 2:0 durch Eike Schmidt (46.) sprach der Unparteiische Sebastian Reckmann (Surwold) den Gästen einen Freistoß an der Strafraumgrenze zu – der Linienrichter intervenierte. Er hatte den Tatort im Strafraum gesehen. „Das war außerhalb“, meinte Geerdes. Nikky Goguadze verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:1.

Danach kontrollierte Leer die Partie, hatte durch einen Kopfball von Mergim Krasniqi lange nur eine Chance zum 2:2 (58.). Die zweite nutzte Lukas Siemers 21 Minuten später, nachdem Timo Jeschke eine Ecke mit dem Kopf verlängert hatte.

 

Bunde machte danach nochmal Druck und kam in Überzahl – George Goguadze sah Gelb-Rot (86.) – noch tatsächlich zum 3:2, nachdem TV-Spieler Sebastian Wendland den Ball über die Linie gespitzelt hatte. Der Schiedsrichter gab den Treffer in der 91. Minute zunächst, nahm ihn dann nach Intervention des anderen Assistenten zurück. Germania-Keeper Marcel Bergmann soll den Ball mit der Hand schon kontrolliert haben, ehe Wendland ihn ins Tor schoss. Es blieb beim 2:2 – kurz darauf war Schluss. Germania freute sich, Bunde schimpfte. (Video mit der strittigen Szene anschauen)

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Heimfluch gegen Borssum hält an

Das Hoheellernstadion muss auf die Fußballer von Blau-Weiß Borssum eine magische Wirkung haben. Im Wohnzimmer des VfL Germania Leer feierten die Emder im Mai 2017 durch einen 2:1-Sieg am letzten Spieltag noch sensationell den Bezirksliga-Klassenerhalt. Und nachdem das Team von Sebastian Krettek dort auch vergangene Saison 2:1 gewonnen hatte, ließ es am Freitag mit dem 2:0 einen dritten Triumph folgen. „Wer gefühlt 70 Prozent seiner Zweikämpfe für sich entschieden hat, der hat auch verdient gewonnen“, erkannte VfL-Pressewart Mario Rauch den Gäste-Triumph neidlos an.

„Es war wie bei den letzten beiden Duellen: Wir haben die Partie mit Ballbesitz kontrolliert, aber Borssum hat stark verteidigt und kaum etwas zugelassen.“ So kam die Offensivmaschinerie des VfL – immerhin 16 Tore in vier Partien zuvor – nicht ansatzweise ins Laufen. Und die Borssumer verteidigten nicht nur gekonnt und leidenschaftlich, sie schalteten auch schnell um und konterten gefährlich. Das 0:1 resultierte aber aus einer Ecke, die Sven Voorwold einköpfte (29.). Für die Vorentscheidung sorgte Brian Wienekamp (54.), nachdem die VfL-Abwehr eine Situation nicht entscheidend klären konnte.

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Sechster Sieg in Serie: VfL gewinnt auch im Stadt-Duell

Logas Timpe gegen Lukas Siemers.
Logas Timpe gegen Lukas Siemers.

Zum Start der fünften Jahreszeit feierte der VfL Germania Leer am Mittwoch den sechsten Sieg in Serie. Nachdem am Morgen der Gallimarkt eröffnet worden war, bezwangen am Abend die VfL-Kicker den Stadtrivalen Frisia Loga mit 2:0 und sprangen mindestens bis Sonntag auf Platz eins der Fußball-Bezirksliga. „Wir haben uns lange sehr schwer getan. Auch, weil Frisia Loga das taktisch sehr gut gemacht hat. In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg dann verdient“, sagte Leers Trainer Michael Zuidema nach dem Stadt-Duell vor 450 Zuschauern.

Nachdem Germania die Gegner zuletzt teilweise überrannt und bereits 44 Treffer erzielt hatte, wurde es für den VfL diesmal weitaus schwieriger. Die Pausenführung nach chancenarmen und ausgeglichenen ersten 45 Minuten resultierte aus einem unglücklichen Eigentor. Bezirksliga-Torjäger Nikky Goguadze flankte im Strafraum knallhart und flach vors Tor – von den Füßen von Verteidiger Tobias Timpe sprang der Ball ins Tor (40.). Die Germania-Fans, die das Spiel stimmungsvoll begleiteten, freuten sich mit „Tobi ist Germania-Fan“-Gesängen.

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VfL-Tormaschine läuft auch in Moordorf auf Hochtouren

Timo Jeschke (Nummer 9) bejubelt sein Tor mit Giorgi Goguadze, der den Treffer vorbereitet hatte.
Timo Jeschke (Nummer 9) bejubelt sein Tor mit Giorgi Goguadze, der den Treffer vorbereitet hatte.

Klar unterlegen war Ostfrisia Moordorf am Sonntagnachmittag im Duell der Fußball-Bezirksliga mit Germania Leer. Die Gäste, die zuletzt schon mehrere hohe Siege gefeiert hatten, waren in allen Belangen überlegen und gewannen vor rund 500 Zuschauern mit 7:1 (3:0).

„Germanias Sieg war auch in der Höhe verdient. Aber keinen Vorwurf an meine kampfstarke Truppe, wir müssen unsere Punkte gegen schwächere Gegner holen“, sagte der Moordorfer Trainer Thomas Kuhlmann. Die Partie begann mit einem Paukenschlag, denn schon in der 2. Spielminute gingen die spielstarken Gäste durch ihren Stürmer Nick Kaßmann mit 1:0 in Führung. Ein Schuss von Lukas Siemers wurde zu kurz abgewehrt und Kassmann drückte den Ball aus fünf Metern über die Linie. Die Germanen pressten weiter sehr früh und setzten dadurch die nicht sattelfeste Abwehr der Gastgeber permanent unter Druck. In der 13. Minute war es erneut der wieselflinke Nick Kassmann, der nach Vorarbeit von George Goguadze aus 16 Metern überlegt zum 0:2 einnetzte.

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Hart erkämpfter Erfolg in Esens

Diesen Schuss von Lukas Koets konnte Esens-Keeper Havemann mit einer Glanzparade abwehren.
Diesen Schuss von Lukas Koets konnte Esens-Keeper Havemann mit einer Glanzparade abwehren.

Zumindest für eine Nacht durfte der VfL Germania Leer in der Fußball-Bezirksliga die Tabellenführung genießen. Die Leeraner siegten am Dienstagabend im Stadion an der Peldemühle mit 3:0 beim TuS Esens. Am Mittwochnachmittag zog der TV Bunde durch das 3:1 in Loga in der Tabelle wieder an den Leeranern vorbei – vor den Augen von Germania-Trainer Michael Zuidema. Der sprach nach dem Spiel in Esens von einem harten Stück Arbeit. Denn die Partie war wesentlich enger als es das nackte Ergebnis von 0:3 aussagt. Die Begegnung begann direkt mit einem Paukenschlag.

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Einseitiges Spitzenspiel: VfL besiegt Middels 6:0

Viel Platz für George Goguadze, den er immer wieder für gefährliche Flanken nutzen konnte.
Viel Platz für George Goguadze, den er immer wieder für gefährliche Flanken nutzen konnte.

Das Spitzenspiel zwischen Germania Leer und Aufsteiger TuS Middels am gestrigen Freitagabend war eins mit besonderen Vorzeichen: Denn im Hoheellern-Stadion kam es zum großen Wiedersehen mit mehreren ehemaligen VfL-Akteuren – allen voran TuS-Trainer Jerzy Klukowski. Von 1994 bis 1996 spielte der Pole als Sturmtank für Germania. In der Saison 2015/16 kehrte er als Trainer zum VfL zurück. Trotz aller Wiedersehensfreude blieben die Punkte in Leer: Die Germanen gewannen die Partie vor rund 220 Zuschauern mit 6:0.

„Ich bin vollauf zufrieden. Wir haben technisch sehr sauber gespielt und uns unsere Chancen schön herausgespielt. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können“, sagte VfL-Coach Michael Zuidema. Die Hausherren dominierten von Beginn an und forderten ihren ehemaligen Keeper Timo Kuhlmann, der kurz vor Saisonbeginn nach Middels gewechselt war, in der 15. Minute erstmals heraus. In dieser Situation parierte Kuhlmann einen Drehschuss von Lukas Koets stark. In der darauffolgenden Minute flog ein Kopfball von Mergim Krasniqi nur knapp über das TuS-Gehäuse. In der 25. Minute musste Kuhlmann erstmals hinter sich greifen, als Nikky Goguadze mit einem Freistoß aus 30 Metern einnetzte. Im direkten Gegenzug rettete Marcel Bergmann im Germania-Tor glänzend und verhinderte damit den 1:1-Ausgleich.

George Goguadze legte wenig später das 2:0 nach, als er nach einem langen Ball in den Strafraum einen Tick früher am Ball war als Keeper Kuhlmann. Noch vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Nikky Goguadze per Elfmeter auf 3:0. Lukas Koets war vom Middelser Johann Fass gefoult worden.

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Zuidema nach Sieg in Aurich: "Wir haben uns taktisch sehr klug verhalten"

Nikky Goguadze erzielte seine Saisontreffer 11 und 12.
Nikky Goguadze erzielte seine Saisontreffer 11 und 12.

Die Sportvereinigung Aurich hat in der Fußball-Bezirksliga ihre erste Saisonniederlage kassiert. Am Sonntag verlor sie gegen eine äußerst spielstarke Elf von Germania Leer mit 0:2. Trotz Dauerregens waren rund 150 Zuschauer ans Ellernfeld gekommen.

SpVg-Trainer Yasin Turan erkannte nach Spielschluss den Gästesieg neidlos an: „Germania Leer war das bessere Team und hat verdient gewonnen. Wir haben zu hektisch agiert und uns dadurch viele unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung geleistet.“

Nach dem ersten Abtasten rissen die Gäste auf dem nassen Kunstrasenplatz mit flotten Kombinationen das Spiel an sich. Die Leeraner pressten mit hohem Druck, während die Gastgeber den gerade eroberten Ball rasch wieder verloren und somit in der ersten Halbzeit kaum einmal kontrolliert in die gegnerische Hälfte kamen. Nachdem Mittelfeldspieler Lukas Koets und Angreifer Nikky Goguadze noch zwei Großchancen ungenutzt ließen, war es in der 36. Minute so weit: George Goguadze setzte sich auf der rechten Seite energisch durch und seine zentimetergenaue Hereingabe hämmerte sein Bruder Nikky aus elf Metern zum 0:1 direkt ins Netz. Kurz vor dem Halbzeitpfiff mussten die Gastgeber noch den Ausfall von Stürmer Janek Grünebast verkraften, der sich ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie verletzte und mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste.

 

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Bei der 8:2-Gala war plötzlich der Trainer weg

VfL-Torhüter Bergmann im Anflug, um vor SVG-Stürmer Specht am Ball zu sein.
VfL-Torhüter Bergmann im Anflug, um vor SVG-Stürmer Specht am Ball zu sein.

Trainer Michael Zuidema hatte am Sonnabend keine Zeit, einen der spektakulärsten Erfolge seiner Amtszeit beim Fußball-Bezirksligisten VfL Germania Leer richtig zu genießen. Im Spiel gegen den SV Großefehn eilte er beim Stand von 6:2 schon vor der Nachspielzeit im Sauseschritt vom Platz. Auf dem Weg zum Ausgang registrierte er noch das 7:2. Beim Tor zum 8:2-Endstand in der 94. Minute war dann von Zuidema keine Spur mehr.

Nach der Fußball-Gala im Hoheellernstadion wartete auf ihn schon die nächste Party. „Ich muss dringend zu einer Hochzeit“, hatte er beim vorzeitigen Abmarsch noch erklärt und hinterließ ein dickes Kompliment an seine Jungs. „Das war ein tolles Fußballspiel von uns – vor allem in der ersten Halbzeit.“

Zu allerbester Fußballunterhaltung hatte auch der Gast maßgeblich beigetragen, der sich keineswegs darauf beschränkte, Germanias Angriffsmaschinerie zu blockieren. „Großefehn hat eine tolle Spiel-Philosophie“, hatte Zuidema bei seiner Kurzanalyse auch ein Lob für den Gegner parat. „So macht Fußball Spaß.“ Nach fünf Siegen in Folge begann der Gast durchaus selbstbewusst in Leer. So verfehlte Hauke Specht zu Beginn eine Flanke von Ralf Aden nur um Zentimeter. Wenig später stand Specht gar völlig frei vor dem VfL-Tor, traf aber den Ball nicht richtig.

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Intensives Duell in Bunde: VfL erkämpft sich nach 0:2-Rückstand Remis

Das Bezirksliga-Finale am Sonntagabend hatte es in sich. Vor 700 Zuschauern trennten sich die Fußballer des TV Bunde und von Germania Leer nach einem packenden Spiel 2:2. Die Gäste hatten dabei ein 0:2 aufgeholt, nachdem sie bereits am Freitag im Einsatz gewesen waren. „Ich bin mega stolz auf euch“, erklärte VfL-Trainer Michael Zuidema seinen Spielern nach der Partie im Mannschaftskreis. Zufrieden mit der Darbietung ihrer Mannschaft war auch das Bunder Trainergespann Ralph Schmidt/Günter Geerdes. Doch sie waren nach dem Abpfiff unzufrieden mit der Leistung des Schiedsrichter-Gespannes. „Man fühlt sich etwas verschaukelt“, grantelte das Duo. Denn gleich zwei strittige und entscheidende Szenen wurden gegen den Spitzenreiter entschieden. Fünf Minuten nach Bundes 2:0 durch Eike Schmidt (46.) sprach der Unparteiische Sebastian Reckmann (Surwold) den Gästen einen Freistoß an der Strafraumgrenze zu – der Linienrichter intervenierte. Er hatte den Tatort im Strafraum gesehen. „Das war außerhalb“, meinte Geerdes. Nikky Goguadze verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:1.

Danach kontrollierte Leer die Partie, hatte durch einen Kopfball von Mergim Krasniqi lange nur eine Chance zum 2:2 (58.). Die zweite nutzte Lukas Siemers 21 Minuten später, nachdem Timo Jeschke eine Ecke mit dem Kopf verlängert hatte.

 

Bunde machte danach nochmal Druck und kam in Überzahl – George Goguadze sah Gelb-Rot (86.) – noch tatsächlich zum 3:2, nachdem TV-Spieler Sebastian Wendland den Ball über die Linie gespitzelt hatte. Der Schiedsrichter gab den Treffer in der 91. Minute zunächst, nahm ihn dann nach Intervention des anderen Assistenten zurück. Germania-Keeper Marcel Bergmann soll den Ball mit der Hand schon kontrolliert haben, ehe Wendland ihn ins Tor schoss. Es blieb beim 2:2 – kurz darauf war Schluss. Germania freute sich, Bunde schimpfte. (Video mit der strittigen Szene anschauen)

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Heimfluch gegen Borssum hält an

Das Hoheellernstadion muss auf die Fußballer von Blau-Weiß Borssum eine magische Wirkung haben. Im Wohnzimmer des VfL Germania Leer feierten die Emder im Mai 2017 durch einen 2:1-Sieg am letzten Spieltag noch sensationell den Bezirksliga-Klassenerhalt. Und nachdem das Team von Sebastian Krettek dort auch vergangene Saison 2:1 gewonnen hatte, ließ es am Freitag mit dem 2:0 einen dritten Triumph folgen. „Wer gefühlt 70 Prozent seiner Zweikämpfe für sich entschieden hat, der hat auch verdient gewonnen“, erkannte VfL-Pressewart Mario Rauch den Gäste-Triumph neidlos an.

„Es war wie bei den letzten beiden Duellen: Wir haben die Partie mit Ballbesitz kontrolliert, aber Borssum hat stark verteidigt und kaum etwas zugelassen.“ So kam die Offensivmaschinerie des VfL – immerhin 16 Tore in vier Partien zuvor – nicht ansatzweise ins Laufen. Und die Borssumer verteidigten nicht nur gekonnt und leidenschaftlich, sie schalteten auch schnell um und konterten gefährlich. Das 0:1 resultierte aber aus einer Ecke, die Sven Voorwold einköpfte (29.). Für die Vorentscheidung sorgte Brian Wienekamp (54.), nachdem die VfL-Abwehr eine Situation nicht entscheidend klären konnte.

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