Aktuelles


1:1! Germania dreht erst nach der Pause auf

In einem umkämpften Landesliga-Fußballspiel auf tiefem Boden kam der VfL Germania Leer am Sonntag gegen den Mitaufsteiger VfL Wildeshausen nur zu einem 1:1. Nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit retteten die Platzherren durch den Ausgleichstreffer von Lukas Siemers wenigstens noch einen Punkt. Das sah auch Germanias Trainer Michael Zuidema so: „Heute hat in der ersten Halbzeit die Einsatz- und Laufbereitschaft nicht gestimmt. Deshalb mussten wir dem Rückstand hinterherrennen und müssen letztlich mit dem Unentschieden zufrieden sein.“

Auf tiefem Geläuf taten sich beide Teams zunächst sehr schwer. Die Gäste aus Wildeshausen standen mit ihrem 4:5:1-System sehr tief und hatten mit Lennart Feldhus nur eine Spitze aufgeboten. Dieser konnte sich jedoch gegen die kompakt stehende Innenverteidigung der Gastgeber nie durchsetzen. Die Platzherren versuchten immer wieder, mit ihrem gewohnten Direktspiel zum Abschluss zu kommen, was jedoch auf dem tiefen Boden gründlich misslang. Lediglich Niklas Busemann hatte in der 16. Minute eine Tormöglichkeit, zögerte aber zu lange mit dem Abschluss. Wie aus dem Nichts heraus fiel in der 39. Minute das 0:1. Ein Freistoß aus 40 Metern von Wildeshausens Jan Lehmkuhl wurde länger und länger und trudelte zur Überraschung aller zur 1:0-Gästeführung ins Netz.

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4:1! VfL lässt auch Papenburg keine Chance

Das Tor zur 2:0-Führung: Lukas Koets tanzt die BW-Abwehr aus und trifft rechts oben in den Winkel.
Das Tor zur 2:0-Führung: Lukas Koets tanzt die BW-Abwehr aus und trifft rechts oben in den Winkel.

"Hier gewinnt nur einer. Germania und sonst keiner!“, sangen die Fans des Fußball-Landesligisten Germania Leer im Spiel gegen BW Papenburg bereits in der zehnten Spielminute. Und sie sollten – zumindest am Freitagabend – Recht behalten, denn die Elf von Michael Zuidema bestimmte das Spielgeschehen und feierte letztendlich einen 4:1-Sieg gegen den Rivalen aus dem Emsland. Vollends zufrieden zeigte sich Zuidema nach Spielschluss: „Unser Konzept ist heute voll aufgegangen. Es war ein verdienter Sieg.“ Papenburgs Trainer Alo Weusthof ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht: „Keiner hatte heute Normalform. Vor allem die ersten beiden Gegentore fielen zu einfach.“ 

Rund 400 Zuschauer verfolgten das durchaus temporeiche Spiel im Leeraner Hoheellern-Stadion – zumeist dick angezogen mit Winterjacke, Schal und Handschuhen. So auch Marek Janssen. Für den 22-Jährigen, der gebürtig aus Jemgum kommt und seit Sommer für Fußball-Oberligist Atlas Delmenhorst spielt, war es ein besondere Partie. Bei Germania sammelte er seine ersten Erfahrungen im Herrenbereich, ehe er 2017 zu BW Papenburg wechselte. Janssen war froh, dass er sich das Duell seiner Ex-Vereine vor Ort anschauen konnte. „Wir trainieren oft freitags. Doch an diesem Wochenende ist das Abschlusstraining für Sonnabend-Vormittag angesetzt“, sagte Janssen, der einzig einen Wunsch für das Aufeinandertreffen seiner ehemaligen Teams hatte: „Hauptsache interessant, ein paar Tore würde ich gerne sehen.“

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Spiel in Bevern fällt aus

Ja, wir sind auch erstaunt...
Der SV Bevern hat bereits gestern das für Sonntag angesetzte Landesliga-Spiel gegen den VfL abgesagt.
Der Platz in Bevern ist angeblich nicht bespielbar.

3:0! VfL lässt Schüttorf keine Chance

Nachträgliches Geschenk für Trainer Michael Zuidema
Nachträgliches Geschenk für Trainer Michael Zuidema

Ein wahres offensives Feuerwerk brannte die junge Truppe von Germania Leer im Landesliga-Fußballspiel gegen den FC Schüttorf 09 ab. Vor 150 Zuschauern gewannen die Germanen hochverdient mit 3:0 und bereiteten ihrem Trainer Michael Zuidema, der am Sonnabend 37 Jahre alt wurde, ein schönes Geschenk.

Schüttorfs Trainer Michael Schmidt war nach Spielschluss fassungslos: „Unser Auftritt war indiskutabel. Wir können uns nur bei unseren treuen Anhängern, die uns extra nach Leer begleitet haben, für unsere schlechte Leistung entschuldigen.“

Die Germanen waren von Beginn an sehr präsent und legten ein tolles Tempo vor. Sie liefen in 4:4:2 den Gegner hoch an und störten die Schüttorfer wirkungsvoll im Spielaufbau. Besonders im Mittelfeld waren die Gastgeber mit den spielfreudigen Julian Jauken und Lukas Koets sehr dominant. So ergaben sich gleich serienweise Tormöglichkeiten, die jedoch überhastet vergeben wurden. Es dauerte bis zur 21. Spielminute, ehe sich die Germanen für ihr pausenloses Anrennen endlich belohnten. Lukas Siemers war mit einem platzierten Nachschuss aus 16 Metern erfolgreich.

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Erste Heimniederlage dieser Saison für den VfL

Alagie Jabbie versucht eine Flanke des Lohners Goldmann abzublocken.
Alagie Jabbie versucht eine Flanke des Lohners Goldmann abzublocken.

In der Fußball-Landesliga musste Germania Leer am Reformationstag vor 200 Zuschauern eine 0:2-Heimniederlage gegen Titelaspirant Blau-Weiß Lohne hinnehmen. Die „jungen Wilden“ kamen dieses Mal nicht zu ihrem gefürchteten Tempospiel, von einem routinierten Team wurde dem seit sechs Spielen ungeschlagenem VfL die Grenzen aufgezeigt. So verpasste das Germania-Team eine von Trainer Michael Zuidema ausgelobte Prämie. Bei einem Sieg – es wäre der dritte in Folge gewesen – hätte der Coach zum 37. Geburtstag am Sonnabend sein Team zu einem späteren Zeitpunkt mit einer größeren Feier beschenkt.

„Sicherlich hatten wir uns mehr vorgenommen und wollten offensiver agieren. Aber die Lohner haben unser Tempospiel nicht zugelassen und in der Abwehr sehr gut gestanden“, sagte Zuidema.

 

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Spiel in Biene abgesagt

Das für morgen angesetzte Landesliga-Spiel des VfL beim SV Holthausen/Biene fällt aus. Der Platz am Biener Busch ist nicht bespielbar.

5:2! Auf Tor-Armut folgt Tor-Festival im Hoheellern-Stadion

 Die Rasselbande aus Leer hat einen furiosen Fußballabend im Hoheellern-Stadion erlebt. Beim 5:2-Sieg gegen den TV Dinklage schoss die junge Germania-Elf um den 22-jährigen Kapitän Lukas Koets fast so viele Tore wie in den bisherigen neun Landesliga-Partien zusammen. Dort hatten sich die Germanen mit 7:8 Toren und elf Punkten den Minimalisten-Ruf einer spielstarken Mannschaft erarbeitet.

„Hut ab vor meiner jungen Mannschaft, was sie heute wieder gezeigt hat. Ich freue mich sehr für sie, dass sie diesmal auch die Chancen genutzt und sich belohnt hat“, sagte der Architekt des Erfolges: Trainer Michael Zuidema.

Spielstark und spielfreudig präsentierten sich die Gastgeber, bei denen der 26-jährige Ayaovi Bamezon der mit Abstand älteste Spieler war. Bereits nach drei Minuten besorgte Dreifach-Torschütze Nick Kassmann das 1:0. Nachdem der 20-Jährige von Koets freigespielt worden war, behielt er die Nerven. Koets und Julian Jauken besaßen dann in einer schnellen Anfangsphase Chancen zum 2:0. Felix Schmiederer verpasste wiederum das 1:1, das dann Tobias Nordlohne nach einer Ecke besorgte (11.).

Die Leeraner zeigten sich aber keineswegs geschockt und zeigten wie in den anderen Heimspielen der Saison tollen Angriffsfußball. So hätte Nick Kassmann freistehend das 2:1 erzielen müssen (13.), das dann der „Capitano“ besorgte. Lukas Koets startete zu einem Mini-Solo, an dessen Ende er den Ball aus fünf Metern ins Tor schoss (33.). Drei Minuten später hieß es schon 3:1. Einen satten Schuss von Steffen Busemann parierte Dinklages Torwart Tim Kröger noch. Beim Abstauber von Stürmer Lukas Siemers war er machtlos. So war Gäste-Trainer und Ex-Profi Steffen Bury auch gar nicht zufrieden: „Wir hatten im gesamten Spiel ein ganz schlechtes Zweikampf- und Abwehrverhalten.“

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80 Minuten Unterzahl - aber dem Sieg näher

Die Fußballer von Landesliga-Aufsteiger VfL Germania Leer sind die 0:0-Spezialisten der Liga. Im Spiel bei Falke Steinfeld gab es bereits das vierte torlose Remis der Saison. Dabei hatte der Gast noch nicht einmal einen „echten“ Torhüter zwischen den Pfosten. Nach einer Roten Karte für Torhüter Marcel Bergmann in der 10. Minute stellte sich Spielmacher Lukas Koets (im Bild) ins Tor, weil Ersatztorwart Mirco Reck verhindert war.

„Lukas hat seine Sache gut gemacht“, sagte Germania-Trainer Michael Zuidema. Der Coach war mit dem Punkt nur bedingt zufrieden. „Wir haben das Spiel auch in Unterzahl diktiert und hätten durchaus gewinnen können.“

Dabei war die Ausgangsposition für den Gast schon nach zehn Minuten alles andere als günstig. Nach einem Steilpass eilte Torhüter Marcel Bergmann aus dem Strafraum und brachte den frei vor ihm auftauchenden Falke-Stürmer per Notbremse zu Fall. Nachdem Bergmann vor einer Woche schon eine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat, sah er nun Rot und wird erneut gesperrt. 

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