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SPIEL ABGESAGT! VfL gegen Wilhelmshaven findet am Sonntag nicht statt.

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Germania trifft auf Wilhemshaven / Achtung 2G!

Am Sonntag Nachmittag trifft der VfL um 15:00 Uhr auf WSC Frisia Wilhelmshaven.
Achtung: Der Einlass wird nur für Geimpfte und Genesene zugelassen.

Wegen der Corona-Pandemie bitten wir darum, folgende Hinweise zu beachten:

  • Auf dem Stadiongelände gilt die 2G-Regel. Nur genesene oder vollständig geimpfte Besucher erhalten Zutritt. Ein entsprechender Nachweis (Genesungsnachweis, Impfnachweis) ist bereitzuhalten. Ausgenommen von den Regelungen sind alle Personen unter 18 Jahren.
  • Da aufgrund der zusätzlichen Kontrollen mit einer verlängerten Wartezeit zu rechnen ist, bitten wir darum, rechtzeitig anzureisen.
  • Die Kontaktdaten werden beim Betreten des Stadions erfasst – entweder mit der Luca-App oder mittels Formular.
  • Auf dem Stadiongelände gelten eine dauerhafte Maskenpflicht und ein Abstandsgebot von 1,5 Metern – auch auf den Sitz- und Stehplätzen.
  • Es gelten die Hygiene- und Abstandsregelungen laut Niedersächsischer Verordnung.

 

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Germania trifft auf Westrhauderfehn / Achtung 2G!

Am Mittwochabend trifft der VfL um 20 Uhr auf TuRa Westrhauderfehn.
Achtung: Der Einlass wird nur für Geimpfte und Genesene zugelassen.

Die TuRaner Colak-Elf konnte aus den letzten drei Spielen ganze sieben Punkte einheimsen. Besonders auffällig war der Sieg gegen den Tabellenführer aus Friesoythe (1:4), wobei die Friesoyther aber, aufgrund der Auf- und Abstiegsrunde, auf einige Stammkräfte verzichteten. Auch gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Bevern wusste das Team, mit einem 3-2 Sieg, zu überzeugen.

Das Hinspiel konnten die Germanen im heimischen Hoheellern-Stadion mit vier zu eins für sich entscheiden. Nach Rückstand durch Frank Waden (bester Fehntjer Torschütze / 11 Tore), schafften es die Germanen, das Spiel durch vier Torschützen (Begemann, Böhling, Berghaus und Poppinga) zum Guten zu drehen. Nach aktuellem Stand würden die TuRaner sechs Punkte mit in die Abstiegsrunde nehmen, Germania hingegen 7 Zähler. Ein wichtiges Spiel also für beide Ostfriesen.

 

Ein weiterer Neuzugang beim VfL Germania Leer!

Mit dem 21 Jährigen Joost Diekmann kommt ein weiterer gut ausgebildeter Kicker zum VfL.

Diekmann spielte in den Jugendmannschaften des JFV Nordwest, SV Meppen und zuletzt 2019 beim BSV Kickers Emden in der U19. Seine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen wird, der zuletzt in Hamburg lebende Diekmann, im Januar 2022 beenden und steht den Germanen dann uneingeschränkt zur Verfügung.

„Mit Joost bekommen wir einen technisch gut ausgebildeten Spieler, der sich nun Schritt für Schritt im Herrenbereich etablieren möchte. Mit seinen gerade mal 21 Jahren passt er hervorragend zu unserer Philosophie, uneingeschränkt auf junge und entwicklungsfähige Spieler zu setzen“, so VfL-Teammanager Michael Zuidema.

Nächster Neuzugang für den VfL Germania Leer!

Vom Holter SV kommt der junge Mittelfeldspieler Jonte Marks zum VfL.
Marks spielte Jahrelang in den Jugendmannschaften des JFV Leer. Darüber hinaus spielte er vier Jahrelang für das erste Herrenteam des Holter SV.
„Mit Jonte bekommen wir einen ehrgeizigen und laufstarken Spieler, der mit seinen 23 Jahren, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen möchte. Jonte ist auf mehreren Positionen in der Defensive und Offensive einsetzbar und erweitert somit unsere Möglichkeiten. Ein großes Dankeschön geht an den Holter SV, welcher dem Wechsel sofort zustimmte. Das ist nicht selbstverständlich und wir wissen es sehr zu schätzen“, so der amtierende Teammanager Michael Zuidema, welcher die Mannschaft im Januar wieder übernimmt.

VfL Germania Leer gegen VfL Wildeshausen

 

Am Sonntag empfangen wir den VfL Wildeshausen in unserem Hoheellernstadion.

 

Anpfiff ist um 15.00 Uhr.

 

Wegen der Corona-Pandemie bitten wir darum, folgende Hinweise zu beachten:

Auf dem Stadiongelände gilt die 3G-Regel. Nur genesene, vollständig geimpfte oder getestete Besucher erhalten Zutritt. Ein Nachweis ist bereitzuhalten. Ausgenommen von den Regelungen sind alle Personen unter 18 Jahren.
Im Stadion gibt es keine Testmöglichkeit.
Da aufgrund der zusätzlichen Kontrollen mit einer verlängerten Wartezeit zu rechnen ist, bitten wir darum, rechtzeitig anzureisen.

Die Kontaktdaten werden beim Betreten des Stadions erfasst – entweder mit der Luca-App oder mittels Formular.
Die Maskenpflicht gilt auf dem Stadiongelände bis zur Einnahme eines Platzes.
Es gelten die Hygiene- und Abstandsregelungen laut Niedersächsischer Verordnung.

 

Germania Leer setzt weiter auf regionale Talente!

Aus der U19 des BSV Kickers Emden wechselt Tammo Watzema zum VfL. Watzema wurde jahrelang in der Talentschmiede des JFV Leer ausgebildet und ist wohnhaft in Bingum. "Tammo ist mit seinen 17 Jahren ein noch sehr junger  und entwicklungsfähiger Spieler. Behutsam und mit aller Sorgfalt, wollen wir ihn Schritt für Schritt in den Herrenbereich integrieren“, so VfL-Teammanager Michael Zuidema. Watzema wird am 19.03.2022 achtzehn Jahr alt und ist dann für die Herrenmannschaft des VfL spielberechtigt.

Germania siegt nach starker kämpferischer Leistung gegen Papenburg

Es lief die 95. Spielminute als die Germanen die Arme in die Luft rissen und ihr Glück lautstark zum Ausdruck brachten. Im Folgendem stimmte das Team die wohlbekannte Humba an, während die sichtlich enttäuschten Papenburger vom Spielfeld schlichen.

In der Anfangsphase dominierten die Emsländer das Spiel, kamen hierdurch folglich zu ersten Einschussmöglichkeiten. Mit dem ersten Angriff gelang Nick Kaßmann, nachdem Steffen Busemann sich über den Flügel durchsetzen konnte und in den 16er flankte, ein sehenswertes und herausragendes Tor via Fallrückzieher (12.Min). Neun Minuten später köpfte Papenburgs Torben Lange den Ball an den Pfosten des Germania-Gehäuses.

Germania verteidigte engstehend bis zur Halbzeit.

Im zweiten Durchgang konnten die Emsländer die klare Überlegenheit nicht mehr so deutlich zeigen. So ergaben sich für die Leeraner Kontermöglichkeiten, welche aber zu keinem Treffer führten. 

Trainer Torben Dirks zeigte sich erleichtert und hochzufrieden zu gleich: „Für uns ist dieser Sieg unheimlich wichtig. Die Niederlagen sitzen ja schließlich in allen Köpfen und belasten uns. Jetzt können wir und in Ruhe auf das nächste Derby in Westrhauderfehn (Freitag ab 20 Uhr) vorbereiten.“

Germania verlängert um drei Jahre mit Zuidema

"Germania ist mein Verein", sagt Michael Zuidema, Trainer der Landesliga-Mannschaft. Nun hat der 38-Jährige mit seinem Verein gleich um drei Jahre verlängert - bis Ende der Saison 2023/24. Am Dienstagabend legte Germanias 2. Vorsitzender, Ferhat Özdemir, dem VfL-Coach nach Abstimmung mit dem Vorstand seinen neuen Vertrag zur Unterschrift vor.

Zuidema hat nicht lange gezögert und diesen unterschrieben. "Ich spüre hier die volle Rückendeckung des Vorstands. Als junger U19-Trainer wurde mir das Vertrauen geschenkt, mich im Herren-Bereich als Trainer weiterzuentwickeln", begründet der gebürtige Jemgumer seine Unterschrift. Mit Thorben Dirks habe er zudem einen tollen Fachmann als Co-Trainer zur Seite gestellt bekommen. "Wir können in Leer in Ruhe arbeiten. Als es hier schwierig wurde und in den Medien vom Ausverkauf bei Germania berichtet wurde, sind hier alle enger zusammengerückt", erinnert sich der VfL-Coach. Das finde er bemerkenswert.

Auch im Vorstand der Germanen freut man sich über die langfristige Planung auf der Trainer-Position. "Wir sind froh und sehr glücklich, dass wir so einen Trainer haben. Michael verliert niemals die Ziele des Vereins aus den Augen", lobt Özdemir Zuidema. Die Vereinsspitze sei mit der Arbeit des Trainers sehr zufrieden. "Er hat bei Germania wieder eine richtig familiäres Umfeld geschaffen. Das spiegelt sich auch in den Leistungen seiner Mannschaft wieder. Deshalb wollten wir die Weichen für eine langfristige Zusammenarbeit früh stellen."

Gemeinsam wolle man nun die sportlichen Ziele im Leeraner Fußball vorantreiben. "Wir haben in den letzten Jahren viel aufgebaut und Germania ein anderes Gesicht gegeben, mit dem sich viele identifizieren können", sagt Zuidema. Damit meint er die Entwicklung junger Spieler aus der Region, die ihm sehr am Herzen liegt. "Wir heben uns von anderen Vereinen in der Landesliga schon ein wenig ab, da wir nicht auf gestandene Landesliga-Qualität setzen, sondern ausschließlich jungen Spielern das Vertrauen schenken", betont der VfL-Coach.

Diese Strategie soll auch bei kurzfristigem Misserfolg weiterverfolgt werden. Özdemir verdeutlicht: "Wir gewinnen und wir verlieren zusammen. Und notfalls gehen wir auch zusammen in die Bezirksliga." Vom eingeschlagenen Weg der Fußball-Abteilung sei er vollends überzeugt. Dazu zählt auch die Kooperation mit Kickers Leer, dem Partner der 2. Herren des VfL. Gemeinsam streben die beiden Leeraner Vereine den Aufstieg in die Ostfrieslandliga an. "Wir haben nun einen tollen Unterbau", findet Zuidema. Junge Spieler, die nicht auf Anhieb den Sprung in die Landesliga-Mannschaft schaffen, können dort Spielpraxis sammeln. Das gelte auch für den Nachwuchs aus der A-Jugend des JFV Leer, der mit der ersten Mannschaft in der Bezirksliga spielt.

Dass die vorrangige Zusammenarbeit mit jungen Spielern erfolgsversprechend ist, zeigen nach Zuidemas Meinung die ehemaligen Germania-Spieler, die nun höherklassig spielen oder gespielt haben. Torhüter Marcel Bergmann ist beim Regionalligisten SSV Jeddeloh unter Vertrag, Ibrahim Sillah ist zu Kickers Emden gewechselt, Nikky Goguadze ging im Januar 2019 zum Bremer SV in die Oberliga. Marek Janssen spielt mittlerweile in der Regionalliga für Atlas Delmenhorst und Alagie Jabbie wird in der U21 des FC Emmen auf eine Profi-Karriere in den Niederlanden vorbereitet. "Bei uns können sich entwicklungsfähige, junge Spieler für höhere Aufgaben empfehlen", sind sich Zuidema und Özdemir einig.  

Die Konzentration auf junge Sportler bringe aber auch eine große soziale Verantwortung mit. "Wir bilden hier nicht nur Spieler aus, sondern legen auch Wert auf menschlichen Umgang miteinander", betont der Germania-Trainer. Geld soll dabei keine große Rolle mehr spielen, sagt Özdemir. "Das Kommerzielle rückt in den Hintergrund." Mit der neuen Identität Germanias geht der Fokus auf das rein Sportliche einher. Mit der Vertragsverlängerung von Michael Zuidema ist hierfür ein weiterer wichtiger Schritt gemacht worden.


Germania verstärkt Angriff mit Frisia-Stürmer

Hauke Bugiel (Mitte, weißes Trikot) von Frisia Loga wechselt mit sofortiger Wirkung zum VfL Germania Leer. Der 22-Jährige ist Stürmer und stammt aus Jemgum, wo er beim SV Ems seine ersten fußballerischen Schritte machte.
"Er passt gut in unser Anforderungsprofil. Er ist ein bodenständiger, zuverlässiger Junge, den wir gerne weiterentwickeln wollen", erklärt Michael Zuidema, der wie Bugiel aus Jemgum stammt.
Bugiel passe gut ins Altersgefüge, kenne bereits viele Spieler der Germanen aus der A-Jugend, wohne und arbeite in Leer. "Das ist eine optimale Konstellation für uns", findet der Germania-Coach.
"Germania Leer ist immer eine interessante Adresse für mich gewesen. In der A-Jugend habe ich auch schon unter Zuidi gespielt", sagt Bugiel. Die Landesliga sei ebenfalls interessant für ihn. "Außerdem habe ich habe Bock darauf, mich weiterzuentwickeln", fügt der 22-Jährige hinzu.
"Hauke ist schnell, dynamisch und abschlussstark", sagt Zuidema über Bugiels Stärken. Bei Frisia Loga erzielte der Stürmer laut fupa.net in den vergangenen drei Spielzeiten 22 Tore in 43 Spielen.
Herzlichen willkommen bei Germania, Hauke!
(Bild: J. Bugiel)

Germanias Fazit zum Jahr 2020 und Ausblick auf 2021

Die Corona-Pandemie hat das sportliche Jahr 2020 für Germania vorzeitig beendet. Einen Einsatz des Landesliga-Teams wird es nicht mehr geben. Zeit für einen Blick zurück auf das Erreichte sowie einen Blick auf das, was hoffentlich noch kommt.
 
Trotz aller Widrigkeiten bezeichnet Germania-Coach Michael Zuidema das Jahr 2020 als "absolut positiv". Und das kann er auch begründen: "Wir haben mit Platz 7 in der Landesliga das beste Ergebnis seit Jahren eingefahren." Und das mit einer jungen Mannschaft mit Spielern aus der Region.
 
Der Lohn für diese gute Arbeit ist gleichzeitig auch ein Wermutstropfen. Mit Alagie Jabbie, Ibrahim Sillah und Marcel Bergmann sind drei Stammspieler zu höherklassigen Vereinen gewechselt. Zudem ist Ayaovi Bamezon wegen seines Studiums nach Hamburg gegangen. Zudem musste der VfL bislang auf Lukas Siemers verzichten, der derzeit ein Auslandssemester in Mailand verbringt und erst im Frühjahr nach Ostfriesland zurückkehrt.
 
Ohne diese Spieler könnte man beim Blick auf die Tabelle nun auf die Idee kommen, dass die Mannschaft die Abgänge nicht kompensieren kann. Das sieht Zuidema aber anders. »Wir machen derzeit eine gute Entwicklung. Wenn das weiter so schnell geht, denke ich, dass wir die Klasse halten können", sagt er trotz bislang nur vier Punkten aus sechs Spielen.
 
Dabei lohnt ein näherer Blick auf die einzelnen Spiele: In Westrhauderfehn beim 1:2 wurden viele Torchancen liegen gelassen - eine am Ende unglückliche Niederlage. Dann kam die schwächste Phase der Germanen - 0:4 gegen Papenburg und 0:3 in Wilhelmshaven.
 
"Gegen Papenburg waren wir wirklich schwach, haben einen schlechten Tag erwischt. Das Ergebnis ging in Ordnung", sagt Zuidema. Bei Frisia Wilhelmshaven ging es nach drei Gegentoren in Hälfte eins schon im zweiten Durchgang wieder bergauf, als der VfL bei den ambitionierten Gastgebern mutiger und ebenbürtig auftrat.
 
Zwei Wochen später lieferte Germania dann eine Top-Leistung in Firrel ab und gewann das Derby verdient mit 4:1. Bevor es dann wegen Corona in die vorzeitige Winterpause ging, konnte sich der VfL in Wildeshausen einen Punkt nach 0:2-Rückstand erkämpfen und lieferte beim hochgehandelten SV Hansa Friesoythe eine gute Leistung ab. "Leider haben wir dort unglücklich mit 1:2 verloren. Das hat auch der Gegner so gesehen", sagt Zuidema.
 
Auf die guten Leistungen und die gemachten Entwicklungsschritte soll das Team im Frühjahr aufbauen. »Wir haben eine tolle Truppe, mit der wir so weiterarbeiten möchten«, lobt der VfL-Coach seine Mannschaft. Für den Start in die Rückrunde halten sich die Germanen schon heute mit Intervall-Läufen und anderen intensiven Einheiten fit, die sie per WhatsApp vom Trainerteam aufgetragen bekommen.
 
"Wir wollen mit dem Start in die Vorbereitung Mitte Januar bereits topfit sein. Dann können wir schon früh taktisch sowie mit Ball arbeiten", erklärt Zuidema den Plan des Trainerteams. Schließlich müsse sein Team von Beginn an voll da sein und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen.
 
"Wir haben da sicher nicht den selben Druck wie andere Teams in der Liga, aber wir werden alles raushauen, unser Bestes geben", betont er. Mit der frühzeitigen Winterpause und vielen Spielausfällen steht bereits fest, dass es keine Auf- und Abstiegsrunden geben wird. "Wir müssen uns perfekt vorbereiten und gleich da sein."
 
Selbst, wenn es am Ende doch nicht für den Klassenerhalt reiche, sagt Zuidema, "dann geht für uns auch nicht die Welt unter." Grund zum Optimismus gibt es aber auf jeden Fall: Germania hat erst ein Spiel zu Hause bestritten. Im Frühjahr folgen somit noch acht Heimspiele bei nur vier Auswärtspartien.
 
"Das wird ganz sicher ein Vorteil für uns. Wir haben schon in der Vorsaison bewiesen, dass wir zu Hause schwierig zu schlagen sind", ist der VfL-Coach sicher. Dahin soll der Weg wieder gehen: Der Gegner - egal, wer kommt - soll in Leer keinen Spaß haben. Und am besten auch keinen Punkt holen.

Germania überrennt Firrel und siegt mit 4:1

Endlich die ersten Punkte! Der VfL Germania Leer hat am Mittwochabend in der Landesliga mit 4:1 (1:0) bei Grün-Weiß Firrel gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Michael Zuidema trat von Beginn an aggressiv auf und erkämpfte sich verdient den ersten Sieg in dieser Saison.

"Ich bin beeindruckt von meiner Mannschaft. Sie ist hier von der ersten bis 90. Minute in allerhöchster Intensität aufgetreten. Das hat man sich erträumt und die Mannschaft hat sich für den gesamten Aufwand in den letzten Wochen und Monaten belohnt. Das finde ich wirklich schön", sagte Zuidema freudestrahlend nach der Partie.

Ebenso wie sein Team war der Trainer über das gesamte Spiel hinweg mit großem Einsatz an der Linie hoch- und runtergelaufen, peitschte seine Spieler an, gab Anweisungen und kassierte Gelb, als es Schiedsrichter Marc Lübbers aus Wesuwe zu bunt wurde.

Einen ersten Warnschuss gab der VfL in Person von Eike Begemann in der 10. Spielminute ab. Einen Freistoß vom rechten Strafraumeck zirkelte er knapp über die Latte. Torraumszenen gab es in der ersten Hälfte nicht allzu viele, doch in der 25. Minute ging Germania dann durch ein Eigentor in Führung.

Max Schrock-Opitz brachte eine Flanke von links in den Sechzehner. Diese war zwar zu kurz für Arlind Jonjic, doch Firrel-Verteidiger Gökay Batbay überraschte den spät herauslaufenden Keeper der Grün-Weißen, Marcel Kayser, und köpfte zur 1:0-Führung der Germanen ins eigene Tor.

Nur drei Minuten später herrschte schon wieder kollektiver Jubel auf der Germania-Bank: Der laufstarke und engagierte Julian Jauken tauchte allein vor dem Tor der Hausherren auf, ließ Kayser aussteigen und schob zum vermeintlichen 2:0 ein. Doch nach kurzer Absprache zwischen Spielleiter Lübbers und seinem Linienrichter entschieden diese auf Abseits.

Es ging intensiv weiter, bis auf Gelbe Karten gab es bis zur Pause aber keine nennenswerten Szenen, geschweige denn Torchancen. Das sollte in der zweiten Hälfte anders aussehen.

Firrel war anzumerken, dass sie die zweite Hälfte besser gestalten wollten, allein der VfL ließ die Hausherren nicht - und wurde selbst gefährlich. Einen Freistoß aus 25 Metern zirkelte Begemann sehenswert in den rechten Knick zum 2:0.

Bevor Firrel reagieren konnte, legte Germania nach. Und wieder half eine Standardsituation: Nick Kassmann zog einen Freistoß als Aufsetzer knapp um die Mauer und brachte damit Kayser in Verlegenheit. Der Keeper wehrte die Kugel hoch in die Mitte ab, wo Jonjic per Kopf zum 3:0 abstauben konnte.

Eine Viertelstunde ging es intensiv weiter, bis Steffen Busemann, der bis dato ein starkes Spiel ablieferte, innerhalb von drei Minuten mit Gelb-Rot vom Platz flog. Zunächst gab es ein Allerweltsfoul, bei dem mit etwas Fingerspitzengefühl auch eine Verwarnung gereicht hätte. Gelb hätte er dann eine Minute später sehen müssen, als er einen Schritt zu spät kam.

Mit einer mündlichen Verwarnung im Gepäck machte sich Busemann an der rechten Außenbahn auf in den nächsten Zweikampf und legte seinen Gegenspieler, der sonst viel Platz nach vorne gehabt hätte - Gelb-Rot.

In knapp 20 Minuten Überzahl hörten die Germanen jedoch nicht auf, den Gegner weiterhin aggressiv anzulaufen. Nach einer Ecke vom eingewechselten Tobi Böhmann konnte Jonjic völlig freistehend platziert in die linke untere Ecke einköpfen. 4:0 nach 81 Minuten. Das Spiel war entschieden. Da machte es auch nichts, dass Firrels Manuel Suda den bärenstarken Debütanten im Tor des VfL, Joost Oltrop, kurz vor Schluss zum 1:4 überwand.

Zuidema hofft, dass sein Team nicht nur die drei Punkte aus dem Spiel mitnimmt: "Wir haben die Körperlichkeit aus der Landesliga angenommen. Das macht mir große Hoffnung für die nächsten Spiele, wenn wir so weitermachen." Schon am Sonntag geht es nämlich weiter in der Landesliga: Germania muss ab 15 Uhr beim VfL Wildeshausen antreten.

Germania reicht gute zweite Hälfte beim WSC Frisia nicht

Der VfL Germania Leer musste sich am Freitagabend in der Landesliga mit 0:3 beim WSC Frisia Wilhelmshaven geschlagen geben. Die Germanen zeigten zwar eine gute Leistung in der zweiten Hälfte, konnten die Partie aber nicht mehr drehen.

Denn vor 200 Zuschauern im Jadestadion entschieden die Gastgeber die Partie letztlich schon nach einer halben Stunde. Der VfL hielt zwar auch in den ersten zehn Minuten gut mit, musste dann aber einen unglücklich abgefälschten Schuss von Frisias Kapitän Patrick Degen zum 0:1 hinnehmen.

In der Folge begann die schwächste Phase der Germanen im Spiel. In der 20. Minute setzte sich erneut Degen an der Grundlinie rechts durch und erzielte aus spitzem Winkel das 0:2 aus Leeraner Sicht. Nach einer halben Stunde legt der frühere Regionalliga-Spieler Hugues Magouhi für Preisinger ab, der aus 16 Metern das 0:3 erzielte.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, aus der die Leeraner stark verbessert kamen. In der Defensive sorgte Germania dafür, dass die Wilhelmshavener, die in der ersten Hälfte ausschließlich mit langen Bällen gefährlich wurden, nur noch Fernschüsse in Richtung Frank Beekmann abfeuern konnten. Damit hatte die Nummer eins des VfL keine Probleme.

Vorne näherte sich Germania mit fortschreitender Spielzeit dem gegnerischen Tor an. Der eingewechselte Arlind Jonjic ließ mit einer starken Bewegung einen Gegenspieler stehen und zog dann ab: Sein Schuss knallte leicht abgefälscht an die Latte.

Kurz vor Schluss kam der VfL dem Torerfolg noch zweimal sehr nahe. Einen Angriff über Max Schrock-Opitz schloss Jonjic zum vermeintlichen 1:3 ab, doch das Schiedsrichter-Team sah ihn knapp im Abseits. Kurz darauf versuchte es Kapitän Lukas Koets mit einem Alleingang, ließ dabei die halbe gegnerische Mannschaft stehen und schloss letztlich per Chipball ab, den WSC-Keeper Deik Oetjen nur ebenso noch zur Ecke abwehren konnte. So blieb es letztlich beim 0:3.

Nach Meinung von Germania-Coach Michael Zuidema kann man seinem Team keinen Vorwurf machen. "Sie haben alles gegeben, das hat Wilhelmshavens Coach Jürgen Hahn nach dem Spiel auch gesagt." Die Gastgeber seien wiederum gnadenlos effektiv gewesen, lobte er im Gegenzug den Gegner.

Ganz wichtig ist Zuidema das, was sein Team für die Zukunft mit aus diesem Spiel nehmen kann. "Wir haben wieder einen weiteren Schritt gemacht. Wir lernen nach und nach Wettkampfhärte und Cleverness. Die Mannschaft ist intakt und motiviert, diese Dinge zu lernen. Das hat auch die zweite Halbzeit gezeigt", deutet der VfL-Trainer einen Entwicklungsschritt innerhalb des Spiels an.

Mit diesen Erkenntnissen geht es für die Germanen am Mittwoch um 19.30 Uhr schon im Bezirkspokal beim SV Wallinghausen weiter, der überraschend in der Runde zuvor die SpVg Aurich mit 4:2 ausschaltete. Anschließend haben die Leeraner spielfrei, bevor es am Sonntag, 18. Oktober, beim VfL Wildeshausen in der Landesliga weitergeht.

Germania muss Ayaovi Bamezon ziehen lassen

Der VfL Germania Leer lässt Ayaovi Bamezon ziehen. Wie zwischen Trainer Michael Zuidema und „Challo“, wie der Innenverteidiger genannt wird, verabredet, wird der 26-Jährige nun nach Hamburg ziehen und ein Studium beginnen.

„Das ist für Germania natürlich schade. Dass er damals zu uns gekommen ist und wie er sich dann entwickelt hat, war für uns natürlich ein Sechser im Lotto“, sagt der Germania-Coach in der Nachbetrachtung. „Challo“ habe menschlich wie sportlich einen riesigen Sprung gemacht, beurteilt Zuidema.

Im Sommer 2019 habe er mit dem 26-Jährigen im Café am Markt in Emden zusammengesessen und über dessen Wechsel vom TuS Pewsum zum VfL gesprochen, erinnert sich der VfL-Trainer. „Er hatte eigentlich schon bei Pewsum zugesagt. Er wollte sich aber anhören, was ich zu sagen hatte. Letztlich haben wir zwei Stunden gesprochen. Das war eines der besten Gespräche, das ich überhaupt über Fußball hatte“, erinnert sich Zuidema.

Dieses Gespräch habe ihn dann zum Überlegen gebracht und letztlich habe Bamezon zugesagt. Der 26-Jährige avancierte in der folgenden Landesliga-Saison zum Leistungsträger in der Defensive, absolvierte 15 der 18 möglichen Partien und erzielte dabei ein Tor.

 

Bamezon nimmt viel Positives aus seiner kurzen Germania-Episode mit: „Es war eine super Zeit. Ich habe viele neue Freunde dazu gewonnen. Michael hat mir nochmal einiges über den Fußball beigebracht. Der Teamgeist war enorm, das hatte man damals schon beim ersten Spiel zu Hause gegen Firrel spüren können“, sagt der Innenverteidiger. Eer werde die Atmosphäre in der Kabine vor jedem Spiel wie auch nach dem Spiel vermissen, wenn die Musik-Box anging und einer der Spieler den DJ machte.

„Ich wünsche dem Team, dass sie diesen Entwicklungstrend aus den Monaten vor Corona wieder aufnehmen um dann ihr Potenzial  zeigen. Alles Andere wird dann von selbst kommen, da bin ich mir sicher. Ich werde alle im Team vermissen, ob Trainerteam oder  Betreuerstab. Danke für die kurze, aber doch schöne Zeit“, sagt „Challo“ zum Abschied.

Der 26-Jährige ist nach den Abgängen von Alagie Jabbie (FC Emmen II), Ibrahim Sillah (Kickers Emden) und Marcel Bergmann (SSV Jeddeloh) schon der vierte Stammspieler, der den VfL verlässt. Von Seiten des Vereins wünschen ihm alle nur das Beste für seine Zukunft in Hamburg.

Germania verpflichtet Frisia-Keeper

Der VfL Germania Leer hat einen Torhüter verpflichtet. Von Bezirksligist Frisia Loga wechselt Frank Beekmann mit sofortiger Wirkung an den Hoheellernweg.

Trainer Michael Zuidema erklärt, warum der VfL den 25-Jährigen holt: "Frank hat schon früh bei Frisia Loga Herren-Erfahrung gesammelt und hat für sein Alter eine Menge Erfahrung. Er hat starke Reflexe, strahlt Ruhe aus und spielt gut mit." Auch menschlich sei Beekmann ein feiner Kerl, urteilt der Germania-Coach.

 

Der Schlussmann begründet, warum er sich für Germania entschieden hat: "Die Landesliga fand ich schon immer interessant. Außerdem kenne ich aus Loga auch schon Julian Jauken und Max Schrock-Opitz. Das sind gute Typen." Beekmann kennt auch Daniel Diekmann und Arlind Jonjic gut, die wie er in diesem Sommer nach Leer wechseln.

Frank Beekmann spielte seit 2014 bei Frisia Loga, seine komplette Jugendzeit verbrachte er beim TV Bunde. In der vergangenen Spielzeit absolvierte er zehn von 15 möglichen Partien für Frisia in der Bezirksliga.



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