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VfL in den Schlussminuten mit Koets als Keeper

In kleinen Schritten zum großen Saisonziel Klassenerhalt: Im Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger Union Lohne ergatterte der VfL Germania Leer in der Fußball-Landesliga am Freitagabend einen Punkt. Das 1:1 war das dritte Saison-Unentschieden und erhöhte das Punktekonto nach sieben Spielen auf neun Zähler – die Ostfriesen liegen voll im Soll. „Den Zähler haben wir uns nach einem couragierten Auftritt verdient“, sagte ein zufriedener Trainer Michael Zuidema. In den letzten fünf Minuten hütete Feldspieler Lukas Koets das Tor, nachdem Torwart Marcel Bergmann Gelb-Rot gesehen hatte.

Die erste gute Nachricht gab es für die Leeraner bereits vor dem Anpfiff. Die Spielgenehmigung für Neuzugang Alagie Jabbie lag rechtzeitig vor. So konnte der 18-Jährige, der aus der U19-Mannschaft des niederländischen Profiklubs PEC Zwolle Mitte der Woche nach Leer gewechselt war, seine Dynamik in der Grafschaft Bentheim beweisen.

Doch jubeln durften erstmal die Gastgeber. Colin Heins, früherer Jugendspieler des SV Werder Bremen, brachte die Gastgeber in der 19. Minute mit seinem ersten Saisontor in Führung. In einem intensiven und ausgeglichenen Spiel belohnte Steffen Busemann die Gäste mit dem Tor zum 1:1 nach einem Koets-Pass (34.). In der flotten Partie besaßen beide Teams weitere Chancen: Nick Kassmann und Max Schrock-Opitz für den VfL.

Nach dem Wechsel blieb es spannend. In der Schlussphase hatten die Leeraner auch mal brenzlige Situationen zu überstehen. Aber die Germania-Abwehr verteidigte das Remis: und das in den letzten fünf Minuten mit Kapitän Lukas Koets im Tor. Nach einer Gelb-Roten Karte für Keeper Marcel Bergmann wegen Meckerns sprang der Feldspieler in die Bresche. (Text-Quelle: Ostfriesen-Zeitung)

Fotos vom Spiel!

 

Leer: Bergmann; Pruin, Jabbie, Schrock-Opitz, S. Busemann, Koets, Bamezon, Zimmermann (70. N. Busemann), Kassmann, Jauken, Werner (40. Malchus).

 

Tore: 1:0 Heins (19.), 1:1 St. Busemann (34.).


VfL-Neuzugang spielte in der Jugend schon bei PEC Zwolle und beim FC Groningen

Alagie Jabbie  / Foto: PEC Zwolle
Alagie Jabbie / Foto: PEC Zwolle

Der VfL Germania verstärkt noch einmal seine Defensive. Mit Alagie Jabbie wurde ein weiterer Spieler verpflichtet. Der 18-Jährige wechselt aus der U19-Mannschaft des Profiklubs PEC Zwolle zum VfL. "Wir freuen uns, dass wir eine weitere Alternative für die Defensive bekommen. Alagie hat in den ersten Trainingseinheiten bei uns einen starken Eindruck hinterlassen", sagt Germania-Trainer Michael Zuidema.
Mit seinen 1,94 Metern Größe und seiner Dynamik könne Jabbie eventuell auch eine Option für die Offensive sein, so Zuidema. Der Neuzugang hatte sich in der Jugend bei seinem Heimatverein Velocitas in Groningen mit starken Leistungen für den Sprung in die Nachwuchsmannschaften der Eredivisie-Klubs FC Groningen und PEC Zwolle empfohlen. "Wir hoffen, dass er schnell die Spielerlaubnis für Deutschland bekommt. Etwas müssen wir uns voraussichtlich noch gedulden", erklärt Michael Zuidema. 

Notwendig wurde die kurzfristige Verpflichtung Jabbies auch, da VfL-Defensivspieler Max Schrock-Opitz nur noch bis Ende September uneingeschränkt zur Verfügung steht. Aus beruflichen Gründen wohnt er ab Oktober in Braunschweig. Schrock-Opitz bleibt zwar Teil des VfL-Kaders, wird dann aber lediglich auf Abruf verfügbar sein.

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Hochklassiges Heimspiel: Germania belohnt sich für mutigen Auftritt

"Challo" Bamezon setzte sich nicht nur in dieser Szene durch. Der VfL-Spieler zeigte eine starke Partie.
"Challo" Bamezon setzte sich nicht nur in dieser Szene durch. Der VfL-Spieler zeigte eine starke Partie.

Einen intensiven Schlagabtausch erlebten die rund 200 Zuschauer am Sonntagnachmittag beim Landesligaspiel zwischen dem Gastgeber VfL Germania Leer und dem Oberliga-Absteiger VfL Oythe. Die kampfstarken Platzherren gewannen am Ende mit 2:0.

Einen Freudensprung vollführte Leers Trainer Michael Zuidema nach dem Schlusspfiff: „Heute haben wir wieder – wie in allen Heimspielen bisher – unsere Zweikampfstärke angewandt und hätten das Spiel eigentlich schon zur Halbzeit entscheiden können. Aber nach dem sechsten Spieltag stehen vor dem VfL Oythe. Damit hätte zu Saisonbeginn keiner gerechnet.“

Nach zwei Auswärtsniederlagen begann der VfL Germania überraschend offensiv und erspielte sich gleich die ersten Tormöglichkeiten, doch zweimal Lukas Koets und der stark aufspielende Julian Jauken vergaben. Auf der Gegenseite konnte Germanias Innenverteidiger Martin Pruin erst in letzter Sekunde gegen den schnellen Nico Emich klären. Nachdem Julian Jauken aus spitzem Winkel noch an Torwart Wilhelm Heise gescheitert war, belohnten sich die Platzherren schließlich in der 38. Spielminute für ihr permanentes Anrennen.

Kapitän Lukas Koets ließ am 16-Meter-Raum gekonnt auf den aufgerückten Nick Kassmann abtropfen, der mit einem gefühlvollen 18-Meter-Schuss ins linke obere Eck die hoch verdiente 1:0-Führung erzielte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte Julian Jauken nach einem tollen Alleingang die Führung ausbauen können, jedoch zögerte er zu lange mit dem Abschluss.

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Doppelschlag bringt VfL auf die Verliererstraße

Die Landesliga-Fußballer von Germania Leer kehrten am Sonntag mit leeren Händen aus Voxtrup zurück. Nachdem sie zur Pause mit 1:0 vorne gelegen hatten, drehten die Gastgeber die Partie per Doppelschlag binnen zwei Minuten.

Nach einer 1:0-Pausenführung ließ ein Doppelschlag binnen zwei Minuten die Leeraner Hoffnungen auf den ersten Auswärtssieg der Saison vorzeitig zerplatzen. Der Fußball-Landesligist VfL Germania Leer unterlag am Ende 1:3 beim VfR Voxtrup. „Wir wurden bitter bestraft und sind sehr enttäuscht“, sagte Gäste-Coach Michael Zuidema.

 

Dabei lief die erste Hälfte gut für den VfL. Arne Zimmermann schloss eine schöne Kombination zur 1:0-Führung ab (19.). In der 40. Minute hatte Julian Jauken die Chance zu erhöhen, verzog kurz vorm Tor aber knapp. Nach dem Seitenwechsel wurde Germania von dem Doppelpack völlig überrumpelt. Nach toller Vorarbeit von Marcel Mentrup glich Kenneth Hoss zum 1:1 aus (54.). Germanias Torwart Marcel Bergmann hatte in dieser Szene keine Chance – genauso wie beim 2:1, als Germania einen Rückpass nicht sauber verarbeitete und Marcel Mentrup in der Folge ins kurz Eck vollendete (55.). „Danach gingen bei uns die Köpfe runter“, beschrieb Zuidema die Stimmung in seiner Mannschaft.

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VfL erneut ohne Tor - und dieses Mal auch ohne Punkte

Foto: Olaf Klee/NWZ
Foto: Olaf Klee/NWZ

„Der erste Kasten heute geht auf mich“, sagte ein erleichterter Michael Schaubert, Kapitän des Fußball-Landesligisten BV Essen. Nach dem 2:0 (1:0)-Heimerfolg über Neuling Germania Leer waren alle glücklich, aber auch ziemlich kaputt angesichts der tropischen Temperaturen.

„Heute haben wichtige Faktoren in unserem Spiel gestimmt, nämlich Disziplin, Kampfkraft, Laufarbeit und Positionstreue“, lobte ein sichtlich glücklicher Trainer Mohammad Nasari nach diesem hart erarbeiteten, aber dennoch verdienten Erfolg. Vom Anpfiff weg zeigte der Hausherr den unbedingten Willen, endlich den ersten Dreier in dieser Saison zu landen. So wurden die Gäste, die vornehmlich über die linke Seite versuchten, Konter anzulegen, sehr früh attackiert und häufig im Spielaufbau wirksam gestört.

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VfL überzeugt gegen Melle - aber trifft beim Chancen-Festival das Tor nicht

In der Fußball-Landesliga bleibt Germania Leer ungeschlagen und sorgt weiterhin für Furore. Trotz großer Überlegenheit musste sich der Aufsteiger gegen den SC Melle aber mit einem 0:0 begnügen. Denn die Chancenverwertung war die einzige Schwäche der Hausherren. „Wir haben genug Chancen gehabt, um in Führung gehen zu können und uns für unser tolles Spiel zu belohnen“, sagte Trainer Michael Zuidema.

Germania war von Beginn an gut im Spiel. Doch die ersten Chancen in der ersten Halbzeit hatten die Gäste. Torjäger Yakup Akbayram verzog aus 25 Metern nur knapp (6.) und einen Kopfball von Amir Redzic entschärfte Leers Keeper Marcel Bergmann auf der Linie zur Ecke. Die anschließende Ecke verlängerte Mika Noruschat per Kopf knapp neben das Tor (11.). Auf der anderen Seite agierten die Germanen oft zu hektisch vor dem Tor. Die größte Chance zum 1:0 hatte Lukas Koets, der von Julian Jauken glänzend freigespielt wurde, aber Melles Keeper Florian Munz nicht überwinden konnte (30.).

Die zweite Halbzeit sah Einbahnstraßenfußball. Germania bestimmte noch mehr das Spiel und spielte sich jetzt auch hochkarätige Chancen heraus. Koets, Jauken, Steffen Busemann und der eingewechselte Daniel Werner wirbelten jetzt die Gästeabwehr durcheinander.

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Keine Tore in ansprechender Partie

Foto: Schumann/NWZ
Foto: Schumann/NWZ

360 Pflichtspielminuten hat Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen in dieser Saison nun schon hinter sich – und der Aufsteiger ist immer noch ohne Gegentor. Bei der Heimpremiere am Sonntagnachmittag vor rund 350 Zuschauern im Krandel-Stadion blieben die Wildeshauser selbst zwar auch ohne Treffer, doch mit dem 0:0 konnten am Ende beide Seiten gut leben.

„Wir haben jetzt vier Punkte und kein Gegentor, das ist absolut positiv. Mit etwas Glück gehen wir hier aber auch als Sieger vom Platz“, fasste VfL-Trainer Marcel Bragula nach dem Schlusspfiff zusammen. „Insgesamt haben wir heute zwei Teams gesehen, die sich beide gut präsentiert haben“, ergänzte Gäste-Coach Michael Zuidema.

In der ersten Halbzeit hatten die Gäste, die eine ganz junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von 21,5 Jahren aufs Feld schickten, leichte Vorteile. Schon in der vierten Spielminute musste VfL-Keeper David Lohmann in höchster Not gegen den allein vor ihm auftauchenden Lukas-Eltjo Koets klären. Aber auch Wildeshausen war bemüht, stieß vor allem über die linke Seite häufig gefährlich nach vorne. Nach diesem Muster fiel auch die erste gute Chance des VfL, als Robin Ramkeeine Hereingabe von Michael Eberlenicht verwerten konnte (9. Minute).

Danach war aber wieder Germania Leer am Drücker. Glück hatte der VfL gleich zweimal bei Freistößen. In der 14. Minute zirkelte Steffen Busemann die Kugel aus halbrechter Position und 18 Metern rechts um die Mauer ans Lattenkreuz und ließ damit nicht nur das Aluminium des VfL-Tores, sondern auch die heimischen Anhänger zittern. 20 Minuten später war es wiederum Busemann, diesmal zentral und aus 25 Meter. Dieser Schuss hätte exakt gepasst, wenn nicht Lohmann mit einer spektakulären Flugeinlage den Ball mit den Fingerspitzen aus dem Knick gefischt hätte. Weniger effektiv verliefen bis dahin die Bemühungen der Platzherren, auch wenn die Brüder Jan und Ole Lehmkuhl kurz vor der Pause noch eine sehr gute Doppelchance besaßen (43.).

Ein anderes Bild bot sich dann in der zweiten Halbzeit, wenngleich diese ernüchternd für Wildeshausen begann. Torhüter Lohmann, der zunächst noch mit Handschuhen aus der Kabine zurückgekehrt war, konnte wegen einer Oberschenkelzerrung nicht weitermachen. Für ihn ging Sebastian Pundsack zwischen die Pfosten und kam somit schneller als wohl selbst gedacht zu seinem Pflichtspielcomeback. Viel zu tun bekam Pundsack im zweiten Abschnitt allerdings nicht, da seine Vorderleute in der Abwehr sehr kompakt standen.

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Pokal-Aus in Großefehn: King wird zum König

Allein gegen alle: Großefehn bot dem VfL gewohnt wenig Raum.    Foto: Bernhard/OZ
Allein gegen alle: Großefehn bot dem VfL gewohnt wenig Raum. Foto: Bernhard/OZ

Der Pokalkönig von Großefehn trägt den Titel schon in seinem Namen: Shawn King. Das große Sturmtalent des SV Großefehn zeigte trotz seiner erst 17 Jahre, das es auch im Herrenfußball schon brillieren kann. Der A-Junior war beim 4:2-Sieg des Fußball-Bezirksligisten gegen den Landesligisten Germania Leer in der zweiten Bezirkspokal-Runde mit drei Toren Mann des Abends.

SVG-Trainer Tamme Bölts grinste nach dem Spiel schelmisch, angesichts des erst 17-jährigen Matchwinners. „Er wird im Dezember 18 Jahre und spielt noch in der A-Jugend. Shawn wird ab und an auch bei uns dabei sein.“ Nach der königlichen Darbietung von Shawn King am Mittwochabend ist das keine Überraschung.

Das Lachen stand auch den knapp 200 Zuschauern im Mühlenstadion in Großefehn besonders in der Anfangsphase ins Gesicht geschrieben. Sie erlebten einen famosen Beginn der beiden Teams und drei Tore in vier Minuten.

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